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Auch die Winterrunde bei den Tennis-Damen und Herren fällt aus

Auch die Winterrunde bei den Tennis-Damen und Herren fällt aus

Foto: Die Winterrunde für die Damen und Herren fällt coronabedingt aus. Nun hoffen Nils Harmening vom TV RW Rinteln und Co., dass zumindest die Sommersaison über die Bühne gehen kann.

Tennis. Die Winterrunde der Damen und Herren war bereits nach hinten geschoben worden. Doch nun ist das Aus perfekt. Der Tennisverband Niedersachsen-Bremen (TNB) sagt die Punktspielrunde ab, die eigentlich an diesem Wochenende starten sollte. Aus unserem Verbreitungsgebiet hatte mit dem Herren-Team des TV RW Rinteln sowieso nur eine Mannschaft ihre Teilnahme an der Winterrunde gemeldet. „Wir haben keinen zeitlichen Spielraum mehr“, damit begründet der TNB die Absage. Und das macht auch Sinn, denn nach der Verlängerung des Lockdowns war an Punktspiele im Tennis nicht mehr zu denken. In der Presseerklärung seitens des Verbandes heißt es: Das Präsidium des TNB hat in einer kurzfristig einberufenen Videokonferenz auf Empfehlung der Sportkommission nach den Punktspielen der Altersklassen nun auch die Punktspiele der Winterrunde der Damen und Herren für die Saison 2020/21 endgültig abgesagt.


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„Die Verlängerung des Lockdowns und die Unsicherheiten über diesen Zeitpunkt hinaus haben uns keinen Spielraum mehr gelassen“, bedauert der TNB-Vizepräsident Wettkampf- und Mannschaftssport, Jörg Kutowski. „Natürlich wissen wir, dass viele unserer Spieler gerne noch Punktspiele absolviert hätten, aber die Termine wären einfach zu weit in die nahende Sommersaison gerückt.“

Wesentlich beeinflusst hat die Entscheidung auch die Vorgabe des Bundesverbandes DTB, die Spiele nicht LK-relevant zu werten. Begründet ist dies durch die Tatsache, dass in anderen Bundesländern die Hallen komplett geschlossen sind. „Wir sind somit dankbar, dass in Niedersachsen und Bremen die Trainer weiterhin arbeiten können und man wenigstens im Einzel sportlich aktiv sein kann“, so der TNB-Präsident Raik Packeiser.

Der Verband hat, wie auch im Sommer, stets versucht auf die aktuelle Situation zu reagieren. So wurden mehrfach die Staffeleinteilungen und Spielpläne angepasst. Da gerade in diesen Zeiten dieser Aufwand sehr hoch ist und auch Kosten verursacht, kann die Mannschaftsgebühr nicht erstattet werden.