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LSV Rinteln jetzt mit 37 Punkten hinter dem Spitzenreiter

LSV Rinteln jetzt mit 37 Punkten hinter dem Spitzenreiter

Foto: Der Westwind führt die LSV-Teams über den Brocken.


Segelfliegen. Mit Platz 14 in der 11. Runde der Segelflug-Bundesliga verteidigte der LSV Rinteln zwar seinen Platz unter den Top-Five, doch der Rückstand auf Spitzenreiter FSC Odenwald Walldürn ist auf 37 Punkte angewachsen.

Der Wettergott lässt für die Teams aus dem Norden der Republik keine Chance, um in den Kampf um den Rundensieg eingreifen zu können. Einmal mehr war der Süden klar im Vorteil. Die ersten 13 Plätze der Rundenwertung belegen Teams aus Bayern und Baden-Württemberg. Einzig Rinteln konnte in die Phalanx der Süd-Klubs einbrechen.

Am Samstag war der Plan, am Süntel in der Thermik auf 800 Meter zu kommen, um dann den Sprung zum Ith in den Hangwind zu wagen. Nach mehreren Schleifen sollte versucht werden, den letzten und größten Teil des Fluges so schnell es geht, Richtung Osten zu sprinten, um dabei den strammen Westwind als Rückenwind zu nutzen, und zwar so lange, bis die zwei Stunden Wertungszeit um sind.

Der Anfang des Plans funktionierte tadellos. Den Einstieg in den Harz konnte jedoch nur das Team Reinhard Schramme/Rolf Bödeker zügig realisieren. Während das Team Uli Gmelin/ Christine Grote wertvolle Zeit beim Einstieg in das höhere Gelände verlor und sich damit im Verlauf des Fluges gute 20 km hinter Schramme und Bödeker befand. Michael Sasse brach den Flug ab, nachdem er einen langen und schweißtreibenden Kampf in niedriger Höhe hinter sich hatte, und damit gravierende Zeiteinbußen hinnehmen musste.

Trotz aller Schwierigkeiten lag Rinteln am Samstagabend auf Platz der Rundenwertung. Dann kam der Sonntag mit optimalen Flugbedingungen im Süden und miesen im Norden. Aber Christine Grote mit Co-Pilot Uli Gmelin versuchten, ihr Ergebnis vom Samstag noch einmal zu toppen, was am Ende auch gelang.

Mit 304,99 Speed-Punkten flogen die LSV-Piloten Schramme/Bödeker (106,21), Grote/Gmelin (100,26) und Gmelin/Grote (98,52) auf den 14. Rang. Rundensieger wurde der LSG Hersbruck (368,40) vor Odenwald Walldürn (365,31), LSV Straubing /336,23), FSV Laichingen (335,71) und FLC Schwandorf (328,39).

Nach der 11. von 19 Runden bleibt der LSV Rinteln mit 119 Punkten auf Rang 5 stecken hinter Tabellenführer Odenwald Walldürn (156), SFZ Königsdorf (147), LSV Schwarzwald (132) und dem SFV Bad Wörishofen (122).