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C-Juniorinnen der HSG Exten-Rinteln erkämpfen sich ein Remis

C-Juniorinnen der HSG Exten-Rinteln erkämpfen sich ein Remis

Foto: Die C-Juniorinnen der HSG Exten-Rinteln erkämpfen sich nach einem 7:10-Pausenrückstand noch ein 18:18-Unentschieden gegen den Tabellenvierten HV Barsinghausen.


Jugendhandball. In der Regionsliga haben die C-Juniorinnen der HSG Exten-Rinteln eine tolle Moral gezeigt und sich gegen den Tabellenvierten HV Barsinghausen nach einem 7:10-Pausenrückstand noch ein 18:18-Remis erkämpft.


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Dem HSG-Nachwuchs sah man die lange Handballpause an. Nach dem der Spielbetrieb coronabedingt für eineinhalb Jahre ausgesetzt war, lagen nun zwischen dem ersten Saisonspiel (22:23 gegen Tabellenführer HSG Deister Süntel) und dem 2. Spieltag wieder eine achtwöchige Spielpause. Dementsprechend viel Sand war im Getriebe der HSG in der Anfangsphase. „Wir haben schwer ins Spiel gefunden“, meinte Trainer Marcel Leye. Über die Spielstände 3:3 (8.) und 5:7 (15.) geriet der HSG-Nachwuchs mit 6:10 (24.) in Rückstand. „Unsere Deckung war zu löchrig, außerdem haben wir die Zuspiele an den Kreis nicht unterbinden können“, analysierte Leye. Ida-Lene Niemeier traf zum 7:10-Pausenstand. In der Halbzeit sprach Leye die Fehler an und seiner Mannschaft Mut zu.



Die Ansprache zeigte Wirkung. Die HSG kam voll motiviert aus der Kabine und holte Tor um Tor auf. Lea Sophie Leye gelang der 11:11-Ausgleich (29.), Ida-Lene Niemeier brachte die HSG sogar mit 14:12 (35.) in Führung. Torfrau Nike Felicitas Gührs hielt überragend und das HSG-Trio um Ida-Lene Niemeier, Lea Sophie Leye und Kanita Daci wirbelte die HV-Deckung durcheinander. „Wir hatten die Partie nun im Griff“, so der HSG-Coach.

Doch mit technischen Fehlern und einigem Abschlusspech kam der Tabellenvierte zurück ins Spiel. Barsinghausen glich zum 14:14 (39.) aus und drehte das Match zum 14:16 (43.) und 16:18 (46.). Die HSG lag somit 4:17 Minuten vor dem Ende mit zwei Toren zurück. Aber die Moral beim Rintelner Mädchennachwuchs war weiter ungebrochen. Ida-Lene Niemeier glich mit einem Doppelpack zum 18:18 (49.) aus. Die Gäste hatten den letzten Angriff und die HSG verteidigte aufopferungsvoll das Unentschieden. „Das haben die Mädels richtig gut gemacht und kein Tor zugelassen“, freute sich Leye über den Punktgewinn.

Nun soll die Saison für den Tabellensiebten Fahrt aufnehmen. Bis zur Weihnachtsunterbrechung am 18. Dezember stehen für die HSG-Mädels noch fünf Spiele auf dem Programm. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Coronalage mit den drastisch steigenden Zahlen, nicht wieder zu einer Spielpause führen wird.

HSG: Nike Felicitas Gührs, Lea Sophie Leye (7), Ida-Lene Niemeier (9), Finja Käcks, Nele Wegener, Kanita Daci (2), Michelle Lietz, Emma Frevert.

Ida-Lene Niemeier ist mit neun Toren die beste HSG-Werferin.