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SC Deckbergen-Schaumburg nur mit 50 Prozent

SC Deckbergen-Schaumburg nur mit 50 Prozent

Foto: Per Elfmeter verkürzte Eduad Janzen zum 1:2.


Fußball. Mit der 1:2-Pleite beim TSV Bückeberge musste der SC Deckbergen-Schaumburg im Kampf um den Aufstieg in der 1. Kreisklasse einen herben Rückschlag hinnehmen.

„Wenn wir nicht 100 Prozent bringen, haben wir es gegen jeden Gegner schwer. Wenn wir 100 Prozent bringen, können wir jeden Gegner schlagen“, das ist die Erkenntnis von SC-Trainer Wilhelm Sieger. „Heute haben wir keine 50 Prozent gebracht.“ Beim SC Deckbergen-Schaumburg lief in Wendthagen Nichts zusammen. Die Standards waren schlecht, die Pässe und Flanken ungenau, gefährliche Abschlüsse gab es kaum. „Es war ein gebrauchter Ostermontag“, so ein enttäuschter Sieker.



Bückeberge zerstörte mit einfachen Mitteln den Spielaufbau der Gäste, attackierte Deckbergen frühzeitig und brachte Härte ins Spiel. Der SC Deckbergen-Schaumburg konnte nie seine Stärken ausspielen. In der ersten Halbzeit kamen die Gäste in der 27. Minute durch Robin Speisekorn zur einzigen Torchance. Eine Minute vor der Pause die Führung für den Gastgeber: Luka Serinek versenkte einen Elfmeter zum 1:0.

In der 56. Minute erneut Elfmeter für Bückeberge: Und wieder trat Serinek zum Strafstoß an und wieder verwandelte er eiskalt zum 2:0. Als der eingewechselte Michael Deisner in der 62. Minute im Strafraum gefoult wurde, gab es den dritten Elfmeter in dieser Partie. Eduard Janzen ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum 1:2. Sieker wechselte jetzt offensiv ein, ließ mit vier Stürmern agieren. Deckbergen-Schaumburg baute Druck auf, ohne zwingende Torchancen herauszuspielen. Die größte Möglichkeit für den SC in der 85. Minute: Bei der Abwehr einer Flanke köpfte ein Bückeberger den Ball an die eigene Latte. Glück für den Gastgeber. Am Ende blieb es beim verdienten 2:1 für den TSV Bückeberge.   

SCD: Peter Braun, Julius Stemme, Denis Müller (52. Miachel Deisner), Dario Palermo, Caspar Prasuhn (75. Yannic Sattler), Eduard Janzen, Pascal Wellhausen, Leon Requardt, Tim Wagner, Robin Speisekorn, Erik Helck (86. Daniel Kinsvater).

Die ärgerliche Niederlage bereitete Wilhelm Sieker eine schlaflose Nacht.