LSV Rinteln zwar schnell, aber ohne lange Flugdistanzen

Foto: Nathan Mlambo absolvierte seinen ersten Alleinflug. Für den Flugschüler ein wichtiger Meilenstein zum Erhalt der Segelfluglizenz.
Segelfliegen. Mit dem neu geschaffenen Modus in der ersten Segelflug-Bundesliga kann sich der LSV Rinteln nicht anfreunden. Der Seriensieger im Kampf um die Deutsche Meisterschaft der letzten Jahre kommt einfach nicht ins Fliegen und belegte in der 14. Bundesliga-Runde Platz 18.
Am Samstag zeigte sich das Wetter in Rinteln von der besseren Seite. Von Westen her zogen am Nachmittag Cumuluswolken in den Bereich von Rinteln heran. Stephan Beck und Michael Sasse sowie Reinhard Schramme mit Co-Pilot Rolf Bödeker starteten zu den Wertungsflügen. Bernd Goretzki stieg von Locktow südwestlich von Berlin aus in die Luft. Die LSV-Piloten erreichten zwar hohe Geschwindigkeiten, es fehlten aber hohe Distanzen der zurückgelegten Flüge. So belegte der mehrfache Deutsche Meister am Ende der 14. Bundesliga-Runde nur Platz 18 und kassierte damit lediglich einen Wertungspunkt. Der Sonntag brachte dann in Norddeutschland für Wertungsflüge kein nutzbares Wetter.

Rundensieger wurde die Fliegergruppe Wolf Hirth vor der FG Neckartal Köngen, SFV Bad Wörishofen, FLG Dettlingen unter Teck und SFG Donauwörth-Monheim. Bundesliga-Spitzenreiter bleibt drei Runden vor dem Saisonende SFZ Königsdorf (216 Punkte) vor SFV Bad Wörishofen (200), FG Neckertal Köngen (131), LSR Aalen (128) und der FLG Schwäbisch Gmünd (113). Der LSV Rinteln rangiert mit 29 Punkten weiter am Ende der Tabelle auf Platz 25.