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TSV Eintracht Exten belohnt sich nicht

TSV Eintracht Exten belohnt sich nicht

Foto: Dominic-Dennis Heitmann (vorne) und Sari Alfaki lieferten sich packende Zweikämpfe.


Fußball. In der Kreisliga hat sich der TSV Eintracht Exten für einen couragierten Auftritt erneut nicht belohnt. Im Nachholspiel gegen die SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten kam der Abstiegskandidat nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Die Eintracht verbesserte sich zwar in der Tabelle auf einen Nichtabstiegsplatz, doch trauert Trainer Steffen Führing einem möglichen Dreier hinterher. „Wir haben zwei Punkte verschenkt. Vorne lassen wir die besten Dinger aus und hinten laden wir die SG zum Toreschießen ein“, monierte Führing die fehlende Kaltschnäuzigkeit.


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Die Unentschieden gegen den SV Engern und die SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten haben aber eines erkennen lassen: Die Eintracht hat den Abstiegskampf angenommen, kämpft um jeden Zentimeter Boden, rackert und hat Moral, lässt sich von Rückständen nicht aus der Bahn werfen. Das weckt die Hoffnung auf den Klassenerhalt.

Die Eintracht machte das Spiel, brachte sich aber nach einem Fehler in eine brenzlige Situation. Nach einem Ballverlust schaltete die SG schnell um, Ahmet Akman (15.) wurde in der Mitte im letzten Moment abgeblockt. Danach hätten die Extener das Spiel schon vorentscheiden können. Leon Dresenkamp (20.) schoss am langen Pfosten vorbei, Albert Kalis (22.) bekam freistehend die Kugel nicht unter Kontrolle, Jan Kaufmann und erneut Kalis (25.) im Nachschuss scheiterten an SG-Keeper Robin Ronnenberg und wieder Dresenkamp (27.) verließ im Eins-gegen-Eins gegen den SG-Torwart der Mut und schloss überhastet ab. „Da müssen wir eigentlich 2:0 führen“, ärgert sich Führing über die verpassten Top-Chancen.



Das Tor fiel auf der Gegenseite: Nach einer Ecke rutschte das Leder durch den Fünfer, am zweiten Pfosten stand Dennis Vogt (28.) völlig blank und schob die Kugel zum 0:1 in die Maschen. Exten bewies Moral, ließ sich vom Rückstand nicht schocken und berannte weiter das SG-Tor. Der Ausgleich gelang nach einem Standard. Freistoß Kaufmann und in der Mitte stocherte Fabio Hubert (40.) den Ball zum 1:1-Pausenstand ins Netz.

In den zweiten 45 Minuten blieb die Eintracht tonangebend. Phil-Lukas Wehling (56.) haute in Rücklage das Spielgerät aus Nahdistanz in den Nachthimmel. Altmeister Matthias Appel brach nach seiner Einwechslung den Bann. Der 40-Jährige bewegte sich geschickt an der Abseitslinie, wurde steil geschickt und vollendete traumhaft mit Außenrist zur verdienten 2:1-Führung (61.). Doch der Jubel verhallte schnell. Eigentlich war der Angriff der SG schon abgewehrt, die Kugel flog erneut in den Strafraum, die Eintracht-Defensive verlor Timo Schmalz aus den Augen, ein Pass in die Mitte und Akman (63.) netzte freistehend zum 2:2 ein.

In einer wilden Schlussphase kämpften beide Mannschaften um den Lucky-Punch. Doch es wollte kein Treffer mehr fallen. „Der Punkt hilft uns nicht richtig weiter. Es ist ärgerlich, dass wir uns nicht mit einem Dreier für die gute Einstellung belohnt haben“, bilanzierte Führing nach dem Remis.

Eintracht: Marvin Deerberg, Niclas Welsch (59. Matthias Appel), Jonas Hunze, Dominic-Dennis Heitmann, Leon Dresenkamp, Albert Kalis (78. Steffen Führing), Jan Kaufmann, Phil-Lukas Wehling, Fabio Hubert, Michael Krohn, Artur Kalis.

Es hat wieder geklappt: Freistoß Jan Kaufmann und Torschütze Fabio Hubert.