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Schwere Zeiten auf dem Rintelner Steinanger

Schwere Zeiten auf dem Rintelner Steinanger

Foto: Lennox Weishaupt (links) hat für den SC Rinteln das 1:1 auf dem Fuß.


Fußball. Der SC Rinteln taumelt in der Bezirksliga dem Abstieg entgegen. Das 0:5 gegen den TSV Barsinghausen war die 10. Niederlage in Folge. Der Verein ist scheinbar nur noch ein Scherbenhaufen. Schwere Zeiten auf dem Steinanger.

Die zweite Mannschaft des SC Rinteln trat zum Heimspiel gegen den TSV Ahnsen nicht an. Das hatte Gründe. Spielertrainer Ivo Walter standen nur sechs Spieler zur Verfügung. Ein Gros musste in der Ersten aushelfen. Neben Walter starteten in der ersten Elf des Bezirksligisten noch Martin Stanitzek und Florim Mustafa. Robin Behnke, Mori Kone und Tinu Mendoza aus der Zweiten wurden eingewechselt. Zudem spielten mit Kacper Mieczkowski im Tor und Marvin Yan zwei Finanzschüler mit. Keeper Benjamin Lohmann stand die letzten zehn Minuten als Feldspieler auf dem grünen Rasen.

Die Not-Elf des SC Rinteln verkaufte sich 55 Minuten lang sehr teuer gegen den Titelaspiranten. Barsinghausen bestimmte die Partie, hatte ein deutliches Chancenplus, doch die Hausherren wehrten sich tapfer. Keeper Kacper Mieczkowski glänzte mit starken Paraden. Auch Martin Stanitzek warf sich in jedem Zweikampf. Dabei unterlief ihm in der 16. Minute ein Eigentor zum 0:1-Halbzeitstand.

Der Artikel wird euch präsentiert vom Schaumburger Wachdienst.

SCR-Trainer Giuseppe Inserra munterte seine Jungs auf und trieb den SC Rinteln nach dem Seitenwechsel an der Linie lautstark nach vorne. Rinteln drückte auf den Ausgleich, Barsinghausen geriet ins Trudeln. Lennox Weishaupt fing einen Pass ab, das Tor war leer, doch anstatt sofort zu schießen, ging Weishaupt in den Strafraum und wurde von der TSV-Defensive gestellt. „Da hätten wir das 1:1 machen müssen“, meinte Inserra.

Das Tor fiel natürlich prompt auf der Gegenseite. Nach einem Foul gab es Elfmeter, Kenan Tiryaki (57.) erzielte das 0:2. Das war die Vorentscheidung. Rinteln kam nicht mehr gefährlich über die Mittellinie. Rouven Bräunig (65.), Leon Büsing (68.) und Justus Störmer (86.) schraubten das Ergebnis auf 5:0 in die Höhe.

„Wir haben uns gut verkauft, hatten nach der Pause eine kurze Drangphase, doch sorgen immer wieder haarsträubende Fehler im Spielaufbau für leichte Tore für den Gegner. Das bekommen wir nicht in den Griff“, meinte Inserra.

SCR: Kacper Mieczkowski, Finn Requardt (80. Benjamin Lohmann), Marvin Yan, Martin Stanitzek, Constantin Rachow (71. Robin Behnke), Ivo Walter (69. Tinu Mendoza), Muhammed Yel (64. Mori Kone), Tim Franzmeier, Max Gahr, Lennox Weishaupt, Florim Mustafa.