Sie lesen gerade
TSV Todenmann-Rinteln wird entthront

TSV Todenmann-Rinteln wird entthront

Foto: Der TSV Todenmann-Rinteln mit David Giannoulas (von links), Matthias Radtke, Maximilian Ehlert und Paul Albrecht verliert das Finale gegen den Top-Favoriten TSV Algesdorf. +++ Bericht mit Bildergalerie +++

Tischtennis. Der TSV Todenmann-Rinteln konnte seinen Titel beim Schaumburgpokal der Herren nicht verteidigen. Das Star-Ensemble des TSV Algesdorf war zu stark für den Bezirksoberligisten. Im Finale verlor das Todenmanner Quartett gegen den Oberliga-Dritten mit 1:9. Den Ehrenpunkt holte David Giannoulas.


Bildergalerie (24 Bilder):


Das Organisationskomitee des TSV Algesdorf mit Lars Petersen und Mario Buhr begrüßte die Damen und Herren zum Final-Four des Schaumburgpokals. Die Halbfinalauslosung nahm Jörg Denker in der Halle vor. Georg Chmel vom Schiedsgericht notierte die Paarungen. Der TSV Todenmann-Rinteln hatte Losglück und bekam es mit dem Bezirksklassisten TS Rusbend zu tun. Das andere Halbfinale bestritten der TSV Algesdorf und der TSV Hespe, das der Favorit klar mit 9:0 gewann.

Mario Buhr (von links), Jörg Denker und Lars Petersen nehmen die Begrüßung vor.
Mario Buhr (von links), Jörg Denker und Lars Petersen nehmen die Begrüßung vor.

Die Rusbender erhielten eine Vorgabe von zwei Punkten pro Satz. Doch der Titelverteidiger präsentierte sich in guter Verfassung und zog mit einem ungefährdeten 9:1-Erfolg ins Finale ein. Den einzigen Punkt gab Maximilian Ehlert gegen einen wie entfesselt aufspielenden Hartmut Kuhlmann mit 2:3 ab.

„Losfee“ Jörg Denker zieht die Halbfinal-Paarungen.
„Losfee“ Jörg Denker zieht die Halbfinal-Paarungen.

Bei einer Vorgabe von drei Punkten je Satz rechnete sich der TSV Todenmann-Rinteln schon etwas gegen den Oberligisten aus. Der Favorit trat vor eigenem Publikum in Bestbesetzung an. Lars Petersen brachte die Hausherren mit einem 3:1 gegen Maximilian Ehlert mit 1:0 in Führung. Der starke David Giannoulas konterte, gewann mit 3:0 gegen Jörn Petersen und glich zum 1:1 aus. Dann zogen die Algesdorfer auf 4:1 davon. Paul Albrecht, Matthias Radtke und Maximilian Ehlert verloren jeweils mit 1:3. „Matthias und ich konnten unsere guten Trainingsleistungen leider nicht bestätigen“, ärgerte sich Ehlert. Dann sorgten Pech, Konzentrationseinbrüche und die vorhandene Stärke des Gegners für die 1:9-Niederlage. Die nächsten fünf Einzel gingen allesamt in fünf Sätzen an die Algesdorfer. David Giannoulas führte mit 2:1-Sätzen gegen Patrick Schöttelndreier und Lars Petersen, auch Matthias Radtke lag mit 2:1 gegen Lars Petersen vorne, Paul Albrecht holte erst einen 0:2-Satzrückstand gegen Claas Märtens auf, und verspielte dann eine 2:0-Satzführung gegen Jörn Petersen. In jedem Einzel behielten die Algesdorfer die Oberhand. „David war unser bester Mann, auch Paul hatte gute Phasen, allerdings liefen Matthias und ich der Normalform hinterher, sonst hätten wir bestimmt ein paar Punkte mehr geholt“, meinte Ehlert und gratulierte dem TSV Algesdorf zum Pokalsieg. „Auch in Bestform hätten die Algesdorfer gewonnen, dafür sind sie zu stark“, erklärte Ehlert.

Georg Chmel vom Schiedsgericht notiert die Paarungen.
Georg Chmel vom Schiedsgericht notiert die Paarungen.