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Rintelner-Sparkassen-Fußball-Cup 2026 verspricht Hochspannung

Rintelner-Sparkassen-Fußball-Cup 2026 verspricht Hochspannung

Foto: Der SV Engern um Rupert Frick will beim Rintelner-Sparkassen-Fußball-Cup den SC Rinteln aus dem Wettbewerb schmeißen.


Fußball. Auf der Sportanlage des SC Schwalbe Möllenbeck steigen am Samstag, 25. Juli, ab 14 Uhr die Viertelfinalspiele des Rintelner-Sparkassen-Fußball-Cups 2026. Und die drei Duelle versprechen Hochspannung pur. Die Gastgeber treffen auf den TSV Krankenhagen, der SV Engern auf den SC Rinteln und der TSV Steinbergen auf den SC Deckbergen-Schaumburg. Der TSV Eintracht Exten bekam ein Freilos und greift erst am Dienstag, 29. Juli, in den Halbfinalspielen ins Turniergeschehen ein. Bei der Umfrage bei Rinteln-Sport kristallisieren sich zwei Turnierfavoriten heraus. Aktuell tippen 40 Prozent der User auf den SV Engern als neuen Stadtmeister, der TSV Steinbergen kommt auf 20 Prozent, der SC Rinteln nur auf 14 Prozent. Abgeschlagen sind der TSV Eintracht Exten mit 9 Prozent, der TSV Krankenhagen mit 8 Prozent, der SC Schwalbe Möllenbeck mit 5 Prozent und der SC Deckbergen-Schaumburg mit 4 Prozent. Bis zum Anpfiff des ersten Spiels könnt ihr noch euren Sieger-Tipp abgeben.


Was glaubst Du? Wer gewinnt den Rintelner-Sparkassen-Fußball-Cup 2026?


Der Artikel wird euch präsentiert von der Sparkasse Schaumburg.

SC Schwalbe Möllenbeck – TSV Krankenhagen (Samstag, 14 Uhr): „Es wird Zeit, dass wir mal wieder unseren Nachbarn aus Krankenhagen schlagen“, meint SC-Fußball-Obmann Karsten Schröder. Das gelang den Klosterdörflern zuletzt im Punktspiel-Alltag der 1. Kreisklasse nicht. „Wir sind Außenseiter und müssen eine starke Leistung bringen, um ins Halbfinale einzuziehen“, ist sich Schröder sicher. In den letzten beiden Testspielen verteidigte die Mannschaft von Trainer Sven Eberwein zu luftig. Es gab jeweils vier Gegentore gegen den SC Extertal II (1:4) und gegen den FSC Eisbergen II (4:4). Mit Benjamin Wattenberg wird ein Aktivposten ausfallen. Auch die Neuzugänge Mehmet Özkan, Shady Alkheir und Abdulrahman Alsalem fehlen.

Der SC Schwalbe Möllenbeck mit Dennis Nottmeier will endlich mal wieder gegen den TSV Krankenhagen mit Dominik Melcher gewinnen.

Der TSV Krankenhagen reist mit breiter Brust und großem Kader an. Die Gebauer-Schützlinge triumphierten beim Sasse-Lack-Schaumburg-Pokal des SC Deckbergen-Schaumburg. Nun hat das Team Blut geleckt. Die Grünhemden überzeugten mit einer starken Defensivleistung. „Die Jungs arbeiteten hervorragend gegen den Ball. Diesmal wollen wir aber offensiver agieren“, erklärt der TSV-Trainer. Gebauer ändert sein System von 4-3-3 auf 4-2-3-1. „Wir spielen mit einem Offensivmann mehr und wollen das Prestigeduell erneut gewinnen. Ich habe die Qual der Wahl“, berichtet Gebauer.

SV Engern – SC Rinteln (Samstag, 16 Uhr): Das ist das Hammer-Spiel im Viertelfinale. Der aufstrebende SV Engern trifft auf den taumelnden SC Rinteln. Durch Urlaub und kleineren Wehwehchen kann der Kreisligist nicht in Bestbesetzung auflaufen. „Es steht aber ein gutes Team auf dem Platz. Rinteln ist der Favorit, aber wir wollen unseren Hochgeschwindigkeitsfußball auf den großen Platz in Möllenbeck bringen und für eine Sensation sorgen“, erklärt SVE-Neu-Trainer Patrick Skoruppa. Der neue Torjäger Gugo Tamoyan wird dabei sein und eine erste Duftmarke setzen.

Der SC Rinteln ist der Titelverteidiger und will als Bezirksligist seinen Favoritenstatus untermauern. „Wir gehen in das Turnier, um die Spiele zu gewinnen“, stellt Neu-Trainer Giuseppe Inserra klar. Zuletzt musste der SCR um Bendik Kruska bangen. Der Stürmer krachte beim Vorbereitungsturnier in Lüdersfeld auf den Ellenbogen, der sofort dick anschwoll. Eine Ausfallzeit von zwei Wochen bis zu vier Monaten wurde befürchtet. Nun gab es eine leichte Entwarnung. „Es sieht nach einer schweren Prellung aus. Dann könnte er zum Saisonstart vielleicht fit sein“, mutmaßt der neue SCR-Trainer. Auf jeden Fall wird Kruska bei der Stadtmeisterschaft ausfallen. Die Wege mit Neuzugang Parwitz Nabizade haben sich getrennt. „Er trainiert mittlerweile bei einem anderen Verein mit. Das habe ich vom Verein und nicht von Parwitz erfahren“, berichtet Inserra mit einem Kopfschütteln.

SCR-Neu-Trainer Giuseppe Inserra will das sein Team ein Statement setzt und ins Halbfinale einzieht.

TSV Steinbergen – SC Deckbergen-Schaumburg (Samstag, 18 Uhr): Die Steinberger sind personell arg gebeutelt. Mit Jannik Sasse, Simon Strottmann und Alexander Pfohl sind drei Stammkräfte langzeitverletzt. In der Vorwoche verletzten sich beim Sasse-Lack-Schaumburg-Pokal noch Phillip Rudnik und El Mehdi Laarafji. Dazu kommen noch ein paar Urlauber. „Wir müssen alles, was laufen kann, zusammenkratzen“, weiß Trainer Dean Rusch. Chris Hope kehrt zurück, auch Maximilian Bartels und Krystian Wachta werden mobilisiert. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Mitwirken von Jannik Selchow. „Das sind natürlich nicht die besten Voraussetzungen, aber wir werden alles raushauen“, so Rusch.

Der SC Deckbergen-Schaumburg verfolgt ehrgeizige Ziele. „Wir wollen ins Endspiel“, versichert Neu-Trainer Kastriot Rexhepi. Die Auslosung meint es gut mit dem SC. Auf die Turnierfavoriten SC Rinteln und SV Engern kann der Kreisligist erst im Finale treffen. Einen Engpass könnte es im Tor geben. Peter Braun ist nicht da und Dimitrij Cervev angeschlagen. Zudem fehlt Torjäger Eduard Janzen. „Die Jungs sind gallig und wollen bei der Stadtmeisterschaft weit kommen“, weiß Rexhepi.

Der TSV Steinbergen muss die komplette Saison auf Jannik Sasse (rechts) verzichten und geht als Außenseiter in das Match gegen den SC Deckbergen-Schaumburg um David Tadge.