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SC-Frauen starten beim Tabellenzweiten HSC Hannover

SC-Frauen starten beim Tabellenzweiten HSC Hannover

Foto: Emely Niemann (rechts) und Co. wollen in Hannover für eine Überraschung sorgen.

Frauenfußball. Der Ball soll in der Frauen-Landesliga wieder rollen. Der abstiegsbedrohte SC Deckbergen-Schaumburg gastiert am Sonntag um 15 Uhr beim Tabellenzweiten HSC Hannover. „Ich gehe davon aus, dass wir spielen werden, denn der HSC verfügt über einen Kunstrasenplatz“, rechnet SC-Trainer Michael Meyer fest mit einem Anpfiff.

Die SC-Frauen haben in der Vorbereitung auf die Rückrunde gut gearbeitet. „Ich bin zufrieden. Wir waren viel auf dem Platz, die Mädels haben Gas gegeben“, blickt Meyer zuversichtlich auf die verbleibenden neun Saisonspiele. Der Coach möchte sich mit dem Klassenerhalt in die Pause verabschieden. Aktuell belegen die SC-Frauen den 9. Tabellenplatz, damit liegen sie über dem Strich. Vom direkten Abstiegsplatz ist der SC fünf Punkte entfernt, der Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt nur zwei Zähler. Da aber der VfL Eintracht Hannover wohl noch drei Punkte am grünen Tisch gutgeschrieben bekommt, würde der SC auf den Relegationsrang abrutschen.

„Mit einer Serie von drei, vier Siegen kannst du dich schnell aus dem Tabellenkeller verabschieden“, weiß Meyer. Man dürfe sich halt keine Durststrecke erlauben. „Ich bin mir sicher, dass wir regelmäßig punkten werden“, ist der SC-Coach optimistisch.

Mit Lena Wenzig verließ in der Winterpause ein Nachwuchstalent den SC. Der quirlige Wirbelwind verstärkt den Angriff vom Oberligisten SV Hastenbeck. Zudem zog sich Katharina Jochens einen Innenbandriss im Knie zu und fällt damit mehrere Wochen aus.

Lena Wenzig (rechts) verließ die SC-Frauen im Winter und heuerte beim Oberligisten SV Hastenbeck an.
Lena Wenzig (rechts) verließ die SC-Frauen im Winter und heuerte beim Oberligisten SV Hastenbeck an.

Beim HSC Hannover sind die SC-Frauen krasser Außenseiter. „Wir wollen in der Defensive gut stehen, lange hinten die Null halten und so den Favoriten ärgern“, bastelt Meyer an einer Überraschung. Im Sommer hört der 40-Jährige auf. „Seit meinem 6. Lebensjahr war ich Spieler und Trainer. Ich brauche eine Pause, um meinen Akku wieder aufzuladen“, begründet Meyer seinen Rückzug. Dann wird er vom aktuellen Herrentrainer des SC, Dirk Bredemeier, abgelöst.

SC-Trainer Michael Meyer (rechts) macht nach 34 Jahren als Spieler und Trainer im Sommer Schluss und legt eine Pause ein.
SC-Trainer Michael Meyer (rechts) macht nach 34 Jahren als Spieler und Trainer im Sommer Schluss und legt eine Pause ein.

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