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Abstiegssorgen beim TSV Steinbergen

Abstiegssorgen beim TSV Steinbergen

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Tischtennis. Im Sommer war der Jubel groß: Als Meister der 1. Bezirksklasse stiegen die Herren des TSV Steinbergen in die Bezirksliga auf. „Das kam für uns völlig überraschend, aber wir haben eine richtig gute Serie gespielt“, berichtet Teamkapitän Marcel Nottmeier. In der neuen Spielklasse tut sich der Aufsteiger extrem schwer. Der Neuling steht nach zehn von 18 Spieltagen am Tabellenende und hat große Abstiegssorgen. „Der Sprung von der Bezirksklasse in die Bezirksliga ist gewaltig“, weiß Steinbergens Spitzenspieler. Allerdings sind die Nichtabstiegsplätze noch in Reichweite. Auf dem Relegationsplatz rangiert der VfL Bad Nenndorf mit vier Zählern mehr auf dem Konto, das rettende Ufer – aktuell von der SG Rodenberg belegt – ist auch nur vier Punkte entfernt. „Es ist alles noch drin“, glaubt Nottmeier.


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Mit 3:17 Punkten ziert der TSV Steinbergen das Tabellenende der Bezirksliga. Aber die Spieler glauben noch fest an die Rettung. „Die Hinrunde verlief sehr unglücklich, mit vielen knappen Niederlagen“, erinnert sich der Mannschaftsführer. Man habe aber eine gewisse Eingewöhnungsphase einkalkuliert. „Es sind nur vier Punkte Rückstand, wir greifen noch einmal an“, hofft Nottmeier auf eine gute Rückrunde.

Allerdings ging das erste Spiel der zweiten Saisonhälfte gegen den Tabellenvierten TSV Hespe mit 4:9 verloren. Die Steinberger mussten auf Matthias Ehlert verzichten, seit zwei Jahren fällt wegen einer Schulterverletzung schon Dennis Nottmeier aus. „Bei ihm sieht es nicht gut aus. Er hat weiter Probleme, deshalb ist eine Rückkehr ins Team ungewiss“, weiß sein Zwillingsbruder Marcel zu berichten. Die Partie gegen den Tabellenvierten begann für die Hausherren ganz verheißungsvoll. Die Doppel Marcel Nottmeier und Florian Bader (3:0) sowie Matthias Polej und Artur Böger (3:0) punkteten, lediglich Gerrit Heins und Arno Neumeister (0:3) verloren gegen das Hesper Spitzendoppel.

Marcel Nottmeier kassierte im Spitzeneinzel eine 1:3-Niederlage.
Marcel Nottmeier kassierte im Spitzeneinzel eine 1:3-Niederlage.

Steinbergen führte mit 2:1, doch in den Einzeln war für das Heimteam nur noch wenig zu holen. Zwar setzte sich Marcel Nottmeier in fünf Sätzen gegen Swen Tegtmeier durch, aber die Einzel von Gerrit Heins (2:3), Florian Bader (1:3), Matthias Polej (0:3), Artur Böger (2:3) und Arno Neumeister (0:3) gingen allesamt verloren. Hespe drehte das Match in eine 6:3-Führung. Im Spitzeneinzel unterlag Nottmeier gegen Axel Terrey mit 1:3, Heins konnte nur noch durch einen 3:0-Erfolg auf 4:7 verkürzen. Bader und Polej waren chancenlos und kassierten klare 0:3-Niederlagen. Damit war die 4:9-Niederlage besiegelt.

„Die Pleite gegen Hespe war eingeplant. Wir müssen die direkten Duelle gegen VfL Hameln II, VfL Bad Nenndorf, SG Rodenberg, TSV Eintracht Nienstedt und TV Bergkrug gewinnen“, gibt sich Marcel Nottmeier kämpferisch. Das nächste Spiel bestreitet der TSV Steinbergen am Freitag, 1. Februar, um 20 Uhr beim Tabellensiebten SG Rodenberg. Dann ist ein Sieg gegen den Mitkonkurrenten Pflicht.

Gerrit Heins zeigte eine starke Leistung und punktete für den TSV Steinbergen.