5:0 beim FC Stadthagen – SC Rinteln feiert den Klassenerhalt

Foto: Der SC Rinteln gewinnt beim FC Stadthagen mit 5:0 und feiert den Klassenerhalt in der Bezirksliga.
Fußball. In eindrucksvoller Art und Weise hat der SC Rinteln den Klassenerhalt in der Bezirksliga eingetütet. Das Team von Trainer Uwe Oberländer gewann das Schaumburger Derby beim FC Stadthagen mit 5:0. Rinteln spielte mit kühlem Kopf und heißem Herzen und war dem FC in allen Belangen überlegen. Jubel in Rinteln, dagegen Tristesse in Stadthagen. Der FC muss nun sogar in den verbleibenden zwei Saisonspielen um den Relegationsplatz bangen.

Oberländer überraschte in der Aufstellung mit einem alten Bekannten. Durch den Ausfall von Latif Kiki benötigte der SCR-Coach Erfahrung im Team. So reaktivierte er am Freitag „Altmeister“ Kastriot Hasani. „Wenn Uwe ruft, bin ich da“, berichtete Hasani. Oberländer stellte den Routinier auf FC-Kapitän Dimitrij Salakin ab. Der Unterschiedsspieler der Stadthäger sah in der Rintelner Manndeckung keinen Stich.
Nur in den ersten 20 Minuten begegnete der FC Stadthagen dem SC Rinteln auf Augenhöhe. Bei beiden Mannschaften schlichen sich im Spiel nach vorne viele Fehlpässe ein, sodass beide Defensivreihen keine Probleme hatten, die Offensivaktionen im Keim zu ersticken.

Die Gäste wurden aber von Minute zu Minute stärker. Max Gahr (28.) scheiterte aus spitzem Winkel an FC-Keeper Zülküfcan Armut. Nun hatte der SCR mehr Struktur im Spiel und auch Schnelligkeitsvorteile. Das 1:0 spielte Rinteln schön heraus. Artur Kalis mit einem präzisen Seitenwechsel auf Qendrim Krasniqi, dieser ließ seinen Gegenspieler stehen, ein Querpass und Alban Ramushi (39.) war mit einem langen Bein zur Stelle – 1:0 für den SCR.
Video: Video – 5:0 beim FC Stadthagen – SC Rinteln feiert den Klassenerhalt
Und in der Nachspielzeit erhöhten die Rintelner auf 2:0 (45.+3). Krasniqi mit einem 25-Meter-Freistoß, Armut parierte, doch Denis Anklam setzte nach, passte nach innen, wo Ramushi eiskalt einnetzte.
Nach dem Seitenwechsel setzte der FC alles auf eine Karte. Trainer Felix Dyck wechselte offensiv, zog Abwehrchef Daniel Aust eine Position nach vorne. In der 48. Minute hatte der FC die einzige Torchance im gesamten Spiel. Salakin schoss aus 18 Metern drüber.
Danach nutzte der SC Rinteln einen Fehler des FC-Keepers zum 3:0 aus. Ein langer Ball, Armut trat über die Kugel und Krasniqi war frei durch und erzielte das 3:0 (51.) ins leere Tor. Das war der Genickbruch für den FC. Rinteln zeigte sich nun in Spiellaune und schraubte mit einem Doppelpack das Ergebnis auf 5:0 in die Höhe.
Beide Tore fielen nach dem gleichen Muster. Ballverlust Stadthagen an der Mittellinie, Rinteln mit zwei blitzsauberen Kontertoren. Beim 4:0 (64.) schob Ramushi mit seinem dritten Tagestreffer den Querpass von Krasniqi ins leere Tor. Beim 5:0 traf Artur Kalis (66.) an seinem 30. Geburtstag mit einem präzisen Schuss ins lange Eck.

Danach schaukelte der SC Rinteln sicher das Ergebnis nach Hause. Rinteln war dem FC an diesem Tag haushoch überlegen. Erfreulich: Trotz aller Rivalität und der großen Brisanz ging das Schaumburger Derby sehr fair über die Bühne.
Nach dem Schlusspfiff war die Erleichterung im Lager der Rintelner riesengroß. Eine schwierige Saison geht mit dem Klassenerhalt doch noch gut zu Ende. „Ich ziehe den Hut vor meinen Jungs. Das war eine grandiose Teamleistung“, lobte Oberländer den starken Auftritt. Sein Gegenüber Felix Dyck war konsterniert und überrascht, dass sein Team absolut chancenlos war. „Ich gebe keinen Kommentar dazu ab!“ so Dyck.
Auf dem Video bei Rinteln-Sport sehen Sie Stellungnahmen von den Rintelnern Alban Ramushi, Kastriot Hasani und Uwe Oberländer.
FC: Zülküfcan Armut, Tano Struckmeier, Ivo Kirasic, Faruk Barbaros, Dimitrij Salakin, Tanis Niemeier (76. Lukas Rohde), Dennis Kirasic (46. Benedikt Eckel), Kieron Pöhler, Jose Muriel (46. Ali Hussain Haji), Philipp Walter (76. Amad Merwan Hussein), Daniel Aust.
SCR: Fabian Mönkemöller, Denis Anklam (84. Torben Maibaum), Jonas Kütemeyer, Alban Ramushi (76. Mika Höfemann), Qendrim Krasniqi (89. Julian Müzel), Ward Ben Naceur, Richard Stumpf, Max Gahr (76. Constantin Rachow), Julian Bedey, Kastriot Hasani (85. Benedikt Reinecke), Artur Kalis.




































































