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SC Deckbergen-Schaumburg und TuS Germania Apelern stehen im Halbfinale des Sasse-Lack-Schaumburg-Pokals

SC Deckbergen-Schaumburg und TuS Germania Apelern stehen im Halbfinale des Sasse-Lack-Schaumburg-Pokals

Foto: Michael Deisner (links) ist von seinen Gegenspielern nur schwer zu stoppen und trifft doppelt für den SC Deckbergen-Schaumburg.


Fußball. Das ist eine kleine Überraschung gewesen. Der SV Engern ist bereits nach der Vorrunde des Sasse-Lack-Schaumburg-Pokals ausgeschieden. Der SC Deckbergen-Schaumburg wurde seiner Favoritenrolle gerecht, setzte sich mit zwei Siegen als Gruppensieger der Gruppe B durch. Robin Speisekorn köpfte den Kreisligisten jeweils mit zwei späten Toren zum Sieg. Die Sieker-Elf setzte sich gegen den TuS Germania Apelern mit 3:2 durch und gegen den SV Engern mit 2:1. Da das direkte Duell zwischen Engern und Apelern Unentschieden ausging, qualifizierten sich die Germanen dank der mehr geschossenen Tore für das Halbfinale.


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SC Deckbergen-Schaumburg – TuS Germania Apelern 3:2. Der SC bestimmte das Spiel und hatte einen Auftakt nach Maß. Michael Deisner vernaschte drei Gegenspieler, passte nach innen, Felix Seedorf rauschte heran und vollstreckte zum 1:0 (3.). Die Germanen tauchten nur dann gefährlich vor dem SC-Tor, wenn sich ins Spiel der Hausherren Fehler schlichen. Nach zwei Abspielfehlern fand Luis Hecht (7./17.) in SC-Keeper Dimitrij Cervev seinen Meister. Beim SC war Deisner nicht zu stoppen. Der quirlige Stürmer scheiterte an Germanen-Schlussmann Ron Dannewitz (18.).

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Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Kreisligist durch Deisner auf 2:0 (28.). Das Spiel schien gelaufen zu sein. Doch die Deckberger schalteten mal wieder in ihren berühmt berüchtigten Fehlermodus. Nach zwei haarstäubenden Böcken bedankte sich Oliver Kreft mit einem Doppelpack und glich zum 2:2 (32./34.) aus. Der SC drückte auf den erneuten Führungstreffer. Deisner (40.) und Erik Helck (42.) prüften Dannewitz. Die Sieker-Elf kam noch einmal mit einem blauen Auge davon. Dario Palermo flankte präzise in die Mitte, Robin Speisekorn stieg hoch und köpfte das Leder unter die Latte – 3:2 für den SC in der Schlussminute.

TuS Germania Apelern – SV Engern 2:2. Die Partie nahm nur langsam Fahrt auf. Es dauerte bis zur 13. Minute, dann gab es den ersten Aufreger. Maximilian Beißner nagelte das Spielgerät an die Latte. Apelern konterte, Kreft war frei durch, doch SVE-Keeper Lennart Dieterich war auf dem Posten. Nur eine Minute später war Dieterich geschlagen. Jonas Ahrens zirkelte einen 22-Meter-Freistoß zum 1:0 (14.) in den Winkel. Es kam noch besser für den Kreisklassisten. Zweimal war Dieterich auf dem Posten, doch gegen den dritten Nachschuss von Jonas Ahrens war er machtlos – 2:0 (20.) für Apelern.

In den zweiten 25 Minuten ging den Germanen so langsam die Puste aus. Johannes Wopfner (28.) zwang Dannewitz aus der Distanz zu einer Flugeinlage. Auf der Gegenseite verpasste Oliver Kreft (30.) das 3:0. Der Stürmer stand frei vor Dieterich und drosch die Kugel in die Wolken. Das nutzte der SV Engern und erzielte durch einen Doppelpack von Denis Stapel (36./44.) noch den 2:2-Ausgleich. In den Schlussminuten hing Apelern in den Seiten, aber der Siegtreffer des SVE wollte nicht mehr fallen.

Robin Speisekorn (links) ist der Mann der späten Tore. Der Stürmer schießt zweimal den SC Deckbergen-Schaumburg zum Sieg.

SC Deckbergen-Schaumburg – SV Engern 2:1. Der SC legte sofort einen Blitzstart hin. Bereits in der 3. Minute markierte Michael Deisner das 1:0 für den SC. Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin. Die Hitze forderte ihren Tribut. Beide Teams schleppten sich über den Platz, sodass Torchancen Mangelware waren. Lennox Rudolph erzielte das 1:1 (39.) für den SVE. Das Remis hätte Engern zum Weiterkommen gereicht. Doch der SC hatte den zweiten Lucky Punch des Nachmittags auf seiner Seite. Und erneut war Robin Speisekorn zur Stelle. In der Nachspielzeit trat Domenik Reinhardt eine Ecke genau auf den Kopf von Speisekorn und es hieß 2:1 für den SC. Jubel in Deckbergen, lange Gesichter beim SV Engern. „Unsere Jungs waren wachsam bis zum Ende“, freute sich SC-Vereinschef Alexander Sieker.

Damit kommt es am Sonntag zu folgenden Halbfinalspielen. Um 14 Uhr trifft die SG Großenwieden/Rohden-Segelhorst auf den TuS Germania Apelern, im Anschluss um 15 Uhr spielt der SC Deckbergen-Schaumburg im Prestigeduell gegen den TSV Steinbergen. Das Spiel um Platz 3 wird um 16 Uhr angepfiffen und das große Finale um 17 Uhr.

SC: Dimitrij Cervev, Jannick Speisekorn, Julius Stemme, Felix Seedorf, Michael Deisner, Domenik Reinhardt, Erik Ole Helck, Jason Schlosser, Robin Speisekorn, Pascal Wellhausen, Moritz Seedorf, Marlon Speisekorn, Dario Palermo, David Tadge.

Germania: Ron Dannewitz, Henrik Struckmeier, Fabio Hecht, Julian Krüger, Marcel Kerkhoff, Marc Gelhaar, Maximilian Büthe, Luis Hecht, Lucas Bregulla, Oliver Kreft, Marvin Wente, Timo Heinze, Jonas Ahrens, Jan Wenzig, Max Schwaneberg.

SVE: Dustin Walther, Lennart Dieterich, Marcel Goihl, Nico Luther, Johannes Wopfner, Timo Zenker, Maximilian Beißner, Bogdan Herakovic, Lennox Rudolph, Daniel Breinenger, Marcel Porcu, Hannes Riesner, Jonas Packner, Daniel Herakovic.

Aller Einsatz ist umsonst: Der SV Engern mit Johannes Wopfner (links) scheidet beim Sasse-Lack-Schaumburg-Pokal nach der Vorrunde aus.