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Steinbergen auf Meisterkurs, Borstel und Deckbergen-Schaumburg auf Abstiegskurs, Todenmann-Rinteln II und Ahe-Kohlenstädt am Abgrund

Steinbergen auf Meisterkurs, Borstel und Deckbergen-Schaumburg auf Abstiegskurs, Todenmann-Rinteln II und Ahe-Kohlenstädt am Abgrund

Foto: Steinbergens Top-Spieler, Marcel Nottmeier, hat die Rückkehr in die Bezirksliga fest im Visier.


Tischtennis. In der 1. Bezirksklasse, Staffel 4, entbrennt ein spannender Kampf um die Meisterschaft und gegen den Abstieg. Während die Herren des TSV Steinbergen mit dem TSV Hagenburg um den Titel und damit um den direkten Aufstieg in die Bezirksliga streiten, stehen der TSV Todenmann-Rinteln II und die TSG Ahe-Kohlenstädt am Abgrund. Für den TTC Borstel und den SC Deckbergen-Schaumburg scheint es keine Rettung mehr zu geben.



Der TSV Steinbergen ist in dieser Saison noch ohne Niederlage und führt mit 18:2 Punkten die Tabelle an. Einziger Konkurrent im Kampf um den Titel ist der TSV Hagenburg mit 17:3 Punkten auf dem Konto. Der Staffelmeister steigt in die Bezirksliga auf, der Vize-Meister hat die Chance, über die Aufstiegsrelegation den Sprung in die Bezirksliga zu schaffen. Die SG Rodenberg II und der TTC Wölpinghausen rangieren mit jeweils 13:7 Punkten auf Platz drei und vier. Der Rückstand auf die beiden Top-Teams ist zu groß, um noch einmal in den Aufstiegskampf eingreifen zu können.

Steinbergens Nummer 5, Artur Fischer, hat erst zwei Einzel verloren.

Top-Spieler des TSV ist die Nummer 1 Marcel Nottmeier mit einer Einzelbilanz von 17:3. Ebenfalls eine positive Bilanz weisen Arno Neumeister (Nummer 1.2, 10:7), Florian Bader (1.3, 12:3), Artur Fischer 1.5, 8:2), Maximilian Mast (1.6, 10:4) und Artur Böger (2.1, 3:1) auf. Nur Oliver Franke (1.4) blickt mit 4:11 auf eine negative Bilanz zurück.

Das stärkste Doppel des TSV ist die Paarung Neumeister/Franke mit 9:1-Siegen, gefolgt von Nottmeier/Bader mit 8:3-Siegen. Auch die 6:1-Bilanz von Fischer/Mast kann sich sehen lassen. Die Doppel Mast/Böger (0:2), Nottmeier/Mast (1:0) und Bader/Böger (0:1) konnten kaum Punkte sammeln.

Die Nummer 6 des TSV Steinbergen, Maximilian Mast, blickt auf zehn Einzelsiege zurück.

Die Reserve des TSV Todenmann-Rinteln rangiert zwar mit 10:10 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz, aber der Vorsprung zum Abstiegsrelegationsplatz beträgt nur zwei Zähler. Aus der Elfer-Staffel steigen drei Mannschaften direkt in die 2. Bezirksklasse ab, der Viertletzte muss in die Relegation. Damit ist ein spannender Abstiegskampf vorprogrammiert.

Auf eine 9:6-Bilanz blickt die Nummer 3 des TSV Todenmann-Rinteln II, Marco Rautert, zurück.

Die-TSV-Reserve konnte in der Hinrunde nie in Top-Besetzung antreten. Michael Rautert und Jürgen Ludwig haben bisher noch kein Saisonspiel absolviert. Insgesamt kamen zehn Spieler zum Einsatz. Pawel Ciezki (2.1) ist mit einer Bilanz von 12:2 der herausragende Punktesammler. Auf eine positive Bilanz können auch Alexander Schitz (2.2, 10:9), Marco Rautert (2.3, 9:6), Mathias Ehlert Martinez (2.5, 10:6) und Thomas Vollbrecht (2.6, 9:3) zurückblicken. Alle anderen eingesetzten Spieler weisen eine negative Bilanz auf. Während Klaus-Peter Droste (2.8, 5:8) fünf Einzelsiege errungen hat, blieben Heiner Vollbrecht (3.2, 0:2), Dierk Eckert (3.7, 0:2), Simon Jungnitz (3.10, 0:2) und Jan-Erik Albrecht (3.16, 0:2) bei ihren Einsätzen sieglos.

