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Die Mehic sitzen im VIP-Bereich neben den Familienmitgliedern der bosnischen Nationalspieler

Die Mehic sitzen im VIP-Bereich neben den Familienmitgliedern der bosnischen Nationalspieler

Foto: Melwin und Ruzmir Mehic sitzen neben den Familienmitgliedern der bosnischen Nationalspieler.


Fußball. Im zweiten Gruppenspiel kassierte Bosnien-Herzegowina die erste Niederlage bei der Weltmeisterschaft. Nach dem 1:1 gegen Gastgeber Kanada folgte gestern Abend eine 1:4-Pleite gegen die Schweiz. Nun muss im letzten Gruppenspiel ein Sieg gegen Katar her, damit die „Gelb-Blauen“ den Sprung ins Sechzehntelfinale schaffen.

Ruzmir und Melwin Mehic sicherten sich einmalige Plätze für das Duell gegen die Schweiz. Das Vater-Sohn-Gespann investierte 1800 Dollar pro Karte und saß im VIP-Bereich des SoFi-Stadiums in Los Angeles. „Neben uns saßen die Familienmitglieder der bosnischen Nationalspieler“, verriet „Meo“. Viel zum Jubeln hatten die beiden aber nicht. Bis zur 74. Minute hielt das Team von Trainer Sergej Barbarez ein torloses Remis. Dann traf der Freiburger Johan Manzambi sehenswert und erlöste die Schweizer mit dem Führungstreffer. In den letzten 20 Minuten wurde die Partie wild und es fielen insgesamt fünf Tore. Zudem sah der Bosnier Tarik Muharemovic (80.) nach einer Notbremse die Rote Karte. In Unterzahl musste Bosnien-Herzegowina in eine 1:4-Niederlage einwilligen.

Das Ergebnis passte zwar nicht, doch war das SoFi-Stadium – die Spielstätte der beiden NFL-Teams Los Angeles Rams und Los Angeles Chargers – ein beeindruckendes Stadion. „Das Stadion ist ohne Worte, einfach gewaltig. So was muss man sich selbst mal anschauen und dort die Atmosphäre spüren“, berichtet „Meo“.

Bosnien-Herzegowina hat noch eine Chance aufs Weiterkommen. Nun muss das letzte Gruppenspiel gegen Katar um jeden Preis gewonnen werden. Die Partie steigt am Mittwoch, 24. Juni, um 21 Uhr im Lumen Field in Seattle. „Für dieses Match werden wir uns wieder die VIP-Tickets besorgen“, erklärt Ruzmir Mehic.

Das Duo verlässt nun Los Angeles und zieht weiter nach Las Vegas. Dort werden Vater und Sohn in einem Trump-Hotel mehrere Nächte verbringen und das Spieleparadies eingehend besichtigen.

Das SoFi-Stadium ist gewaltig und beeindruckend.