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Rintelner-Sparkassen-Fußball-Cup 2026 startet beim SC Schwalbe Möllenbeck

Rintelner-Sparkassen-Fußball-Cup 2026 startet beim SC Schwalbe Möllenbeck

Foto: Der SC Schwalbe Möllenbeck ist Gastgeber der Viertelfinalspiele des Rintelner-Sparkassen-Fußball-Cups 2026. Cetin Özkan (rechts) trifft auf den TSV Krankenhagen mit René Dresenkamp.


Fußball. Am Samstag, 25. Juli, startet der Rintelner-Sparkassen-Fußball-Cup 2026 mit den Viertelfinalspielen beim SC Schwalbe Möllenbeck. Ab 14 Uhr stehen drei Spiele auf dem Programm. Dabei kommt es zu drei ausgeglichenen Prestigeduellen. Titelverteidiger ist der Bezirksligist SC Rinteln.


Was glaubst Du? Wer gewinnt den Rintelner-Sparkassen-Fußball-Cup 2026?


Der Artikel wird euch präsentiert von der Sparkasse Schaumburg.

SC Schwalbe Möllenbeck – TSV Krankenhagen (Samstag, 25. Juli, 14 Uhr): In der ersten Begegnung treffen zwei Teams aus der 1. Kreisklasse aufeinander. Der TSV Krankenhagen sorgte beim Vorbereitungsturnier des SC Deckbergen-Schaumburg um den Sasse-Lack-Schaumburg-Pokal für Furore und holte sich den Titel. Dabei ließen die Grünhemden die Kreisligisten TSV Steinbergen, SV Engern und TSV Eintracht Exten hinter sich. Krankenhagen legte im Sommer eine Transferoffensive hin. 12 Neuzugänge begrüßte Trainer Stephan Gebauer zur neuen Saison. Die Neuen heißen Marel Gebauer, Enis Tahirovic, Manuele Gangi, Leon Felske (alle vom SC Rinteln), Ugur Gercekci, Albin Ramushi, Sami Ibisi (alle vom FC Stadthagen), Dominik Brand, Yannick Dreier (beide vom FC Hevesen), Marc-Alexander Zenker (VfR Evesen), Levent Tatli (SV Obernkirchen) und Jeremy Rauch (SG Blau-Rot-Weiss II). Abgänge sind Fynn Voigt, Michael Mantik und Florian Vietmeier.

Krankenhagens Neuzugang Leon Felske (rechts) wusste als Innenverteidiger zu überzeugen.

Mit dem Letztgenannten gibt es ein Wiedersehen bei der Stadtmeisterschaft. Denn Vietmeier heuerte im Klosterdorf an. Der SC Möllenbeck ergänzte seinen Kader mit sechs Zugängen. Neben Vietmeier schlossen sich noch Mehmet Özkan, Arizon Berisha (beide vom SC Rinteln), Shady Alkheir (FC Roj Minden), der vereinslose Abdulrahman Alsalem und aus der eigenen Jugend Noah Stiak den Schwalben an. Eike Kölling und Niklas Laskowski beendeten ihre Fußballkarrieren.

Krankenhagen geht als leichter Favorit in die Begegnung. Der TSV arbeitete beim Turniersieg super gegen den Ball, blieb am Finaltag ohne Gegentor, schoss aber auch keine Treffer. Stürmer Sami Ibisi gefiel durch ein hohes Laufpensum. Die Möllenbecker wollen auf eigenem Platz alles reinhauen und ins Halbfinale einziehen.

SV Engern – SC Rinteln (Samstag, 25. Juli, 16 Uhr): Das ist zweifelsfrei das Highlight-Spiel im Viertelfinale des Rintelner-Sparkassen-Fußball-Cups. Der ambitionierte SV Engern will den eine Klasse höher angesiedelten SC Rinteln aus dem Turnier werfen. Nach Platz vier in der Kreisliga gehört das Team von Neu-Trainer Patrick Skoruppa im Kreisoberhaus zu den Titelaspiranten. Die Gänsedörfler verstärkten den Kader im Sommer sowohl in der Spitze als auch in die Breite. Für die Top-Talente Rupert Frick und Lennox Rudolph fällt die Doppelbelastung A-Junioren und Herren weg. Das Duo kann alle Kräfte in den Liga-Alltag im Männerbereich raushauen.

Neuer Trainer des SV Engern ist Patrick Skoruppa.

Mit Domenik Reinhardt (vom SC Deckbergen-Schaumburg) stieß ein junger Offensivspieler mit Torriecher dazu. Vom SC Rinteln heuerten Führungsspieler Philipp Walter und Nachwuchskraft Niklas Klappauf im Gänsedorf an. „Philipp ist mein Wunschtransfer gewesen. Hinter ihm war ich schon letztes Jahr her“, verrät Skoruppa. Ein weiterer junger Wilder ist Dustin Marx vom VfL Bückeburg. Und dann kam noch ein „Altmeister“ mit einem Killerinstinkt vor dem gegnerischen Tor. Gugo Tamoyan vom VfL Mennighüffen traf in den letzten Jahren stets zweistellig auf Bezirksebene. Engern verfügt über ein Höllentempo und kratzt am Nummer-1-Status der Rintelner.