Die Nummer 6 des TSV Todenmann-Rinteln II, Thomas Vollbrecht, ist im hinteren Paarkreuz ein Garant für Punkte.

Eine große Schwäche des TSV sind die Doppel. Von 30 Doppelbegegnungen konnten nur zehn gewonnen werden. Die erfolgreichsten Doppel sind Thomas Vollbrecht/Droste mit 5:1-Siegen, Ciezki/Ehlert Martinez sowie Ciezki/Marco Rautert mit jeweils 2:1-Siegen. Alle anderen Doppelzusammensetzungen haben eine negative Bilanz. Schitz/Marco Rautert (1:3), Ehlert Martinez/Eckert (0:2), Marco Rautert/Droste (0:2), Schitz/Ehlert Martinez (0:2), Thomas Vollbrecht/Heiner Vollbrecht (0:1), Droste/Heiner Vollbrecht (0:1), Schitz/Albrecht (0:1), Ehlert Martinez/Albrecht (0:1), Ehlert Martinez/Roman Suchy (0:1), Schitz/Jungnitz (0:1), Ehlert Martinez/Thomas Vollbrecht (0:1) und Ciezki/Schitz (0:1) beendeten nur ein Doppel erfolgreich.

Mit der unkonventionellen Spielweise von Todenmann-Rintelns Nummer 5, Mathias Ehlert Martinez, kommen nur wenige Kontrahenten zurecht.

Mit 8:12 Punkten rangiert die TSG Ahe-Kohlenstädt am Rand des Abgrunds. Der Tabellensiebte ist punktgleich mit der SG Bergkrug/Hespe III, die auf dem Abstiegsrelegationsplatz liegt, und hat einen Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz von nur einem Zähler. Mit Erfolgen gegen die Abstiegskanditen TTC Borstel (9:1) und SC Deckbergen-Schaumburg (9:1) kam die TSG zu Pflichtsiegen. Die Niederlagen gegen die stark abstiegsbedrohten Teams aus dem Tabellenkeller, SG Bergkrug/Hespe III (5:9) und VfL Bad Nenndorf (5:9), waren nicht eingeplant und tun doppelt weh.

10:4-Siege ist die starke Bilanz von der Nummer 5 der TSG Ahe-Kohlenstädt, Jens Scheermann.

Die TSG konnte in der Hinrunde immer mit der Top-Besetzung antreten. Dabei weisen mit Stefan Wolff (1.1, 15:5) und Jens Scheermann (1.5, 10:4) lediglich zwei Spieler eine positive Bilanz auf. Alle anderen Team-Mitglieder haben mehr Spiele verloren als gewonnen. Michael Wallbaum (1.2, 4:13), Uwe Deppe (1.3, 8:9), Heinrich Tegtmeier (1.4, 5:11) und Rafael Fischer (1.6, 4:8) haben in der Rückrunde noch Potenzial nach oben.

Die Stärke der TSG sind die Doppel. Die Bilanz des Teams lautet 19:11. Das erfolgreichste Doppel bilden Uwe Deppe und Jens Scheermann mit 8:2-Siegen. Michael Wallbaum und Heinrich Tegtmeier kommen auf 6:4-Siege. Ausbaufähig ist dagegen die 5:5-Bilanz von Stefan Wolff und Rafael Fischer.

An der Seite von Jens Scheermann läuft Uwe Deppe regelmäßig zur Hochform auf. Das Doppel der TSG Ahe-Kohlenstädt kommt in der Hinrunde auf acht Siege bei zwei Niederlagen.

