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Maßlos enttäuschender Auftritt des SC Deckbergen-Schaumburg

Maßlos enttäuschender Auftritt des SC Deckbergen-Schaumburg

Foto: Auch die erfahrene Julia Hildebrand konnte dem SCD-Spiel keine entscheidenden Impulse geben.


Frauenfußball. Trainer Dirk Bredemeier forderte gegen die Reserve der SG Rodenberg einen Heimsieg. Herausgekommen ist für die Bezirksliga-Frauen des SC Deckbergen-Schaumburg eine 0:2-Pleite. „Diese Niederlage müssen wir erst einmal verarbeiten“, stellte ein konsternierter Bredemeier fest.

Der SC fand von Beginn an keine Einstellung zum Spiel. In der ersten halben Stunde entwickelte sich eine Partie ohne Höhepunkte. Mit dem 0:1 in der 28. Minute aus heiterem Himmel war jegliches Selbstbewusstsein bei den Gastgeberinnen erloschen. Lea Bahe wurde zentral am Strafraum angespielt, zog sofort ab und überwand Torfrau Celina Dombrowe mit einer Bogenlampe. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Marie-Lena Marwedel auf 2:0 für die Gäste.



In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Zwar waren die SC-Frauen bis zum Abpfiff bemüht und hatten auch größere Spielanteile, gute Aktionen blieben jedoch Mangelware. Auch die Auswechslungen konnten dem Spiel keine Wende geben. Rodenberg hingegen blieb immer wieder bei Gegenstößen gefährlich. Bei zwei Freistößen von Kim Huber aus gut 35 Metern hatte der SC Glück. Einmal traf sie die Latte, das andere Mal reagierte Dombrowe prächtig und lenkte den Ball über das Tor.

„Man muss es so deutlich sagen. Rodenberg hat verdient die Punkte mitgenommen und war dem 3:0 näher als wir unserem ersten Treffer“, zeigte sich Bredemeier von der Leistung seines Teams maßlos enttäuscht. „Die SG hat eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und im Kollektiv gut verteidigt. Wir waren nicht in der Lage, die vorgegebene Marschroute umzusetzen.“

SCD: Celina Dombrowe, Pia-Marie Litschel, Julia Hildebrand, Isabell Reinhardt, Anna Bredemeier, Madleen Ahlers, Annika Ebeling (60. Lisa Müller), Luisa Wolter, Louisa Kuhlmann, Louisa-Charlotte Sahlfeld (60. Dana Stolper), Jule Stolpe.