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TSV Steinbergen und SG Großenwieden lösen das Ticket für das Halbfinale beim Sasse-Lack-Schaumburg-Pokal

TSV Steinbergen und SG Großenwieden lösen das Ticket für das Halbfinale beim Sasse-Lack-Schaumburg-Pokal

Foto: Der SC Auetal mit Marco Hauser (links) hielt gegen den TSV Steinbergen mit Marten Hußmann gut mit und kassierte das Gegentor zur 0:1-Niederlage mit dem Schlusspfiff.


Fußball. In der Vorrundengruppe A des Sasse-Lack-Schaumburg-Pokals des SC Deckbergen-Schaumburg hat es kein Favoritensterben gegeben. Die beiden Kreisligisten TSV Steinbergen und SG Großenwieden/Rohden-Segelhorst ließen nichts anbrennen und lösten souverän die Tickets für die Halbfinalspiele am Sonntag ab 14 Uhr. Der SC Auetal und der TSV Ahnsen schieden aus. Die SG wurde Gruppensieger vor dem punkt- und torgleichen TSV Steinbergen.


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SC Auetal – SG Großenwieden 0:2. Der Schuss von Marc Steinsiek (8.) war der einzige Offensivmoment der Gregor-Mannen. Die Auetaler verzichteten gegen die SG auf konsequente und gallige Zweikampfführung. Die SC-Spieler standen meterweit von ihren Gegenspierlern entfernt. Das nutzte die SG durch den Doppelschlag von Lennart Scholtka (16.) und Lucas Göhmann (18.) zum 2:0-Erfolg. Nach dem Katastrophenauftritt bat SCA-Coach Marco Gregor seine Jungs zum Rapport.

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TSV Steinbergen – TSV Ahnsen 3:0. Die eine Klasse tiefer spielenden Ahnser waren dem Kreisligisten hoffnungslos unterlegen. Simon Strottmann (7./28.) entpuppte sich als Kopfballungeheuer, nickte zwei Ecken ein. Dazwischen stellte Johannes Hänke (15.) auf 2:0. Bei konsequenter Chancenverwertung hätte es noch höher enden können.

TSV Ahnsen – SG Großenwieden 1:3. Ahnsen steigerte sich im zweiten Spiel, hatte vier, fünf gute Tormöglichkeiten. Doch mehr als der 1:2-Anschlusstreffer durch Mergim Buleshkaj (17.) gelang nicht. Die SG nahm den Gegner nicht richtig ernst, zahlreiche Fehler schlichen sich in der Defensive ein. So quälte sich der Kreisligist zu einem 3:1-Erfolg. Die Torschützen hießen Lennart Scholtka (9.), Daniel Wins (16.) und Daniel Lukas (30.).

SC Auetal – TSV Steinbergen 0:1. Die Worte ihres Trainers Marco Gregor nahmen sich die Auetaler zu Herzen. Mit einer griffigen Zweikampfführung hielt der Kreisklassist dagegen. Doch vor dem Tor waren die Schüsse von Julian Hartung zu harmlos. Steinbergen verpasste die Führung durch Jan Mohme (12.) und Jonas Wöbking (27.) Beide scheiterten an SCA-Keeper Niklas Dohm. Mit der letzten Aktion lag die Kugel dann doch im Netz des SCA. Hänke fand zunächst in Dohm seinen Meister, Jannik Selchow passte auf und stocherte das Leder zum 1:0-Erfolg des TSV über die Linie.

TSV Ahnsen – SC Auetal 0:2. Der SC Auetal verabschiedete sich aus dem Turnier mit einem Erfolgserlebnis. Der Sieg war verdient, die Gregor-Truppe hatte ein klares Chancenplus. Julian Hartung (5.) brachte den SCA schon früh auf die Siegerstraße. Das 2:0 von Jörn Fickendey-Engels fiel unter die Kategorie „Traumtor“. Nach einem Ballgewinn an der Grundlinie nahm der Auetaler den Kopf hoch und nagelte das Spielgerät in den Winkel.

SG Großenwieden – TSV Steinbergen 0:0. Beide Teams standen vor dem letzten Duell bereits im Halbfinale. Steinbergens Torwart Lars Holm fehlte, er befand sich auf dem Weg in den Urlaub. Dafür stand „Allzweckwaffe“ Johannes Hänke zwischen die Pfosten. Das Spiel plätscherte ohne große Höhepunkte so dahin. Das torlose Remis reichte der SG zum Gruppensieg. Beide Mannschaften waren am Ende punkt- und torgleich, doch die SG (5:1-Tore) schoss einen Treffer mehr als die Steinberger (4:0-Tore).

Am morgigen Samstag gibt es eine Änderung im Turnierplan. Der TSV Eintracht Bückeberge sagte kurzfristig seine Teilnahme am Sasse-Lack-Schaumburg-Pokal mangels Spielermasse ab. Mit dem SV Engern, SC Deckbergen-Schaumburg und TuS Germania Apelern starten nur drei Teams in der Vorrundengruppe B. Die Spielzeit wurde von einmal 30 Minuten auf zweimal 25 Minuten angehoben. Das erste Spiel wird um 16 Uhr angepfiffen.

TSV Steinbergen: Lars Holm, Sven Steep, Jan-Hendrik Rinne, Johannes Hänke, Alexander Pfohl, Jannik Sasse, Tim Franzmeier, Simon Strottmann, Nils Hußmann, Johannes Ellenbeck, Jonas Wöbking, Jannik Selchow, Jan Mohme, El Mehdi Laarafji; Trainer: Marcel Kasseck.

SG Großenwieden: Bastian Glau, Nils Kreber, Florian Steger, Denis Anklam, Dennis Siebert, Lennart Scholtka, Lucas Göhmann, Patrick Bendereit, Kevin Raudzis, Gebrail Berjawi, Daniel Lukas, Noel Benski, Daniel Wins, Nino Kirasic; Trainer: Patrick Skoruppa.

SC Auetal: Marco Großardt, Niklas Dohm, Felix Rauhut, Marcel Ollenborger, Jörn Fickendey-Engels, Marco Hauser, Pascal Hain, Nico Winkelhake, Niklas Brecht, Benedikt Friedrichs, Julian Hartung, Justin Andre, Theo Dieterich; Trainer: Marco Gregor.

TSV Ahnsen: Tom Breimeier, Leo Weihmann, Pit Jessen, Elnor Buzhala, Jannik Schulze, Lukas Ebeling, Mergim Buleshkaj, Gramos Lipa, Leon Reichwage, Leonidas Themeliotis, Lennard Hohmeier, Marian Matz, Ruben Klose; Trainer: Gerrit Hussong.

Der Hameln-Pyrmonter Kreisligist SG Großenwieden/Rohden-Segelhorst mit Denis Anklam (rechts) qualifizierte sich als Gruppensieger für das Halbfinale des Sasse-Lack-Schaumburg-Pokal. Gegen den TSV Ahnsen um Torschütze Mergim Buleshkaj siegte die SG mit 3:1.