Fehlstart für die HSG Exten-Rinteln

Foto: Louis Bücher (links) setzt sich am Kreis stark durch und markiert das 4:1 für die HSG Exten-Rinteln.
Handball. Der Start in die neue Saison in der Regionsklasse ist für das Herrenteam der HSG Exten-Rinteln mächtig in die Hose gegangen. Im Heimspiel gegen den Garbsener SC II gab es eine 19:22 (11:15)-Pleite. „Wir haben viel ausprobiert, doch wir haben es nicht geschafft, vom dritten in den fünften Gang zu schalten. Insgesamt war das ein gebrauchter Tag“, analysiert Trainer Felix Kortemeier.
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Durch krankheitsbedingte Absagen musste Kortemeier selbst wieder spielen. Und auch die beiden Routiniers Alexander Hachmeister und Sven Ahrens halfen aus. Finn-Thorge Niemeier reiste extra aus Hamburg an, um den Kader aufzufüllen. „Das war so nicht geplant“, meinte Kortemeier.
Die HSG Exten-Rinteln erwischte nach dem großen Umbruch einen Start nach Maß. Louis Bücher (2.) traf am Kreis zum 2:0 und der Kreisläufer erhöhte zum 4:1 (6.). Die HSG-Herren hatten die Gäste im Griff. Nach dem Treffer zum 8:5 durch Jon-Lasse Niemeier (13.) riss aber der Faden im HSG-Spiel. Keeper Elias Plaßmann bekam keinen Ball mehr zu fassen, die Deckung war sehr löchrig und agierte insgesamt sehr emotionslos. So wurden die Garbsener stark gemacht. In der 19. Minute lag die HSG nach einem Treffer von Alexander Fröhlich mit 8:11 in Rückstand. Von diesem Nackenschlag erholten sich die Extener nicht mehr. Zur Pause führten die Gäste mit 15:11. Allerdings hatte Timo Pries auch enormes Wurfpech. Viermal landete das Spielgerät an Pfosten oder Latte. Zudem verdaddelten die HSG-Herren drei Tempogegenstöße.
In den zweiten 30 Minuten war keine Besserung in Sicht. Benjamin Timm hielt sein Team mit starken Paraden im Spiel. Aber der entscheidende Schritt zur Aufholjagd wollte nicht gelingen. Michel Korff verkürzte zum 15:18 (43.). Aber zwei verworfene Siebenmeter stoppten den Aufwärtstrend. Garbsen zog auf 15:20 (48.) davon. Wieder kam die HSG heran, Finn-Thorge Niemeier netzte zum 19:21 (58.) ein. Die Gäste konterten, Bücher kassierte eine fragwürdige Zeitstrafe. Damit war die Messe gelesen und der Fehlstart perfekt.
Für die HSG spielten: Benjamin Timm, Elias Plaßmann, Jon-Lasse Niemeier 1, Florian Heise 1, Philipp-Leon Petri 1, Michel Korff 6, Sebastian Jürgens, Finn-Thorge Niemeier 1, Louis Bücher 3, Felix Kortemeier, Alexander Hachmeister, Sven Ahrens, Benjamin Schumann 3, Timo Prieß 3.
