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Gala-Auftritt des SC Deckbergen-Schaumburg

Gala-Auftritt des SC Deckbergen-Schaumburg

Foto: Svenja Köberle erzielt ein Tor und bereitet einen weiteren Treffer beim 5:2-Erfolg des SC Deckbergen-Schaumburg vor.


Frauenfußball. Der SC Deckbergen-Schaumburg hat in der Frauen-Bezirksliga einen Überraschungscoup gelandet. Mit einem Gala-Auftritt besiegte der SC den favorisierten Tabellendritten PSV GW Hildesheim II mit 5:2 und verbesserte sich damit in der Tabelle auf Rang 5. „Man konnte es vor dem Spiel schon spüren: Meine Mädels hatten sich etwas vorgenommen und gingen voll konzentriert zur Sache“, freute sich Trainer Dirk Bredemeier über die gelungene Vorstellung.

Bereits in der 14. Minute bejubelten die SC-Frauen den ersten Treffer. Die Gäste-Torhüterin wehrte einen Schuss von Louisa Sahlfeld zur Seite ab, Svenja Köberle rauschte heran und staubte zur 1:0-Führung ab. Und es kam noch besser für die Gastgeberinnen: Eine Flanke von Svenja Köberle wurde länger und länger, Louisa Kuhlmann lauerte am zweiten Pfosten und drückte das Leder zum 2:0 über die Linie (20.). Als dann Anna Bredemeier einen Ball abfing, ging es blitzschnell nach vorne und ihr gut getimter Pass in die Tiefe verwertete Madelaine Libowski (41.) zum 3:0-Pausenstand. „Die Leistung in der ersten Halbzeit war top. Von der Nummer eins bis zur Nummer elf spielten alle auf einem Top-Niveau. Auch der Einsatz stimmte, sodass diese 45 Minuten vielleicht die beste Halbzeit war, seitdem ich hier Trainer bin“, schwärmt Bredemeier.



Die SC-Frauen ließen sich nach dem Seitenwechsel vom schnellen Anschlusstor durch Alice Birkner (49.) nicht beeindrucken. Das Heimteam antwortete prompt. Nach einer Ecke von Louisa Sahlfeld köpfte Svenja Köberle (54.) zum 4:1 ein. Auch als Annika Ebeling (64.) ein Eigentor unterlief, wurde es nicht noch einmal spannend. Zu überlegen und spielbestimmend präsentierten sich die SC-Frauen. In der 86. Minute markierte Lisa Müller mit einem Linksschuss von der Strafraumkante den Treffer zum 5:2-Endstand. „Der SC hat verdient gewonnen. Sie haben uns in der ersten Halbzeit nie richtig zur Entfaltung kommen lassen“, fand Gäste-Trainer Matthias Dorn nach Spielschluss nur anerkennende Worte für die starke Leistung der SC-Frauen.

SC: Celina Dombrowe, Svenja Köberle (76. Lisa Müller), Pia-Marie Litschel, Isabell Reinhardt, Anna Bredemeier, Madleen Ahlers, Annika Ebeling, Louisa Kuhlmann (62. Lena Wenzig), Louisa Sahlfeld, Jule Stolpe, Madelaine Libowski (87. Julia Henschel).