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Stützpunkttrainer sehen positive Ansätze – Aber auch Verbesserungspotenzial

Stützpunkttrainer sehen positive Ansätze – Aber auch Verbesserungspotenzial

Foto: Der erste Leistungsvergleich für den Förderkader des DFB Stützpunktes Schaumburg fan bei Arminia Bielefeld statt.


Jugendfußball. Der DFB Stützpunkt Schaumburg hat seine Arbeit in der neuen Heimat in Nienstädt aufgenommen. Das Trainerteam empfing bereits den neuen U12 Förderkader des Jahrganges 2015 und den U13 Förderkader des Jahrganges 2014 zur Onboardingeinheit auf der Anlage am Schierbachstadion. Anschließend ging es im gewohnten Montags-Rhythmus in die Fördereinheiten unter Anleitung des Stützpunkttrainerteams um Nico Fellix, Steffen Mitschker und Lennart Meyer. Neben den beiden Schwerpunktjahrgängen führt der Stützpunkt in diesem Jahr auch einen kleinen fünfköpfigen U14 Förderkader, der in die Einheit integriert und zusätzlich gefördert wird.

Der erste Leistungsvergleich stand für die U13 schon auf dem Plan. Für die Talente von Jahrgangstrainer Lennart Meyer ging es an das neue Profileistungszentrum des DSC Arminia Bielefeld, um sich dort mit der U13 der Arminen zu messen. Es war nicht nur der erste Härtetest der Schaumburger Jungs, sondern auch ein Treffen Schaumburger Freunde und Trainerkollegen. Die Nachwuchs-Arminen werden vom Ex-Schaumburger Christoph Stork (VfR Evesen und VfL Bückeburg) trainiert. „Als klar war, dass Storki ab der kommenden Saison die U13 trainiert, war ein Vergleich schnell abgemacht. Er hat in Bielefeld eine super spannende Truppe zusammen, die einen echt gepflegten Ball zockt. Der Vergleich schaffte für unsere Jungs unfassbar viele Lernmomente“, resümierte Meyer.

Der Artikel wird euch präsentiert von den Stadtwerke Rinteln.

Gespielt wurde zu Beginn 3 x 15 Minuten im Twinmodus gefolgt von 2 x 25 Minuten auf dem 9er-Feld. So gab es für alle Talente wieder maximale Spielzeit, eine hohe Aktionsdichte und diverse Anforderungen aufgrund verschiedener Spielformen. Im Twinmodus konnte sich gerade eins der beiden Teams auf Augenhöhe gegen die Arminen präsentieren und ihre Bilanz ausgeglichen gestalten. Es entwickelten sich Spiele mit höchstem Tempo, hoher Zweikampfintensität und technisch anspruchsvollen Spielvorträgen. „Die Jungs haben schmerzlich zu spüren bekommen, wie wichtig eine schnelle Entscheidungsfindung unter hohen Zeit-, Gegner- und Raumdruck auf diesem Niveau ist“, so Meyer.

Auf dem 9er-Feld hielten die Schaumburger dann nicht mehr den Anschluss, wurden clever von den Arminen bespielt und mussten sich am Ende deutlich geschlagen geben. „Auch wenn wir den Modus nicht spielen und ich von den Jungs keine taktische Eingespieltheit erwarten kann, muss unser Anspruch dennoch sein, in den einzelnen Aktionen präsenter und klarer zu sein. Da geht es um die eigene Positionierung, Zweikampfführung, Orientierung und technische Klarheit. Dinge, die uns leider auf dem Großfeld völlig abhanden gegangen sind. An diesen unverhandelbaren Basics geht es jetzt ran, sie künftig auch auf diesem Niveau besser auf den Platz zu bekommen. Der Auftritt stimmt mich in Summe dennoch positiv, zumal wir im Kleinfeld gut mithalten konnten“, bilanzierte Meyer anschließend kritisch aber motiviert für die kommenden Wochen.

Der nächste Vergleich ist für Sonntag, 13. September, in Nienstädt geplant, wo es gegen zwei westfälische Stützpunkte im Dreiecksvergleich gehen soll.

U13 Kader: Lio Baltes, Lukas Heinrich, Mattia Rosanova, Matteo Brinkmann, Diart Cufaj, Liam Thiedig, Issoufu Moussa (alle VfL Bückeburg), Hanes Waßmann, Julian Schäfer, Erik Hoffmüller, Theo Lück, Lasse Reinecke, Georgios Pappas (alle JFV 2011 Nenndorf), Mathis Luthe (JSG Süd-Schaumburg) und Louis Mercier (VfR Evesen). U14 Spieler (die beim Vergleich dabei waren): Petter Bilges, Phillip Epp und Elyas Alinak (alle VfR Evesen).

Auf dem 9er-Feld zahlte der Schaumburger Nachwuchs noch Lehrgeld.