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Für den SC Rinteln soll der Algesdorf-Auftritt keine Eintagsfliege sein

Für den SC Rinteln soll der Algesdorf-Auftritt keine Eintagsfliege sein

Foto: In der Vorsaison gewann der SC Rinteln mit Ahmet Sariboga (links) zweimal 1:0 gegen den TuS SW Enzen.


Fußball. Großes Aufatmen herrschte beim SC Rinteln nach dem Gala-Auftritt gegen den TSV Algesdorf. Trotz einer langen Ausfallliste landeten die Steinanger-Kicker einen hochverdienten 3:0-Erfolg. „Das war das beste Spiel meiner Jungs, seitdem ich in Rinteln Trainer bin“, schwärmte SCR-Coach Uwe Oberländer. Der Dreier war nicht nur für den Kopf wichtig, sondern auch für die Tabelle. In der Bezirksliga Staffel 3 gibt es nur zwölf Spiele, dann werden die sieben Mannschaften in eine Auf- und eine Abstiegsrunde aufgeteilt. Nur die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich für die Meisterrunde. Da ist jedes Spiel ein Endspiel. Und nach der Auftaktpleite in Hagenburg durfte sich der SC Rinteln keine zweite Niederlage erlauben. Nun gastiert der SCR am Sonntag, 29. August, um 15 Uhr beim spielstarken TuS SW Enzen.

Beim SC Rinteln ist nach dem ersten Saisonsieg im Training eine gute Stimmung. „Ich habe in viele strahlende Gesichter geschaut“, freut sich Oberländer. Doch nun gilt es, diese Leistung zu bestätigen. „Das soll keine Eintagsfliege gewesen sein. Dieser Auftritt wird zur Messlatte für den weiteren Saisonverlauf“, weiß Oberländer. Die Enzer seien eine hohe Hürde, sehr spielstark. „Mit einer guten Einstellung und einer stabilen Defensive wollen wir in Enzen punkten“, fordert Oberländer. Ivo Kirasic und Marvin Büsscher sind leicht angeschlagen, werden aber am Sonntag spielbereit sein.



Mit Grausen erinnert sich TuS-Trainer Fabian Stapel an die Vorsaison. In beiden Spielen gegen den SC Rinteln waren die Enzer das bessere Team, doch beide Spiele gingen mit 0:1 verloren. Im Vorjahr scheiterten die Schwarz-Weißen immer wieder an einer mangelhaften Chancenverwertung. Und dieses Manko zeigten die Enzer auch bei ihrer Saisonpremiere. In Bückeburg gab es eine 2:3-Auftaktniederlage. Vieles passte, nur eben wieder die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor fehlte. Das müssen die Stapel-Schützlinge schnell verbessern, sonst droht die Abstiegsrunde.