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FlyIn mit gepflegten „Schätzchen“

FlyIn mit gepflegten „Schätzchen“

Foto: Die Chipmunk (l.) und Aeronca von 1938.


Segelfliegen. Wie jedes Jahr wurde der Flugplatz in Rinteln Anfang September zum Mekka von fliegenden Oldtimern und selbstgebauten Flugzeugen. Der LSV Rinteln hatte einmal wieder zum FlyIn geladen, 60 Piloten waren der Einladung gefolgt.

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, die wunderschönen und gepflegten „Schätzchen“ einmal aus der Nähe zu bestaunen, und das Gespräch mit den Piloten zu suchen. Ganz mutige Besucher konnten einen Rundflug in einer Antonow AN 2, dem weltgrößten Doppeldecker, und einer Boing Stearman unternehmen.

Die „Hummel“ aus den 1940er-Jahren.

Die ältesten Maschinen waren einmal mehr eine Aeronca und eine „Hummel“ aus den 1940er Jahren. Ferner war eine Piaggio P149 aus Bielefeld zu bewundern, die früher als Schul- und Verbindungsflugzeuge bei der Luftwaffe ihren Dienst versah. Außergewöhnlich war die kleine einsitzige SD1, die von einem Rintelner Fliegerkameraden daheim im Keller selbst erbaut und dann nach Norddeutschland verkauft wurde. Sehenswert auch das leichte zweimotorige und viersitzige Reise- und Geschäftsflugzeug Aero Ae 45, die in Bielefeld beheimatet ist.

Am Abend klang die gelungene Veranstaltung mit der Abschlussfeier der Segelflug-Bundesliga, die der LSV Rinteln zum 5. Mal in Folge gewonnen hat, aus.

Die zweimotorige Aero Ae 45 aus Bielefeld.