Für den TTC Borstel läuft es verletzungs- und krankheitsbedingt in dieser Saison schlecht. Die Auetaler haben erst ein Spiel (9:7 gegen den SC Deckbergen-Schaumburg) siegreich gestalten können und sind nach zwei 8:8-Unentschieden gegen den VfL Bad Nenndorf und TTC Wölpinghausen mit 4:16 Punkten Tabellenvorletzter. Immer wieder mussten Spieler aus den Top-Sechs mit Spielern aus der Reserve und Drittvertretung ersetzt werden. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt schon vier Punkte. Das 8:8 gegen den Tabellenvierten TTC Wölpinghausen zum Ende der Hinrunde könnte für Borstel so etwas wie Licht am Ende des Tunnels bedeuten. Auf dem Weg zum Klassenerhalt könnten die starken Spielerinnen aus der Verbandsliga-Mannschaft eine Option sein.

Karsten Neermann hat als einziger Spieler des TTC Borstel keine negative Einzelbilanz.

Einziger Spieler mit einer positiven Bilanz ist die Nummer 1 aus der Reserve, Michael Both, mit 4:3-Siegen. Auf eine ausgeglichene Bilanz kommt Karsten Neermann (1.5, 5:5), aber auch die Bilanz von Marco Bukowski (1.2, 8:10) und Sebastian Weiß (2.2, 2:3) können sich sehen lassen. Die Bilanzen von Dieter Gbur (1.1, 0:6), Ingo Möller (1.3, 3:9), Andreas Ebeling (1.4, 4:12), Heinrich Watermann (1.6, 1:8), Thorben Strottmann (2.3, 0:1), Holger Lampe (2.4, 0:1), Dirk Blaue (3.1, 0:2), Julien Krüger (3.4, 0:2) und Wilfried Bredemeier (3.9, 0:1) fallen negativ aus.

Einziges Doppel mit einer positiven Bilanz ist die Paarungl Bukowski/Neermann mit 5:4-Siegen. Möller/Gbur (2:2) und Bukowski/Both (1:1) weisen ausgeglichene Bilanzen auf. Ebeling/Watermann (0:7), Möller/Weiß (1:2), Ebeling/Both (1:2), Lampe/Blaue (0:1), Möller/Blaue (0:1), Krüger/Bredemeier (0:1), Strottmann/Krüger (0:1) und Bukowski/Möller (0:1) gewannen nur zwei Doppel.  

Marco Bukowski bildet mit Karsten Neermann das stärkste Doppel des TTC Borstel.

Fast schon abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz rangiert der SC Deckbergen-Schaumburg. Den einzigen Sieg feierte der SC gegen die SG Bergkrug/Hespe III (9:3). Mit 2:18 Punkten beträgt der Rückstand zum Tabellensiebten TSG Ahe-Kohlenstädt schon sechs Zähler. Auch der SC konnte nur vereinzelt in Top-Besetzung antreten. Immer wieder mussten Spieler wegen Verletzung passen. Das zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Hinrunde. Sorgen bereitet die Tatsache, dass fünf der zehn Spiele mit 1:9 glatt verloren wurden.

Mit 6:6-Siegen ist Dirk Heisterhagen der einzige Spieler des SC Deckbergen-Schaumburg ohne negative Bilanz.

Dirk Heisterhagen ist der einzige Spieler, der mit 6:6-Siegen keine negative Bilanz aufweist. Torben Schmidt (1.1, 3:13), Andreas Bradt (1.2, 1:9), Alexander Puttler (1.3, 5:9), David Kuhr (1.4, 5:9), Fabian Wischnewski (1.6, 2:10), Stephan Amelung (2.1, 0:2), Axel Sieker (2.2, 1:5) und Gaston Kunze (2.4, 0:1) konnten nur selten für den SC punkten.

In den Doppeln läuft es mit einer Bilanz von 12:20 für den SC etwas besser. Mit Andreas Bradt und Alexander Puttler (3:2), David Kuhr und Stephan Amelung (1:0) sowie Torben Schmidt und Alexander Puttler (1:0) haben drei der zehn Doppelpaarungen eine positive Bilanz. Fabian Wischnewski und Axel Sieker haben zweimal gewonnen und zweimal verloren. Die Bilanzen von Kuhr/Heisterhagen (3:5), Schmidt/Wischnewski (1:6), Puttler/Heisterhagen (0:2), Kuhr/Sieker (0:1) und Puttler/Kunze (0:1) sind negativ.

Alexander Puttler (l.) und Andreas Bradt bilden das erfolgreichste Doppel des SC Deckbergen-Schaumburg.