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TSV Eintracht Exten II verliert zweistellig

TSV Eintracht Exten II verliert zweistellig

Foto: Feldspieler Lukas Wiener stellte sich in den Dienst der Mannschaft und ging ins Tor. Er zeigte gute Paraden, konnte aber das Debakel nicht verhindern.


Fußball. Die Reise der zweiten Mannschaft des TSV Eintracht Exten zum Steinhuder Meer ist nicht vergnügungssteuerpflichtig gewesen. Denn für das Team von Trainer Andreas Bünten gab es im Punktspiel der 2. Kreisklasse beim TSV Hagenburg II mit 1:11 eine zweistellige Packung. Die Reserve trat ohne etatmäßigen Torwart an. Lukas Wiener ging zwischen die Pfosten. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht und uns mit einigen Paraden vor weiteren Gegentoren bewahrt“, erklärt Bünten.

Mit dem letzten Aufgebot versuchte die Eintracht, ein Debakel beim Spitzenreiter zu verhindern. Dieses Vorhaben ging schief. Bereits nach acht Minuten lagen die Extener mit 0:2 zurück. Linus Lietke (3.) und Oguzhan Mun (8.) waren erfolgreich. Dann musste Martin Jaskulski verletzt vom Platz und nach einer zweijährigen Fußballpause gab Maik Flörke sein Comeback. Bis zur Pause erhöhten Mun (32.) und Lietke (36.) auf 4:0. „Die erste Hälfte war gar nicht so eindeutig. Wir hatten ein Eckenverhältnis von 7:1 und trafen Pfosten und Latte“, meinte Bünten.



Nach dem Seitenwechsel schluckte die Eintracht durch einen Handelfmeter von Niklas Nolte (46.) schnell das 0:5. Damit war der Widerstand der Extener gebrochen und das Team ergab sich in sein Schicksal. Mohamed Mohamed (50.) markierte den Ehrentreffer und danach hagelte es Gegentore wie am Fließband. Mun (51./72.), Lietke (55.), Nolte (57.) und Nils Meyn (67./75.) schraubten das Ergebnis auf 11:1 in die Höhe. „Nach dem sechsten Gegentor fehlte uns die Fitness und die Disziplin, um dem Titelaspiranten aus Hagenburg mehr abzuverlangen. Das Debakel haken wir schnell ab und blicken nach vorne“, so Bünten.

Eintracht II: Lukas Wiener, Hami Kaya, Marvin Hantke, Mohamed Mohamed, Nils Hurkuck, Moritz zum Felde (71. Cedric Kreye), Waldemar Bub, Martin Jaskulski (21. Maik Flörke), Max Tellermann (46. Alexander Schröder), Nils-Thomas Reisinger, Lucas zum Felde.