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SG Blau-Rot-Weiss feiert den Derbysieg gegen die JSG Süd-Weser

SG Blau-Rot-Weiss feiert den Derbysieg gegen die JSG Süd-Weser

Foto: Kein Vorbeikommen: Matti Großklaus (rechts) stoppt Süd-Weser Spielmacher Leen Schwarz.


Jugendfußball. Es bleibt dabei: Die C-Junioren der JSG Süd-Weser können gegen die SG Blau-Rot-Weiss nicht gewinnen. Im Spitzenspiel der 1. Kreisklasse behielt der Tabellenführer mal wieder die Oberhand und schickte den Tabellenzweiten mit einer 6:1-Pleite nach Hause.

Das Spiel begann mit achtminütiger Verzögerung, denn der Schiedsrichter war zunächst nicht am Spielort in Deckbergen, sondern in Möllenbeck. Der verspätete Anpfiff tat der JSG Süd-Weser nicht gut. Der Verfolger verpennte die Startphase komplett und lag nach zehn Minuten bereits mit 0:2 zurück. Ein langer Ball von Fietje Lülf reichte aus, um die Defensive der JSG auszuhebeln. Anton Herzig schnappte sich das Leder und vollstreckte eiskalt zur 1:0-Führung. Nach einer Ecke köpfte Hendrik Strohmaier (10.) zum 2:0 ein.


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„Wir waren viel zu schläfrig. Die beiden Gegentore hat die Mannschaft total verunsichert, so klappte in der ersten Halbzeit nicht viel“, berichtete Trainer Dennis Röntgen. Blau-Rot-Weiss bestimmte das Spiel. Das 3:0 (12.) von Giuliano Di Noi war ein kurioser Treffer. Beim Flügellauf von Matteo Nishori war der Ball für alle ersichtlich gut einem Meter im Seitenaus, doch der Unparteiische hatte eine andere Wahrnehmung und ließ Weiterlaufen. Nishori passte in die Mitte und Di Noi verwertete das Zuspiel zum dritten BRW-Treffer. Die Spieler der JSG schalteten ab und warteten auf den Auspfiff des Schiedsrichters. Doch der kam nicht. Auch die Verantwortlichen der Blau-Rot-Weissen wiesen den Schiedsrichter daraufhin, dass der Ball im Aus war. Doch der Unparteiische nahm den Treffer nicht zurück. BRW sorgte dann mit einer Fair-Play-Geste für Beruhigung der Gemüter, ließ nach dem Anstoß Eike Düsing ohne Gegenwehr aufs Tor laufen und den Treffer zum 3:1 (13.) erzielen.

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Dann wurde wieder Fußball gespielt. Süd-Weser kam nun besser in die Partie und konnte das Derby ausgeglichener gestalten. „Wir haben bis zum Strafraum ganz gut kombiniert, waren aber vor dem BRW-Kasten viel zu harmlos. Das ist unser Riesen-Manko“, meinte Röntgen. Zudem hatten die Blau-Rot-Weissen mit Malte Köhler einen aufmerksamen Keeper im Tor stehen, der viele Steckpässe ablief sowie Ruhe und Sicherheit ausstrahlte. Anton Herzig markierte den 4:1-Pausenstand (29.) für den Spitzenreiter.

Im zweiten Spielabschnitt machte sich die dünne Bank der Blau-Rot-Weissen bemerkbar. Süd-Weser drängte, doch BRW-Abwehrchef Luis Koziolek gewann gefühlt jeden Zweikampf. BRW blieb gefährlich. Ein Schuss von Phil Borst klatschte an den Pfosten, Anton Herzig scheiterte an JSG-Torwart Jan Koberstein. Eine verunglückte Flanke von Luis Koziolek wurde immer länger und schlug zum 5:1 (48.) in den Maschen ein. Das Tor zum 6:1-Endstand erzielte erneut Anton Herzig (59.). Matteo Nishori traf nur eine Minute später den Querbalken.  

Der dreifache BRW-Torschütze Anton Herzig holt sich die Glückwünsche von Trainer Michael Koziolek ab.

„Die Jungs zeigten eine starke Leistung. Wir hatten nur eine Wechselalternative, aber sie haben auf die Zähne gebissen und das Derby verdient gewonnen“, strahlte Trainer Sandro Di Noi nach dem klaren Derbysieg. „Wir sind hinter den Erwartungen zurückgeblieben“, bestätigte Röntgen.

Aber für die JSG Süd-Weser war das Top-Spiel nur zweitrangig. Am morgigen Mittwoch kommt es zum Highlight-Spiel auf dem Rintelner Steinanger. Um 18 Uhr wird das Kreispokal-Halbfinale beim SC Rinteln angepfiffen.

BRW: Malte Köhler, Fietje Lülf, Hendrik Strohmaier, Luis Koziolek, Anton Herzig, Giuliano Di Noi, Kilian Watermann, Matti Großklaus, Phil Borst, Redur Yildiz, Matteo Nishori; Erzan Hada.

Süd-Weser: Jan Koberstein, Christopher Lee, Ole Röntgen, Nikolas Markovic, Leen Schwarz, Yavor Aleksov, Rafsan Rashiduzzaman, Danny Schneider, Eike Düsing, Felix Ajukassov, Lenn Türck; Nico Pilger, Frederik Röntgen, Joel Biaye.

Kilian Watermann (rechts) stoppt Süd-Weser-Stürmer Felix Ajukassov.