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Schuba ist stolz auf sein Rumpfteam

Schuba ist stolz auf sein Rumpfteam

Foto: Florian Schuba (rechts) und die Bank bejubeln den Treffer zum 3:1.


Frauenfußball. In der Frauen-Bezirksliga Staffel 2 hat der TSV Eintracht Exten im dritten Spiel den dritten Sieg gelandet. Auf eigenem Platz besiegte der Spitzenreiter die zweite Mannschaft des HSC Hannover mit 3:1. Nach der Partie war Eintracht-Trainer Florian Schuba stolz auf sein Rumpfteam. „Meine Mädels haben die Taktik super umgesetzt. Ich bin überglücklich über den Dreier, denn mir stand heute nur eine Wechselalternative zur Verfügung“, berichtet der Eintracht-Coach.


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Die HSC-Reserve ist sehr spielstark und zählt in der Bezirksliga mit zu den Titelaspiranten. Schuba setzte auf sein bewährtes 4-1-4-1-System, ließ aber defensiver agieren. Deshalb beorderte der Eintracht-Trainer die schnelle Jennifer Schnur in die Viererkette. „Wir wollten das Spielfeld schmal halten und mit überfallartigen Kontern zum Erfolg kommen“, verrät Schuba. Nach Vorlage von Sophie Niebisch brachte Hatixhe Beciri (17.) die Extenerinnen mit 1:0 in Führung. Doch der HSC antwortete prompt: Celina Feder erzielte nur fünf Minuten später den 1:1-Ausgleich. Die Abwehrreihe der Eintracht stand hervorragend und ließ kaum Torchancen der Gäste zu. „Wir haben vieles wegverteidigt“, lobt Schuba das Defensivverhalten seiner gesamten Mannschaft. Nach einer Möller-Vorlage markierte Niebisch (35.) mit einem 20-Meter-Hammer in den Winkel das 2:1 für die Eintracht. Danach hatte Exten Glück, dass ein Freistoß an die Latte klatschte, den Nachschuss parierte Eintracht-Torfrau Jessica Bosien mit einem Monsterreflex.



Nach dem Seitenwechsel kontrollierte die Eintracht bis zur 60. Minute die Partie, dann blies der HSC zur Offensive. Aber Exten stand weiter in der Defensive stabil. Sasha Rudolph, Larissa Leye, Alena Brandsmeier und Jennifer Schnur gewannen fast jeden Zweikampf. Eine Chance hatten die Gäste in Halbzeit zwei: Der Schuss von Johanna-Maagainda Seelhorst (75.) aus zentraler Position ging weit drüber. Ansonsten musste Bosien in den zweiten 45 Minuten nicht einen Ball halten. In der 82. Minute sorgte Niebisch mit dem Treffer zum 3:1 für die Entscheidung. Maren Möller tankte sich auf der rechten Seite durch, passte in die Mitte, Niebisch mit einem energischen Antritt und der Flachschuss saß haargenau im Eck. Der Jubel auf der Trainerbank kannte keine Grenzen mehr. Der nächste Sieg war eingefahren. „Das war eine disziplinierte und ganz starke Teamleistung“, freute sich Schuba nach den spannenden 90 Minuten. „Vor dem Spiel wäre ich aufgrund unser langen Ausfallliste mit einem Remis zufrieden gewesen“, erklärt Schuba.

Eintracht: Jessica Bosien, Jennifer Schnur, Sophie Niebisch, Jam Noinot (58. Mareike Schmöe), Sasha Rudolph, Maren Möller, Elena Kerner, Alena Brandsmeier, Larissa Heye, Hatixhe Beciri.

Larissa Heye (rechts) zeigt in der Abwehr ein Riesenspiel.