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TSV Steinbergen II feiert den Derbysieg gegen den SC Deckbergen-Schaumburg II

TSV Steinbergen II feiert den Derbysieg gegen den SC Deckbergen-Schaumburg II

Foto: Nervenstark: Sinah Vogt (links) und Nina Zerbst liegen im Doppel bereits 0:2 nach Sätzen zurück und 0:6 im dritten Abschnitt, wehren Matchbälle ab und punkten trotzdem für den TSV Steinbergen.


Tischtennis. In der Frauen-Bezirksliga hat der TSV Steinbergen II gegen den SC Deckbergen-Schaumburg II mit 8:3 den Derbysieg gefeiert. Bei der TSV-Reserve spielte von der Stammbesetzung lediglich Eva-Maria Rasch mit. Sarah Aldag, Beate Mast und Pia Lucie Rischer fielen aus. Dafür sprangen aus dem Kader der Ersten Sinah Vogt und Fabienne Lüer sowie Nina Zerbst ein.


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Die SC-Frauen waren zunächst von den TSV-Verstärkungen unbeeindruckt und spielten in den beiden Doppeln stark auf. Heike Varenholz und Isabell Homeier sowie Claudia Bredemeier und Sabine Ehrlich legten jeweils eine 2:0-Satzführung vor. Doch die TSV-Doppel kamen immer besser ins Spiel. Lüer und Rasch kämpften sich in den Entscheidungssatz, verloren dann aber mit 9:11. Im zweiten Doppel führten Bredemeier/Ehrlich im dritten Abschnitt bereits mit 6:0, doch das Steinberger Duo spielte sich in einen Rausch und gewann den Durchgang noch mit 11:8. Auch der vierte Satz ging mit 11:4 klar an den TSV. Im fünften Satz setzte sich das SC-Doppel auf 6:2 ab, hatte Matchbälle und verlor den Entscheidungssatz gegen nie aufsteckende Vogt/Zerbst mit 13:15.



Auch das erste Einzel zwischen Heike Varenholz und Fabienne Lüer wurde erst im fünften Durchgang entschieden. Dort behielt Lüer mit 11:5 die Oberhand. Vogt erhöhte für die Steinbergerinnen auf 1:3, doch Claudia Bredemeier verkürzte mit einem 3:1-Erfolg gegen Nina Zerbst auf 2:3. In den Einzeln spielte der TSV seine Klasse aus. Rasch (3:0 gegen Ehrlich), Vogt (3:1 gegen Varenholz) und Lüer (3:1 gegen Homeier) schraubten den Zwischenstand auf 6:2 in die Höhe. Bredemeier gewann ihr zweites Einzel, besiegte Rasch in vier Sätzen. Dann holte Zerbst mit einem Viersatzerfolg gegen Ehrlich den siebten Punkt.

Im letzten Spiel des Tages zeigte Vogt eine tolle Moral. Die Steinbergerin verlor gegen Bredemeier die ersten beiden Abschnitte jeweils mit 5:11. Dann wurde Vogt stärker und ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit 11:9, 11:4 und 11:7 gewann Vogt die Sätze drei bis fünf und machte den Derbysieg perfekt.

Die Ergebnisse: Varenholz/Homeier – Lüer/Rasch 3:2, Bredemeier/Ehrlich – Vogt/Zerbst 2:3. Varenholz – Lüer 2:3, Homeier – Vogt 0:3, Bredemeier – Zerbst 3:1, Ehrlich – Rasch 0:3, Varenholz – Vogt 1:3, Homeier – Lüer 1:3, Bredemeier – Rasch 3:1, Ehrlich – Zerbst 1:3, Bredemeier – Vogt 2:3.

Nur einen Tag später verbuchten die SC-Frauen einen wertvollen 8:3-Auswärtssieg beim punktlosen Tabellenletzten TSV Kirchbrak III. Durch diesen Erfolg verbesserte sich der SC auf Rang fünf und hat mittlerweile drei Punkte Vorsprung auf einen Relegationsplatz.

Die Ergebnisse: Varenholz/Homeier 3:0, Bredemeier/Ehrlich 3:0. Homeier 3:2, Varenholz 0:3, Ehrlich 3:0, Bredemeier 3:2, Varenholz 2:3, Homeier 3:1, Bredemeier 3:0, Ehrlich 2:3, Varenholz 3:0.

Claudia Bredemeier holt im Derby zwei Einzelsiege für den SC Deckbergen-Schaumburg II.