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Der SC Rinteln kann für die Kreisliga planen

Der SC Rinteln kann für die Kreisliga planen

Foto: Trainer Giuseppe Inserra muss nach der 0:7-Schlappe des SC Rinteln im Kellerduell bei BW Tündern in den nächsten Tagen seine Gedanken sortieren.


Fußball. Der SC Rinteln hat das Kellerduell in der Bezirksliga bei BW Tündern mit 0:7 verloren. Eigentlich rechnete Trainer Giuseppe Inserra im Vorfeld mit einem Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams sammelten vor dem direkten Aufeinandertreffen in 12 Partien nur sechs Punkte ein. Falsch gedacht! Die leblose Vorstellung der Rintelner glich einer Selbstaufgabe.

Jonas Kütemeyer schaffte es vom Sofa direkt in die Startaufstellung. Eigentlich beendete der Innenverteidiger vor der Saison seine Karriere. Doch die personellen Probleme des SC Rinteln waren so groß, dass sich Kütemeyer zu einem Comeback überreden ließ.

Zehn Minuten lang hielt der Tabellenvorletzte beim Krisengipfel gegen den Drittletzten auf dem Kunstrasenplatz mit. „Wir hatten zwei, drei gute Vorstöße, kommen aber mal wieder nicht zum Abschluss, weil wir keine Klarheit in unseren Aktionen haben“, so Inserra.

Dann nahm das Unheil seinen Lauf. Rinteln schluckte drei Gegentore zwischen der 13. und 20. Minute. Björn Schwarz traf doppelt, Jonas Kütemeyer fälschte den Ball so unglücklich ab, dass das Leder in den eigenen Maschen lag. „Das war es dann. Wir sind auseinandergebrochen und kassierten das nächste niederschmetternde Ergebnis“, war Inserra bedient. Grischa Kowalski (45.+2) erzielte den 4:0-Pausenstand.

Der Artikel wird euch präsentiert vom Schaumburger Wachdienst.

Der SC Rinteln ergab sich nach dem Seitenwechsel in sein Schicksal. Ein Aufbäumen gab es nicht. Lukas Kramer (64.), Grischa Kowalski (71.) und Redon Regjepi (82.) per Strafstoß schraubten das Resultat auf 7:0 in die Höhe. Zuvor sah Mamadou Barry (81.) nach einem Gerangel im Sechzehner die Rote Karte.

„Wir machen jede Woche die gleichen Fehler. Scheinbar ist die Mannschaft beratungsresistent“, so Inserra. Der Glaube in der Truppe auf den Klassenerhalt ist nicht mehr vorhanden. Das zeigen die letzten Ergebnisse überdeutlich. Der Kader war zu klein und nicht bezirksligatauglich. Zudem sorgte das Verletzungspech dafür, dass jede Woche eine Not-Elf auflaufen muss. Der SC Rinteln kann für die Kreisliga planen.

„Ich werde mir nun zwei Tage lang meine Gedanken machen. Ich bin als Trainer für die Darbietungen der Mannschaft verantwortlich. Vielleicht braucht das Team einen Impuls“, erklärt ein völlig enttäuschter Inserra.

SCR: Benjamin Lohmann, Finn Requardt (66. Erik Figura), Jonas Kütemeyer (75. Tinu Mendoza), Constantin Rachow, Luca Lohmeier, Muhammed Yel, Tim Franzmeier, Max Gahr, Lennox Weishaupt, Florim Mustafa, Oliver Meinardus (62. Mamadou Barry).