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HSG-Nachwuchs gewinnt Handball-Krimi gegen die HSG Schaumburg Nord II

HSG-Nachwuchs gewinnt Handball-Krimi gegen die HSG Schaumburg Nord II

Foto: Die gemischte D-junioren-Mannschaft der HSG Exten-Rinteln bejubelt den 20:19-Derbysieg gegen die HSG Schaumburg Nord II.


Jugendhandball. Die Sorgenfalten beim Trainerduo der HSG Exten-Rinteln sind vor dem D-Junioren-Spiel gegen die HSG Schaumburg Nord II groß gewesen. Es fehlte nicht nur Coach Marius Schomberg, sondern auch einige Spieler standen verletzungs- und krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. So musste der zweite Trainer Tillmann Hachmeister ohne Wechselalternativen auskommen. Mit Emma Hupe half eine Spielerin aus dem E-Junioren-Bereich aus. Umso größer war der Jubel nach dem Spiel. Der HSG-Nachwuchs behielt in diesem Handball-Krimi mit 20:19 (11:9) die Oberhand und feierte ausgelassen den dritten Saisonsieg in der Regionsklasse.


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Lena Tirschler und Lea Sophie Leye spielen eigentlich für die B-Juniorinnen der HSG Exten-Rinteln in der Regionsliga, doch diesmal gaben sie ihr Debüt als Jung-Schiedsrichterinnen. Die beiden machten ihre Sache ausgezeichnet.

Louis Stegmann ist nicht zu stoppen und erzielt insgesamt 9 Tore.

Ab der ersten Sekunde entwickelte sich ein offenes Duell zwischen den beiden Tabellennachbarn. Die Exten-Rintelner rangieren in der Regionsklasse auf Rang sechs, die Nord-Reserve folgt einen Platz dahinter. Die Gäste lagen zunächst stets mit einem Tor in Front. Mit einem Dreierpack brachte Eike Koepke den Gastgeber mit 7:5 (9.) in Führung. Nach dem 9:9-Ausgleich von David Breselge erzielten Louis Stegmann und Conrad Precht die 11:9-Halbzeitführung für die HSG Exten-Rinteln. Insbesondere Louis Stegmann war mit seiner Größe, seinem explosionsartigen Antritt, seinem Sprungvermögen und seinem Durchsetzungsvermögen nur schwer von den Gästen in den Griff zu bekommen.

In den zweiten 20 Minuten erwischte die HSG Schaumburg Nord den besseren Start und drehte die Partie. Aus einem 9:12-Rückstand machten die Gäste eine 14:12-Führung. Gian Luca Epifanio zeichnete sich im Nord-Kasten mit starken Paraden aus. Die HSG Exten-Rinteln hielt dagegen. Auch Keeper Armin Perrey gefiel mit Riesenreflexen. Louis Stegmann glich zum 15:15 (29.) aus. Stegmann und Conrad Precht markierten jeweils mit einem Doppelpack die 19:16-Führung (37.) für die HSG Exten-Rinteln.



Es waren nur noch 3:35 Minuten zu spielen. Die Gäste gaben nicht auf und so entwickelte sich eine dramatische Schlussphase. Oskar Hardekopf verkürzte auf 19:17, dann musste Louis Stegmann nach einem Foul für zwei Minuten von der Platte. Die Gäste verwarfen den Siebenmeter, doch erneut Hardekopf traf 2:04 Minuten vor dem Ende zum 19:18. In Unterzahl erzielte Conrad Precht das 20:18. Im Gegenzug war David Breselge zum 20:19 erfolgreich. Die HSG Nord stellte auf eine Manndeckung um. 44 Sekunden waren noch zu spielen. Die HSG Exten-Rinteln verteidigte den Vorsprung und spielte clever die Uhr runter. Nach der Schlusssirene kannte der Jubel bei der HSG Exten-Rinteln keine Grenzen.

„Meine Spielerinnen und Spieler haben ohne Wechselalternative auf die Zähne gebissen, einen tollen Fight und eine beeindruckende Moral gezeigt“, schwärmte Coach Tillmann Hachmeister vom Teamspirit seiner Truppe.

Eike Koepke (rechts) behauptet sich im Zweikampf mit Oskar Hardekopf.

Die Mannschaft sucht noch Spielerinnen und Spieler. „Mit einem Kader von 11 Aktiven sind wir nur sehr dünn besetzt“, verrät Hachmeister. Welches Mädchen oder welcher Junge Interesse hat, soll einfach beim Training vorbeischauen. Die Trainingszeiten sind immer montags von 17:30 bis 19 Uhr in der Sporthalle in Exten und immer donnerstags von 17 bis 18:30 Uhr in der Rintelner Kreissporthalle.

HSG Exten-Rinteln: Noah Sahin Ipek, Emma Hupe, Conrad Precht (7), Eike Koepke (4), Leon Giuseppe Panebianco, Armin Perrey, Louis Stegmann (9); Trainer: Tillmann Hachmeister.

HSG Schaumburg Nord II: Lennart Windheim (2), Henner Thometzki, Clemens Hattendorf (1), Oskar Hardekopf (7), Thilo Maxim Bövers (1), Jan Luke Kastler, Jonas Rehbock (1), David Breselge (5), Vincent Vesper (2), Gian Luca Epifanio; Trainer: Jannis Luca Hinze; Betreuer: Antonio Maintz.

Lena Tirschler und Lea Sophie Leye feiern ihre tadellose Premiere als Schiedsrichterinnen.