Halbfinale-Spiele des Rintelner Sparkassen-Fußball-Cups beim TSV Steinbergen

Foto: Ein Kandidat für das verwaiste Tor des TSV Steinbergen: Neuzugang Johannes Ellenbeck (links).
Fußball. Der Rintelner Sparkassen-Fußball-Cup geht in die nächste Runde. Am morgigen Dienstag, 29. Juli, stehen beim TSV Steinbergen die Halbfinalspiele auf dem Programm. Um 18:45 Uhr trifft der SC Rinteln auf den TSV Eintracht Exten, im Anschluss, um 20:15 Uhr, empfängt der TSV Steinbergen den SV Engern. Gespielt wird zweimal 35 Minuten. Der Eintritt ist frei.

SC Rinteln – TSV Eintracht Exten (Dienstag, 18:45 Uhr): Der SC Rinteln zog mit einem überzeugenden 7:0-Erfolg gegen einen ersatzgeschwächten TSV Krankenhagen in die Vorschlussrunde ein. Das Ziel von Trainer Rolf Bartram ist klar: „Wir wollen ins Finale!“ Der Bezirksligist ist gegen den zwei Klassen tiefer spielenden TSV Eintracht Exten der turmhohe Favorit. Allerdings stehen hinter der Aufstellung der Rintelner noch ein paar Fragezeichen. „Die Studenten befinden sich aktuell im Prüfungsstress. Mal sehen, wer spielen kann“, erklärt der SCR-Trainer. Verletzt ausfallen werden Philipp Walter, Niklas Klappauf und Justian Kober. Auch Kapitän Julian Bedey wird wohl passen müssen. „Wenn wir das Tempo hoch halten, eine gute Chancenverwertung haben, dann kann es nur einen Sieger geben, und zwar uns“, weiß Bartram.

Der TSV Eintracht Exten ist krasser Außenseiter und will es dem Favoriten sehr schwer machen. „Wir dürfen uns in der Defensive keine Aussetzer erlauben. Die Marschrichtung ist klar: Mit Mann und Maus verteidigen und sich ins Elfmeterschießen retten“, formuliert Trainer Uwe Wolff die Herangehensweise mit einem Augenzwinkern. Exten wird also Zement anmischen, will aber nach vorne auch Nadelstiche setzen. „Dazu sind wir immer in der Lage“, weiß der neue Eintracht-Coach. Ob Stürmer Issouf Doumoy mitwirken kann, ist noch fraglich. Der neue Torjäger muss arbeiten. „Vielleicht bekommt er einen halben Tag frei“, mutmaßt Wolff. Phil Wehling steigt nach überstandener Krankheit erst diese Woche ins Training ein. Sebastian Hiller kehrt ins Team zurück. „Wir wollen dem SC Rinteln über 70 Minuten einen heißen Fight liefern“, kündigt Wolff an.

TSV Steinbergen – SV Engern (Dienstag, 20:15 Uhr): Das Heimteam hatte im Viertelfinale der Stadtmeisterschaft ein Freilos. Der TSV nutzte dies, um zwei Testspiele zu bestreiten. Gegen den SC Extertal gab es einen 2:1-Erfolg, gegen den FC Hevesen II einen 6:3-Sieg. „Das Spiel gegen Extertal war mit und gegen den Ball extrem stark von uns. Gegen Hevesen leisteten wir uns ein paar Abwehrböcke“, verrät Trainer Dean Rusch. Der TSV Steinbergen will ins Finale, rechnet aber mit einer heißen Kiste. „Engern wird gut verteidigen und auf Konter lauern. Da ist Geduld gefragt. Aber wir sind immer in der Lage, Tore zu schießen“, weiß Rusch. Auf der Torhüterposition muss Rusch improvisieren. Florian Mehrens ist verletzt, Lars Holm im Urlaub. Deshalb wird entweder Johannes Hänke oder Johannes Ellenbeck zwischen die Pfosten gehen. Jonas Wöbking ist aus dem Urlaub zurück.
Der SV Engern zog verdientermaßen ins Halbfinale ein, besiegte im Viertelfinale den SC Deckbergen-Schaumburg mit 2:0. Neu-Trainer Ansgar Ruppelt sah viel Gutes. Sein Team war griffig in den Zweikämpfen und spielte schnörkellos nach vorne. Es fehlte zwar noch die Präzision beim letzten Pass sowie die Durchschlagskraft in der Box, doch eine gute Aktion von Youngster Lennox Rudolph reichte, um auf die Siegerstraße einzubiegen. Der A-Junior holte einen Elfmeter heraus. Der SV Engern träumt vom „Finale dahoam“. Die Hürde TSV Steinbergen ist extrem hoch. Doch mit Kampfkraft und Laufbereitschaft wollen die „jungen Wilden“ des SV Engern dem TSV Steinbergen in die Suppe spucken und ins Endspiel einziehen. Johannes Wopfner wird fehlen.
