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Steffen Redeker muss fegen

Steffen Redeker muss fegen

Foto: Bei Familie Struckmann musste Steffen Redeker die Einfahrt von Sägespänen befreien.

Fußball. Der Brauch des Fegens ist traditionell so ausgelegt, dass ein Mann, der an seinem 30. Geburtstag noch unverheiratet ist, so lange fegen muss, bis eine Jungfrau sich erbarmt und das Geburtstagskind freiküsst. In Zeiten von Corona ist das mit dem Freiküssen so eine Sache, aber aus gut informierten Kreisen wurde Rinteln-Sport versichert, dass Steffen Redeker nicht mehr am Fegen ist und alles coronakonform über die Bühne ging.


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Der Abwehrchef des TSV Krankenhagen feierte vor wenigen Tagen seinen 30. Geburtstag. Ein Plakat in Krankenhagen machte die Dorfbewohner einige Tage zuvor auf dieses besondere Ereignis bereits aufmerksam. Sein Bruder Jan hatte alles Bestens vorbereitet. So wurde Steffen in ein Heldenkostüm gesteckt und er ist mit einem Besen bewaffnet durch Krankenhagen gezogen. An verschiedenen Stationen wie zum Beispiel bei Dominik Melcher, Andreas Küster oder bei Familie Struckmann galt es für den Jubilar Kronkorken, Sägespäne oder Muttern wegzufegen. Nebenbei musste Steffen noch Fragen zu seiner Fußballkarriere beantworten. Bei jeder falschen Antwort gab es für ihn, einen kleinen Schluck zu trinken.