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Derbysieg für den TSV Steinbergen – 3:0-Erfolg beim TSV Eintracht Exten

Derbysieg für den TSV Steinbergen – 3:0-Erfolg beim TSV Eintracht Exten

Foto: Artur Kalis (links) stoppt Steinbergens Doppeltorschützen Jannik Sasse mit einer Monstergrätsche.


Fußball. Der TSV Steinbergen hat in der Kreisliga durch einen 3:0-Auswärtserfolg die Lage für den TSV Eintracht Exten im Tabellenkeller weiter verschärft. So schrumpfte der Vorsprung der Führing-Elf auf den ersten Abstiegsrang auf einen Zähler. Dem Spitzenreiter reichte eine sachliche Vorstellung, um den Derbysieg zu feiern. „Wir waren vor dem Tor sehr effektiv“, freute sich Steinbergens Trainer Afrim Sulejmani.


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Im ersten Spielabschnitt gelangen dem TSV Steinbergen aus drei Chancen zwei Treffer. Das 0:1 besorgte Jannik Sasse (15.) durch einen völlig berechtigten Handelfmeter. Das 0:2 erzielte Felix Mehrens (27.) nach einer Standardsituation mit einer Kopfball-Bogenlampe. Eintracht-Trainer Steffen Führing ärgerte sich über die schlechte Zuordnung bei Freistößen und Ecken. „Wir sind gut im Spiel und schenken den Steinbergern die beiden Tore, weil wir nicht aufpassen“, monierte der Extener Trainer. Die Eintracht begegnete in der ersten Hälfte dem Tabellenführer auf Augenhöhe. „Unser Spiel sah gut aus, doch richtig zwingend sind wir auch nicht geworden“, berichtete Führing.

In dieser Szene wird Krystian Wachta elfmeterwürdig gefoult.

Nach dem Seitenwechsel drängte die Eintracht auf den Anschlusstreffer. Felix Kaufmann (53.) setzte einen Heber neben das Tor. Exten kämpfte, war bemüht, doch fehlte dem Tabellendrittletzten die Durchschlagskraft im Angriff. Die Steinberger Defensive um Abwehrchef Simon Strottmann ließ kaum nennenswerte Chancen der Hausherren zu. Die Gäste lauerten auf Konter. Nach einem Zweikampf von Krystian Wachta und Artur Kalis zeigte Schiedsrichter Dennis Remus auf den Punkt. Jannik Sasse (78.) traf zum 0:3. Exten gab immer noch nicht auf. Dreimal forderte die Eintracht in der Schlussphase ebenfalls Elfmeter, doch der Unparteiische wertete die Zweikämpfe als nicht elfmeterwürdig. Zweimal lag Remus dabei auf jeden Fall richtig. Als dann auch noch ein Freistoß von Jan Kaufmann (85.) auf der Linie von Jannik Sasse geklärt wurde, war die Partie zugunsten des Spitzenreiters gelaufen. Der Frust bei den Extenern war groß, Jan Kaufmann sah in der Nachspielzeit wegen Meckerns noch die Gelb-Rote Karte.



„Die Mannschaft lebt, aber wir sind im Moment auch nicht vom Glück verfolgt“, meinte ein sichtlich enttäuschter Eintracht-Trainer Steffen Führing nach Spielschluss. Sein Gegenüber Afrim Sulejmani war mit dem Auftritt seiner Elf einverstanden, bemängelte aber die Passivität seiner Jungs nach dem Seitenwechsel. „Da sind wir ein wenig hektisch gewesen“, monierte Sulejmani.

Exten: Sebastian Steinke, Marco Lackner (75. Tim Kaufmann), Jan Kaufmann, Jonas Hunze, Dominic-Dennis Heitmann (46. Justin-Julian Hensel), Lucas zum Felde, Felix Kaufmann, Michael Krohn, Leon Dresenkamp (84. Niclas Welsch), Martin Jaskulski (55. Albert Kalis), Artur Kalis.

Steinbergen: Florian Mehrens, Sven Steep, Jan-Hendrik Rinne (83. Mamadou Billo Diallo), Felix Mehrens, Maximilian Bartels, Jannik Sasse, Simon Strottmann, Noah Gajraj, Krystian Wachta (78. Jonas Wöbking), Admed Tou Kenneh, Jan Mohme.

In der Nachspielzeit sieht Extens Jan Kaufmann (vorne) wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte.