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Nach der frühen Roten Karte brechen die Dämme beim SC Rinteln

Nach der frühen Roten Karte brechen die Dämme beim SC Rinteln

Foto: Nach der Roten Karte für Alexander Requardt (links) geht der SC Rinteln in Wiedensahl unter.


Altherrenfußball. Die Altsenioren-Mannschaft des SC Rinteln hat in der Kreisliga die nächste zweistellige Niederlage kassiert. Im Kellerduell bei der TuSG Wiedensahl unterlag der Tabellenvorletzte mit 0:10. In der 17. Minute sah Alexander Requardt nach einer Notbremse die Rote Karte. Danach schluckten die Rintelner noch acht Treffer.

Mal wieder mussten die SCR-Oldies auf ihre Ausnahmekönner um Serdar Akgün, Florim Mustafa, Mario Vrebac und Tomas Muzik verzichten. Die beiden Erstgenannten waren in der ersten und zweiten SCR-Mannschaft gefordert.

Rinteln begann gut, hielt bis zum Platzverweis mit, hatte aber erhebliche Tempodefizite gegenüber den Hausherren. Sven Kieweg traf den Pfosten. „Wir sind halt eine sehr alte Truppe, ließen zu Beginn zwei, drei gute Tormöglichkeiten liegen“, berichtete Keeper Dirk Zipfel. Wiedensahl führte durch Dennis Gonschewski (10.) mit 1:0. Ein Eigentor von Alexander Requardt (15.) besiegelte das 2:0.

Der Artikel wird euch präsentiert vom Schaumburger Wachdienst.

Dann kam es zu einem Laufduell, Requardt zupfte als letzter Mann am Trikot seines Gegenspielers und stoppte somit den Angriff. Schiedsrichter Moshos Katsagonas kannte keine Gnade und zückte wegen Notbremse die Rote Karte (17.). Für den Kapitän ist Wiedensahl kein gutes Pflaster. In der Vorsaison kassierte der Defensivstratege die Gelb-Rote Karte, nun unterlief ihm ein Eigentor und er sah Rot. Der anschließende Freistoß wurde von Detlef Bulmahn (18.) zum 3:0 versenkt. Bis kurz vor der Pause verteidigte Rinteln geschickt in Unterzahl. Bulmahn (30.) markierte das 4:0.

Rinteln blieb zudem nicht von Verletzungen verschont. Marco Klappauf, Marco Buchmeier und André Rach mussten runter. Nun brachen alle Dämme und der SCR wurde abgeschossen. Dennis Gonschewski (35./38./60./60.) und Kai Hommen (40./60.) schraubten das Ergebnis auf 10:0 in die Höhe. „Wir sollten uns ernsthaft Gedanken machen, eine Mannschaft im Winter abzumelden. Dann könnten wir die Kräfte bündeln“, meinte Zipfel.

SCR: Dirk Zipfel, André Rach, Panagiotis Panagopoulos, Alexander Requardt, Marco Klappauf, Jan Elstrod, Sven Kieweg; Marco Buchmeier, Devon Bowrin, Marcin Czollek, Ismail Kaptan, Theodosios Orphanos.