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Doppelpack von Teresa Rovelli reicht nicht zum Remis

Doppelpack von Teresa Rovelli reicht nicht zum Remis

Foto: Doppelpackerin Teresa Rovelli (r.) macht die Partie noch einmal spannend.


Frauenfußball. Die Frauen des TSV Eintracht Exten haben das Spitzenspiel der Landesliga beim TSV Limmer II mit 2:3 verloren.

Die Eintracht ging ersatzgeschwächt in die Partie beim Tabellenzweiten. Neben Lea Buddensieck, Maren Möller und Laila Lüttke war auch kurzfristig Sophie Niebisch ausgefallen. „Die Ausfallliste vor der Begegnung war lang. Es fehlten etliche Stammspielerinnen. Zudem haben sich mehrere Spielerinnen in den Dienst der Mannschaft gestellt und auf die Zähne gebissen“, so TSV-Trainer Florian Schuba.

Limmer war von Beginn an klar spielbestimmend, hatte mehr Ballbesitz und war sehr druckvoll. Schon in der 11. Minute geriet die Eintracht in Rückstand. Melina Wehrspohn setzte sich auf der halbrechten Seite energisch durch und traf mit einem platzierten Schuss zum 1:0 in die lange Ecke. Nach 20 Minuten kam der TSV besser ins Spiel, hat die Situation angenommen und dagegengehalten. Bis zur Pause hatte Limmer noch zwei kleinere Chancen.



Für die zweite Halbzeit hatte sich Exten viel vorgenommen, wurde aber gleich kalt erwischt. Wehrspohn traf in der 48. und 53. Minute zum 2:0 und 3:0. „Die Reaktion der Mannschaft war super. Sie hat alles reingeworfen, mit Leidenschaft dagegengehalten und mutiger agiert“, freute sich Schuba. Binnen drei Minuten kam die Eintracht zum Anschluss. Nach dem starken Anspiel von Larissa Heye startete Teresa Rovelli zum Solo und markierte in der 70. Minute das 1:3. Drei Minuten später wurde Rovelli von Sasha Rudolph bedient und es hieß 2:3. Es wurde noch einmal spannend. „Die Mädels haben in der Schlussphase alles versucht. Leider hat es für den Ausgleich nicht mehr gereicht“, war Schuba trotzdem zufrieden.

„Am Ende hat Limmer verdient gewonnen. Mit der Reaktion nach dem Rückstand bin ich sehr zufrieden. Wir sind noch nicht so weit, dass wir so viele Ausfälle ohne Probleme ausgleichen können. Das, was möglich war, haben die Mädels rausgeholt“, so das Fazit von Schuba.

TSV: Jessica Bosien, Pia Winterberg, Jennifer Schnur, Mareike Schmöe (69. Leonie Hadler, 86. Fiona Roos)), Sophie Mädje (69. Hatixhe Beqiri), Sasha Rudolph, Lene Kölling, Alicia Loß, Svenja Berning, Larissa Heye, Teresa Rovelli.