Der SV Engern mit Rupert Frick (vorne) will den SC Rinteln aus dem Turnier werfen. Der TSV Eintracht Exten mit Nico Brune und Torwart Sebastian Steinke hat ein Freilos und greift erst im Halbfinale ins Turniergeschehen ein.

Beim SC Rinteln steht mit Giuseppe Inserra ebenfalls ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Der Bezirksligist steckt im Umbruch. 12 Abgängen stehen 10 Zugänge gegenüber. Die Zugänge heißen Mamadou Barry (FSC Eisbergen), Tim Franzmeier (TSV Steinbergen), Parwitz Nabizade (reaktiviert), Jonathan Reuther (Preußen Hameln), Noshkar Sharo (KSC Ehrsen), Volkmar Vöge (Bünder SV), Lennox Weishaupt (SSV Königsförde), Serdar Akgün, Timo Lackner und Lukas Priem (alle eigene 2. Herren). Die Abgänge sind Felix Kaufmann (SV Gehrden), Niklas Klappauf, Philipp Walter (beide SV Engern), Luis Steinleger, Richard Stumpf (beide TSV Ahnsen), Marel Gebauer (TSV Krankenhagen), Nico Golub (SC Deckbergen-Schaumburg), Justian Kober (TSV Hespe), Finn Fischer, Leon Großkelwing, Florent und Qendrim Krasniqi (alle zu Union Minden). Man darf gespannt sein, welches Statement der SC Rinteln bei der Stadtmeisterschaft setzt. Verweist der Favorit den aufstrebenden SV Engern in die Schranken oder erlebt der Bezirksligist sein blaues Wunder?

Im Vorjahr setzte sich der SC Rinteln mit Luca Lohmeier (links) im Finale gegen den TSV Steinbergen mit Felix Mehrens mit 5:2 durch.

TSV Steinbergen – SC Deckbergen-Schaumburg (Samstag, 25. Juli, 18 Uhr): Dem TSV Steinbergen klebt das Verletzungsfluch an den Fußballschuhen. Jannik Sasse fällt mit einer Kreuzbandverletzung die komplette Serie aus, Simon Strottmann und Alexander Pfohl sind aktuell mit Fußverletzungen auf Krücken unterwegs. Am Sonntag zog sich Innenverteidiger Phillip Rudnick einen Muskelfaserriss zu und erweitert damit das Steinberger Lazarett. In Deckbergen entzauberte die Rush-Elf den favorisierten SV Engern. Natürlich hatte der TSV auch das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Neuzugänge der Steinberger sind Tim Zielonka (von der FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen), Wojciech Bachul (vom TuS Germania Apelern) und Eigengewächs Paul Bißmeier. Einziger Abgang ist Tim Franzmeier zum SC Rinteln. Für den Vergleich mit dem SC muss Trainer Dean Rush alles zusammenkramen, was laufen kann. Deshalb ist der TSV Steinbergen auch der Außenseiter in dieser Begegnung. Aber in dieser Rolle fühlt sich der TSV pudelwohl.

Der TSV Steinbergen mit Marten Hußmann (links) bekommt es im Viertelfinale mit dem SC Deckbergen-Schaumburg um Stürmer Eduard Janzen zu tun.

Auf der Kommandobrücke des SC Deckbergen-Schaumburg ist auch neues Gesicht zu sehen. Kastriot Rexhepi löste Wilhelm Sieker als Trainer ab. Beim Kreisligisten weht ein frischer Wind. Nicht nur der Coach ist neu, auch acht Neuzugänge verstärken den Kader des SC. Eric Wilkening, Jonas und Torben Maibaum sowie Nico Golub kamen vom SC Rinteln, Peter Braun und Nino Kirasic kehrten vom SC Weser HO nach Deckbergen zurück, Maldin Elyas fand den Weg vom TSV Hespe zum SC und aus der Jugend der SG Blau-Rot-Weiss schnuppert Luke Fehrmann vom SV Engern in den Herrenbereich hinein. Abgänge sind Dario Palermo zum SC Auetal, Domenik Reinhardt zum SV Engern und Ionut Marineanu. Der SC Deckbergen-Schaumburg will bei der Stadtmeisterschaft überzeugen und strebt das Finale an, denn die Auslosung meinte es gut mit den Rexhepi-Mannen.

Neu auf der Trainerbank des SC ist Kastriot Rexhepi.

Die Halbfinalspiele finden am Dienstag, 28. Juli, ab 18:45 Uhr auf der Sportanlage des TSV Eintracht Exten statt. Der Gastgeber hatte im Viertelfinale ein Freilos und trifft im zweiten Halbfinale um 20:15 Uhr auf den Sieger der Partie SV Engern gegen SC Rinteln. Zuvor stehen sich um 18:45 Uhr die beiden Gewinner der Spiele SC Möllenbeck gegen TSV Krankenhagen sowie TSV Steinbergen gegen SC Deckbergen-Schaumburg gegenüber. Die Spielzeit beträgt im Viertelfinale und im Halbfinale jeweils 2 x 35 Minuten. Das Endspiel steigt auch in Exten und wird am Freitag, 31. Juli, um 19 Uhr angepfiffen. Dann beträgt die Spielzeit – wie gewohnt – 2 x 45 Minuten. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.