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Frauen des TSV Eintracht Exten unwiderstehlich

Frauen des TSV Eintracht Exten unwiderstehlich

Foto: Teresa Rovelli kommt nach ihrer langen Verletzungspause immer besser in Fahrt. Mit dem schnellen 1:0 leitete die Torjägerin den späteren Sieg ein.


Fußball. 6:1 bei der SG Hannover, 7:0 gegen den TSV Bückeberge und jetzt 3:0 gegen den TSV Luthe: Die Frauen des TSV Eintracht Exten haben nach der langen Spielunterbrechung einen starken Re-Start hingelegt und die Tabellenführung in der Bezirksliga eindrucksvoll untermauert.

Der TSV Luthe ließ im Vorfeld der Begegnung mit dem 3:2-Heimsieg gegen den Tabellenfünften SV Gehrden aufhorchen. Die Elf von TSV-Trainer Florian Schuba war gewarnt und nahm die Gäste mit Respekt in Empfang. Doch schon in den ersten Minuten der Partie zeigte sich, dass Luthe gegen einen konzentriert aufspielenden Gastgeber chancenlos war. Luthe suchte sein Heil in einer verstärkten Defensive, wollte beim Spitzenreiter nicht vollends untergehen.



Exten übernahm sofort nach dem Anpfiff die Initiative, ein Angriff nach dem nächsten rollte auf das Gäste-Tor. Der Sturmlauf wurde schon in der 5. Minute mit dem 1:0 durch Teresa Rovelli belohnt. Exten ließ auch nach der schnellen Führung nicht locker, Luthe befand sich nur im Defensiv-Modus, kam kaum einmal über die Mittellinie. In der 27. Minute legte sich Sophie Niebisch nach einem Foul an der Strafraumgrenze den Ball zurecht und hämmerte das Leder unhaltbar zum 2:0 ins Gehäuse. Es war der 17. Saison-Treffer für die Torjägerin. Sechs Minuten später folgte der Treffer Nummer 18. Niebisch war mit einem Distanzschuss zum 3:0 erfolgreich. Damit war die Vorentscheidung gefallen.

Schuba brachte in der zweiten Halbzeit Jennifer Schnur für Elena Kerner, Hatixhe Beqiri für Maren Möller und Fiona Roos für Sophie Niebisch. Der Spielfluss der Gastgeberinnen wurde dadurch nicht gestört. Im Gegenteil: Luthe musste schier eine Angriffslawine über sich ergehen lassen. Doch Alicia Loß, Lea Buddensiek, Sophie Niebisch, Hatixhe Beqiri, Fiona Roos und Teresa Rovelli fehlte im dritten Spiel innerhalb von sechs Tagen die letzte Konzentration, um das Ergebnis weiter nach oben zu schrauben. Jessica Bosien verlebte ein ruhiges Spiel. Lediglich zwei harmlose Torschüsse musste die TSV-Torfrau entschärfen.

TSV: Jessica Bosien, Sophie Niebisch (70. Fiona Roos), Elena Kerner (46. Hatixhe Beqiri), Sasha Rudolph, Maren Möller (60. Jennifer Schnur), Larissa Heye, Alena Brandsmeier, Alicia Loß, Lea Buddensiek, Laila-Charleen Lüttke, Teresa Rovelli.

In den Schüssen von Sophie Niebisch steckt die pure Urgewalt. Die Spielmacherin und Torjägerin in einer Person schnürte einen Doppelpack.