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Michael Krohn schießt den TSV Eintracht Exten zum Sieg

Michael Krohn schießt den TSV Eintracht Exten zum Sieg

Foto: Mit einer Energieleistung erzielt Michael Krohn (Mitte) den Siegtreffer für den TSV Eintracht Exten im Kellerduell gegen die FSG Pollhagen.


Fußball. Der TSV Eintracht Exten hat das Kellerduell in der Kreisliga mit 1:0 gegen die FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen gewonnen. Als der umsichtige Schiedsrichter Yves Schädel die Partie abpfiff, sah man bei den Extener Spielern und den Verantwortlichen große Erleichterung in den Gesichtern. Durch diesen verdienten Dreier kletterte die Eintracht auf den 12. Tabellenplatz und der Vorsprung auf die beiden Abstiegsplätze beträgt nun vier Zähler.


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In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein typisches Spiel zweier abstiegsgefährdeter Mannschaften. Beide Teams wollten Fehler vermeiden, die Defensivreihen standen stabil und die Partie war von vielen Zweikämpfen geprägt. Deshalb waren in dieser zerfahrenen Begegnung auch Torchancen eher Mangelware.



Das änderte sich im zweiten Durchgang. Exten wurde mutiger, doch die erste Möglichkeit hatten die Gäste. Der Versuch von Thies Spiel (50.) wurde noch leicht abgefälscht und rauschte am Eintracht-Kasten vorbei. Besser machten es die Extener fast im direkten Gegenzug. Michael Krohn eroberte sich das Leder vor dem eigenen Tor und passte zu Spielertrainer Steffen Führing. Krohn lief durch, bekam den Ball wieder und vollstreckte nach einer Energieleistung zur umjubelten 1:0-Führung (52.). Danach verpasste Serhat Merdoglu (57.) den zweiten Treffer nachzulegen. Der Eintracht-Stürmer zögerte zu lange und wurde im letzten Moment noch abgeblockt.

Die FSG stemmte sich gegen die drohende Niederlage, kämpfte um die Ausgleichschance, doch spielerisch war der Tabellenvorletzte nicht in der Lage, sich gute Tormöglichkeiten zu erspielen. Die Gäste waren einfach zu harmlos. Dagegen verpassten es die Extener, frühzeitig den Deckel auf das Match zu machen. Die guten Konterchancen wurden einfach zu schlampig verdaddelt. So brannte es nur noch einmal im FSG-Strafraum: Nach einer Ecke entschärfte FSG-Keeper Simon Hegerhorst einen Kalis-Kopfball (65.) aus Nahdistanz mit einem Riesenreflex. Am Ende stand für die Eintracht ein verdienter und ganz wichtiger Dreier auf dem Habenkonto.

Eintracht: Sebastian Steinke, Marco Lackner, Jan Kaufmann, Jonas Hunze , Steffen Führing (65. Felix Kaufmann), Michael Krohn, Fabio Hubert (88. Tobias Rehbock), Leon Dresenkamp, Martin Jaskulski (65. Dominic-Dennis Heitmann), Artur Kalis, Serhat Merdoglu (75. Niclas Welsch).