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Trüber Himmel und keine Thermik: LSV Rinteln in Runde 4 Letzter

Trüber Himmel und keine Thermik: LSV Rinteln in Runde 4 Letzter

Foto: Alle in der Liga gewerteten Flüge: im Norden Flaute, im Süden und Osten Hochbetrieb.


Segelfliegen. Ein trüber Himmel und kaum Sonne in der vierten Runde der Segelflug-Bundesliga. Für die Piloten des LSV Rinteln war es ein wirklich trauriges Wochenende mit kaum nutzbarer Thermik.

Einen kleinen, wenn auch nicht ligarelevanten Lichtblick gab es am Freitag. Jan Hendrik Dietz nutzte das schmale, aber gute Wetterfenster für seinen ersten Überlandflug der Saison und vollendete das geplante Dreieck von Rinteln über Rothenburg/Wümme und Hoya zurück nach Rinteln.

Auch die motivierten Außenposten auf der Schwäbischen Alb konnten keine Punkte beisteuern. Zwar wurden beim Hahnweide-Wettbewerb für Samstag noch Aufgaben gestellt, doch im Tagesverlauf gab sich die Wettbewerbsleitung geschlagen und neutralisierte den Tag.

So war es Bernd Goretzki, der wie gewohnt von Locktow bei Berlin startete und als Einziger Ligapunkte einbringen konnte. Sein Flug gehörte zu den herausragenden Leistungen des Wochenendes. Über den polnischen Wäldern fand er hervorragende Thermik und konnte so 1008 Kilometer zurücklegen. Gute zehn Stunden arbeitete er sich Kilometer für Kilometer voran – Konzentration, Ausdauer und Sitzfleisch bewies er an diesem Tag.

Doch sein Flug blieb der einzige von sechs möglichen Wertungsflügen. Trotz der beeindruckenden Leistung war es nur ein Tropfen auf den heißen Liga-Stein, und so belegte der LSV Rinteln in der vierten Runde den letzten Tabellenplatz. Damit rangieren die Weserstädter in der Tabelle weiter auf Platz 23.

Dass es trotz Wetterpech nicht an guter Laune mangelte, dafür sorgte erneut die Schülertruppe des LSV. Lukas Weihmann bestand am Donnerstag den theoretischen Teil seiner C-Prüfung und absolvierte am Samstag gleich das dazugehörige praktische Programm mit Bravour.

Tim Ackmann, Anwar Khudida und Lukas Konitz flogen bei den Fliegerfreunden des LSV Bückeburg-Weinberg ihre drei Starts und Landungen auf fremdem Platz – ein weiterer entscheidender Schritt in Richtung Scheinerhalt. Ackmann hat zudem seine Windenausbildung so gut wie abgeschlossen und wartet nun auf den Prüfungstermin.

Der LSV Rinteln ist mächtig stolz auf seinen fliegerischen Nachwuchs: Tim Ackmann (v.l.), Lukas Weihmann und Anwar Khudida.