TSV Steinbergen am Abgrund

Foto: Torjäger Jannik Sasse hat seine Treffersicherheit verloren.
Fußball. Der TSV Steinbergen steht nach der 0:1-Heimniederlage gegen das Schlusslicht SV Victoria Lauenau in der Kreisliga am Abgrund.
„Wenn man unten steht, dann klappt Nichts mehr. Die einfachen Basics passen bei uns nicht mehr“, klagt ein angefressener TSV-Trainer Afrim Sulejmani. „Chancen, um zu punkten, hatten wir genug. Aber wir machen die Tore einfach nicht. Wir sind nicht frei im Kopf. Es wird Zeit, dass die Winterpause kommt.“
In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine über weite Strecken ausgeglichene Partie mit wenig Torraumszenen auf beiden Seiten. In der 18. Minute hätte Steinbergen in Führung gehen müssen. Nach einem Zuspiel von Felix Mehrens tauchte Jannik Sasse völlig frei fünf Meter vor dem Gäste-Tor auf, brachte den Ball jedoch nicht im Kasten unter. Lauenau machte es dagegen besser. Torjäger Hendrik Dargel nutzte eine Unaufmerksamkeit in der TSV-Abwehr eiskalt in der 25. Minute zum 0:1 aus. Der TSV zeigte sich geschockt und brachte bis zur Pause kaum etwas zustande.
In der zweiten Halbzeit versuchte Steinbergen, Druck aufzubauen. Doch zahlreiche Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung führten zu Ballverlusten und zu gefährlichen Kontern der Victoria. Aber auch Lauenau war nicht in der Lage, die sich bietenden Chancen zu nutzen. In den zweiten 45 Minuten erspielte sich Steinbergen drei sehr gute Ausgleichschancen. In der 55. Minute vergab Felix Mehrens das mögliche 1:1. Fünf Minuten später verballerte Tim Franzmeier die Ausgleichschance. Franzmeier war es auch, der in der 80. Minute seine zweite Riesenchance nicht nutzte. In der Schlussphase beorderte Sulejmani Abwehrrecke Simon Strottmann in die zentrale Angriffsposition. Aber auch dieser taktischer Schachzug verpuffte ohne Erfolg. So blieb es beim für den TSV enttäuschenden 0:1.
TSV: Florian Mehrens, Sven Steep, Felix Mehrens, Alexander Pfohl, Jannik Sasse, Tim Franzmeier, Simon Strottmann, Krystian Wachta (60. Jan Rinne), Lars Anke, Admed Kenneh, Jonas Wöbking (60. Jan Mohme).
