Neue Lademöglichkeit für Elektrorollstühle im Parkhaus am Pferdemarkt

Foto: GVS-Geschäftsführer Ulrich Karl präsentiert die neue Ladestation für Elektrorollstühle im Parkhaus am Pferdemarkt.
Ein kleiner technischer Einbau mit großem praktischem Nutzen: Die Gemeinnützige Verwaltungs- und Siedlungsgesellschaft (GVS) hat im Parkhaus am Pferdemarkt eine öffentlich zugängliche Lademöglichkeit für Elektrorollstühle geschaffen. Damit können NutzerInnen von elektrisch betriebenen Rollstühlen künftig bei Bedarf ihren Akku direkt innenstadtnah aufladen.
Der Anstoß für das Projekt kam aus dem Inklusionsrat der Stadt Rinteln. Insbesondere Günter Babatz hatte sich für die Einrichtung einer entsprechenden Lademöglichkeit eingesetzt und das Thema maßgeblich vorangetrieben. Die konkrete Idee zur Umsetzung entstand bei der Installation der neuen Fahrradgaragen im Parkhaus am Pferdemarkt. Im Zuge der Arbeiten wurde geprüft, ob sich an dieser zentralen Stelle gleichzeitig eine geeignete Lademöglichkeit für Elektrorollstühle schaffen lässt. Die GVS griff die gute Idee des Inklusionsrat der Stadt Rinteln auf und setzte sie nun um.
„Manchmal sind es vergleichsweise kleine Maßnahmen, die im Alltag einen echten Unterschied machen können. Die Anregung aus dem Inklusionsrat haben wir deshalb gerne aufgenommen“, erklärt Ulrich Karl, Geschäftsführer der GVS.

Die installierte Steckdose ist gegen unbefugte Nutzung gesichert und kann mit einem entsprechenden Euroschlüssel geöffnet werden. Damit steht Menschen, die einen Elektrorollstuhl nutzen, eine unkomplizierte Möglichkeit zur Verfügung, ihren Rollstuhl während eines Aufenthalts in der Innenstadt nachzuladen.
Öffentlich zugängliche Lademöglichkeiten speziell für Elektrorollstühle sind bislang noch nicht weit verbreitet. Mit dem neuen Angebot am Pferdemarkt möchte die GVS daher einen weiteren praktischen Beitrag zu mehr Barrierefreiheit und Teilhabe in Rinteln leisten.
„Wir freuen uns, wenn wir mit dieser Lösung dazu beitragen können, dass Menschen mit einem Elektrorollstuhl ihren Aufenthalt in der Rintelner Innenstadt ein Stück unbeschwerter planen können“, so Karl abschließend.