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SC Rinteln setzt Pleitenserie fort

SC Rinteln setzt Pleitenserie fort

Foto: Die Rintelner Defensive um Finn Requardt (rechts) muss wieder fünf Gegentore schlucken.


Fußball. Es bleibt dabei: Der SC Rinteln ist aktuell nicht in der Lage seinen Laden hinten dicht zu bekommen. Das Team von Trainer Giuseppe Inserra schoss im Bezirksliga-Punktspiel gegen den FC Bad Pyrmont Hagen mal wieder seine obligatorischen zwei bis drei Tore, kassierte aber erneut seine obligatorischen fünf bis sechs Treffer. So ging die Partie gegen den Tabellenvierten mit 3:5 verloren. Die Pleitenserie setzt sich damit fort. Dies war die sechste Niederlage hintereinander.

Dabei begann die Partie für die Rintelner optimal. Max Gahr mit einem Traumpass in die Schnittstelle der Gäste-Defensive, Bendik Kruska nahm das Leder mit, umkurvte den Keeper und schob das Spielgerät zum 1:0 (5.) in die Maschen. Doch das Tor brachte keine Sicherheit in das Defensivspiel der Hausherren.

Der Artikel wird euch präsentiert vom Schaumburger Wachdienst.

Bad Pyrmont schüttelte sich und kontrollierte das Match gegen engagierte Rintelner. Im Moment ist es einfach zu leicht, gegen den SCR Tore zu erzielen. Zunächst hatten die Rintelner noch Riesenglück, als Pyrmont zuerst den rechten Pfosten traf und den Nachschuss an den linken Pfosten setzte (8.). Doch nur eine Minute später glichen die Gäste zum 1:1 aus. Oliver Meinardus unterband die Flanke nicht, Constantin Rachow stand in der Mitte falsch, Jaden Sudermann (9.) kam frei zum Schuss und platzierte das Leder neben den Pfosten.

Rinteln stemmte sich mit großem Einsatz gegen die spielerische Übermacht des Tabellenvierten. Robin Ronnenberg im SCR-Kasten gefiel mit guten Paraden. Vielleicht wäre die Partie in die Rintelner Richtung gekippt, wenn Luca Lohmeier in der 44. Minute den Hochkaräter zum 2:1 verwandelt hätte. Der pfeilschnelle Offensivmann scheiterte aus zentraler Position an Keeper Theo Muschlik. Aus diesem abgewehrten Ball resultierte ein Konter und Edon Sadriu markierte das 1:2 (45.) für Bad Pyrmont.

Robin Ronnenberg verhindert mit guten Paraden eine noch höhere Pleite.

Das war ein Nackenschlag für den SCR. Der Tabellendrittletzte kassierte nach dem Seitenwechsel drei Gegentore in elf Minuten. Ivan Strilets (56.), Alen Kestic (60.) und Pascal Hannibal schossen die Gäste mit 1:5 in Führung. Das war die frühe Vorentscheidung. Rinteln ließ sich nicht hängen. Muhammed Yel (79.) und Bendik Kruska (83.) betrieben Ergebniskosmetik und verkürzten zum 3:5-Endstand. Keeper Benjamin Lohmann musste in der Schlussphase als Feldspieler ran.

Die traurige Wahrheit ist aber: Der SC Rinteln ist nicht konkurrenzfähig in der Bezirksliga. Trainer Giuseppe Inserra ist ratlos, kann die Fehlerflut, die zu Gegentoren führen nicht stoppen. „Die Mannschaft hat keinerlei Selbstvertrauen. Wir verlieren zu oft die Bälle in der Vorwärtsbewegung und sind zu weit weg von den Gegenspielern. Wir dürfen so nicht weiter verteidigen, sonst gewinnen wir kein Spiel mehr“, weiß der SCR-Coach.

SC Rinteln: Robin Ronnenberg, Finn Requardt (82. Benjamin Lohmann), Constantin Rachow, Luca Lohmeier, Fynn Flentge (56. Muhammed Yel), Volkmar Vöge, Bendik Kruska, Tim Franzmeier, Max Gahr, Lennox Weishaupt (67. Tinu Mendoza), Oliver Meinardus (46. Marvin Yan).

Da war die Welt noch in Ordnung: Bendik Kruska (3. von rechts) markiert das 1:0 des SC Rinteln. Am Ende steht aber eine 3:5-Niederlage gegen den FC Bad Pyrmont Hagen.