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Schaumburger Jungs qualifizieren sich als Gruppensieger für das U13-NFV-Avacon-Cup-Finalturnier

Schaumburger Jungs qualifizieren sich als Gruppensieger für das U13-NFV-Avacon-Cup-Finalturnier

Der Stützpunkt Lüdersfeld-Schaumburg holt sich den Gruppensieg beim U13-NFV-Avacon-Cup und steht damit in der Endrunde der besten acht Leistungszentren und Stützpunkte in Niedersachsen. Foto: NFV


Jugendfußball. Donnerstagmittag, 11:30 Uhr, Sonnenschein im Schatten des Barsinghäuser August-Wenzel-Stadions, Abpfiff und Schaumburger Freudentaumel! Eine Gruppe U13-Spieler liegt sich erschöpft, aber überglücklich in den Armen und tragen mit Stolz das NFV-Trikot mit dem Backprint „Schaumburg“. Trainer und Eltern jubeln anerkennend dem Nachwuchs zu. Das war das Szenario, das man gestern im Rahmen der NFV-U13-Avacon-Cup Gruppenphase bestaunen durften. Der Stützpunkt Schaumburg gewann die Gruppenphase mit fünf Siegen und zwei Unentschieden und einem Torverhältnis von 21:5. Damit qualifizierten sich die Schaumburger Jungs als einer von vier Stützpunkten und vier Nachwuchsleistungszentren aus ganz Niedersachsen für das Finalturnier am kommenden Montag und Dienstag.

Ein Erfolg, der für die kleine Fußballregion eine absolute Seltenheit ist. Ein Erfolg, der die Qualität dieses Jahrganges und die Arbeit der vielen engagierten Trainer in den Stammvereinen unterstreicht. „Solch einen Erfolg ist ein Fingerzeig für die leidenschaftliche und gute Arbeit in unserer Region. Natürlich haben wir in vielen Bereichen unsere Baustellen, gehen diese aber seit Jahren gemeinsam an. Gerade die letzten Jahre vernehme ich einen sehr positiven Trend, der sich in diesen starken Ergebnissen widerspiegelt“, freute sich Lennart Meyer und nimmt bei dem Erfolg die gesamte Region Schaumburg mit.

Der Artikel wird euch präsentiert von den Stadtwerke Rinteln.

Auf den Jahrgang 2013, dem U13-Stützpunkt Schaumburg, von Jahrgangstrainer Steffen Mitschker wartete beim zweitägigen Turnier in Barsinghausen namenhafte Gegner mit dem NLZ von Eintracht Braunschweig und den Stützpunkten Hannover-Ost, Hannover-Stadt, Hameln-Holzminden, Dahlenburg, Nordharz und Emsland-Nord. Doch bereits am ersten Turniertag ließen die Schaumburger keinen Zweifel daran ankommen, dass sie großes vorhaben. Bereits im ersten Spiel knöpfte man dem Nachwuchs des Zweitligisten Eintracht Braunschweig mit 1:0 die ersten drei Punkte ab. Auch die Spiele gegen Emsland-Nord und Hannover-Stadt zog man in spielfreudiger und zugleich defensiv strukturierter Art und Weise, ehe es im letzten Spiel gegen Hameln einen deutlichen 7:0-Sieg gab. „Das war ein erster Turniertag nach Maß. Bis auf das gewohnt heiße Duell gegen Hannover-Stadt, in dem man sich erstmal strecken musste, bevor man es hinten heraus dann doch deutlich für sich entscheiden konnte, hatte ich bei keinem Spiel große Bedenken, dass die Jungs das Ding nicht ziehen. Sie haben eine unfassbare Sicherheit und Selbstverständnis ausgestrahlt“, lobte Meyer.

Ausgeruht, gestärkt und bestens von Steffen Mitschker für den zweiten Tag eingestellt, ging es gleich in das Top-Duell gegen den Stützpunkt Hannover-Ost, der ebenfalls am ersten Tag alles gewann. Gewarnt vor dem starken HSC-Hannover-Block, waren die Jungs motiviert, das große Ziel zu erreichen. In einer spannenden und ausgeglichenen Partie gingen Mitte des Spiels die Hannoverraner durch einen Strafstoß in Front. „Ein total ärgerliches Ding. Von der Entstehung bis hin zur Erzielung, wo unser Keeper den Ball erst erstklassig hielt, er dann aber auf unerklärlichen Umweg doch noch über die Linie rollert“, beschrieb Meyer den Gegentreffer.  Davon extra-motiviert legten die Schaumburger eine Schippe drauf und erarbeiteten sich über einen schnellen Vorstoß über die linke Seite gefolgt von einem starken Abschluss das 1:1 – gleichbedeutend mit dem Entstand.

Auch das darauffolgende Spiel gegen den Stützpunkt Dahlenburg war intensiv und kompliziert für die Schaumburger. „Vermutlich kam nun der Gedanke auf, etwas verlieren zu können. Es fehlte an Klarheit und Mut. Doch wie diese Jungs mit Widerständen umgegangen sind, war bemerkenswert“, erklärte das Trainerteam. Denn auch gegen Dahlenburg geriet man in Rückstand, das Spiel wurde hektisch und die Aktionen unklarer. Doch am Ende erarbeitete man sich einige gute Chancen, von denen man eine zum Ausgleich verwertete. Die etwas getrübte Stimmung wurde aber prompt aufgehellt, als man vom Nebenfeld die Information bekam, dass Hannover-Ost das Duell gegen den Nordharz mit 1:2 verlor und somit hinter den Schaumburgern als Tabellenzweiter ins letzte Spiel ging. 

Sichtlich motiviert mit dem Gruppensieg vor Augen zeigten die Schaumburger nochmal eindrucksvoll, dass sie völlig berechtigt dort oben standen und bezwangen den Stützpunkt Nordharz mit 3:0. „Die Freude in den Augen der Jungs nach zwei auch mental anstrengenden und brutal starken Turniertagen, bestätigt die intensive Arbeit in der vorhergehenden zweijährigen Talentförderung, in der sich Talent, Wille und harte Arbeit auch auszahlen! Die Jungs haben das als Gruppe überragend gemacht. Ich bin stolz ein Teil davon zu sein“, freute sich Jahrgangstrainer Steffen Mitschker über diesen Erfolg. 

Die Abschlusstabelle: 1. Stützpunkt Lüdersfeld (Schaumburg) 17 Punkte, 2. Hannover-Ost 16 Punkte, 3. Dahlenburg (Heide-Wendland) 11 Punkte, 4. Eintracht Braunschweig 10 Punkte, 5. Hannover-Stadt 8 Punkte, 6. Nordharz 7 Punkte, 7. Emland-Nord (Sögel) 5 Punkte, 8. Hameln-Holzminden 4 Punkte.

Nun geht es am kommenden Montag und Dienstag im Finale gegen die NLZs von VfL Wolfsburg, Hannover 96, SV Meppen und VfL Osnabrück sowie gegen die Stützpunkte aus Nordhorn, Vechta und Oldenburg. 

Zum Schaumburger Erfolgsteam gehören: Leander Franke, Petter Bilges, Philipp Epp, Elyas Alinak, Emil Nerge (alle VfR Evesen), Oscar Letoy, Youssef Dosso (beide JSG Samtg. Enzen/Niedernwöhren), Phil Reinert, Henri Schneider, Benjamin Breselge (alle JFV 2011 Nenndorf), Jarne Winzker (SV Rödinghausen) und Max Wolter (JFV Calenberger Land).