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Krasniqi ohne Zielwasser – SC Rinteln muss weiter zittern

Krasniqi ohne Zielwasser – SC Rinteln muss weiter zittern

Foto: Für Qendrim Krasniqi (links) ist das Tor des TuS SW Enzen wie vernagelt. Der Stürmer vergibt vier Hundertprozentige und der SC Rinteln verliert mit 0:1.


Fußball. Der SC Rinteln hat in der Bezirksliga das Schaumburger Derby gegen den TuS SW Enzen mit 0:1 verloren. Qendrim Krasniqi hatte kein Zielwasser getrunken, vergab vier hundertprozentige Chancen. Dagegen präsentierte sich der Tabellendritte eiskalt und traf nach einem Bilderbuchkonter durch Lukas Urbansky zum Sieg. Für den SCR geht das Zittern um den Klassenerhalt weiter, allerdings beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz weiter acht Zähler.

Trainer Uwe Oberländer musste auf zahlreiche Spieler verzichten. Julian Bedey, Max Gahr, Jannik Flügel und Luis Steinleger standen nicht zur Verfügung. So saßen auf der Bank neben Benedikt Reinecke und Torben Maibaum noch vier Spieler aus der Reserve, die zuvor 90 Minuten im Einsatz waren. Das Quartett hieß Luca Mohr, Ivo Walter, Timo Lackner und Tinu Mendoza.

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Der SC Rinteln überließ den Gästen die Ballkontrolle, packte dann aber ab der Mittellinie energisch zu. So plätscherte die Begegnung ohne großen Aufreger bis zur 29. Minute so dahin. Dann hatte der SC Rinteln das 1:0 auf dem Fuß. Denis Anklam mit einem Zauberpass, Krasniqi lief allein auf den Enzer Torwart zu, überlistete Mathis Meyer, doch ein SW-Verteidiger klärte kurz vor der Linie. Der Schuss von Latif Kiki (32.) war für Meyer kein Problem. Anklam (39.) setzte auf der Gegenseite einen Kopfball beim Klärungsversuch an den Außenpfosten. Und wieder vergab Krasniqi (41.) frei vor Meyer. „Im Training macht Qendrim von 100 Bällen 98 rein. Wir hätten zur Pause 2:0 führen müssen“, meinte Oberländer.


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In der Halbzeitpause ermahnte der erfahrene SCR-Coach seine Jungs, den Enzern nicht ins offene Messer zu laufen. Doch genau das passierte. Nach einer eigenen Ecke zappelte das Leder im SCR-Kasten. Lukas Urbansky (61.) war erfolgreich.

Danach hatten die Rintelner weitere Top-Chancen zum Ausgleich. Krasniqi scheiterte erneut freistehend und übersah danach den mitgelaufenen Alban Ramushi. „Alban hätte die Kugel ins leere Tor schieben können“, ärgerte sich Oberländer. Bei etlichen Standards sprang der Ball wie eine Flipperkugel durch den Enzer Strafraum. „Sie haben immer wieder einen Fuß vor den Ball bekommen“, berichtete Oberländer. So feierten die Schwarz-Weißen einen schmeichelhaften 1:0-Auswärtssieg auf dem Steinanger.

Für den SC Rinteln steht nun eine zweiwöchige Pause auf dem Programm. Dann geht es am 26. Mai zum ersten Endspiel um den Klassenerhalt zum FC Stadthagen. „Die Pause werden wir zum Kräftesammeln nutzen“, verrät Oberländer.

SCR: Fabian Mönkemöller, Denis Anklam (81. Torben Maibaum), Jonas Kütemeyer, Constantin Rachow (86. Ivo Walter), Mika Höfemann (72. Benedikt Reinecke), Alban Ramushi, Qendrim Krasniqi, Latif Kiki (89. Timo Lackner), Ward Ben Naceur, Richard Stumpf, Artur Kalis.

TuS: Mathis Meyer, Moritz Bölk, Karanjyot Singh, Lennart Faul (57. Lukas Urbansky), Robin Rösemeier-Scheumann (37. Lasse Ruthmann), Ole Müther (78. Markus Mensching), Nils Engelhardt, Patrick Pluta, Johann Gottschalk, Marius Zeckel (57. Tim Nimptschke), Arne Klöpper (57. Kevin Wöbbeking).

Einmal lassen sich Richard Stumpf (rechts) und Co. locken. Das bestrafen die Enzer um Ole Müther mit dem Siegtor.