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Wiedereröffnung der Flugplatz-Gaststätte „Cumulus“

Wiedereröffnung der Flugplatz-Gaststätte „Cumulus“

Foto: Flugschüler Hauke Kluck (l.) und Flugschüler Nelson Schimmel mit den Wirtsleuten Noah Wilson und Barbara Nawrot.


„Nein, tut uns leid, die Kneipe ist geschlossen, aber wir sind auf der Suche nach neuen Pächtern.“ „Kaffee und Kuchen können wir Ihnen leider nicht mehr anbieten, aber Sie dürfen sich trotzdem gerne auf unsere Terrasse setzen und den Flugbetrieb genießen.“ „Wir können Ihnen nur anbieten, ein mitgebrachtes Picknick auf unserer Terrasse zu genießen, solange unsere Flugplatzgaststätte geschlossen ist.“

So oder so ähnlich mussten der LSV Rinteln die vielen Zaungäste und treuen Freunde des „alten“ Cumulus vertrösten. Aber nach einer Saison ohne Kuchen und andere Leckereien ist die Suche nun erfolgreich zu Ende.

Der Verein freut sich, Noah Wilson und seine Mutter Barbara Nawrotals, als neues Team gewonnen zu haben. Für Noah geht mit der Übernahme der Vereinsgaststätte ein Traum in Erfüllung. „Ich wollte mich schon immer mit etwas eigenem in der Gastronomie ausprobieren!“ Über einen Foodtruck habe er schon länger nachgedacht, aber irgendwie war es nie die richtige Gelegenheit.

Als er im August als Gast am Flugplatz war und einen der Standardsätze zur geschlossenen Vereinsgaststätte hörte, keimte eine neue Idee in ihm auf. Wäre das nicht die ideale Chance? Ein Verein mit einem Grundstock an Mitgliedern, die wie eine Art Stammkundschaft bereits vorhanden sind – und dazu die Möglichkeit, Besucherinnen und Besucher sowie Ausflügler mit seiner herzlichen und offenen Art für sich und seine Leckereien zu gewinnen.

Nach wenigen Gesprächen sowohl mit seiner Mutter, die ihn tatkräftig unterstützen wird, als auch mit dem Vorstand des LSV war klar: Das passt, das probieren wir!

Noah hat viele Ideen, die neue Karte ist bereits fertig. Zunächst möchte er jedoch auf Bewährtes zurückgreifen: Kaffee, qualitativ hochwertige Kuchen und eine kleine Auswahl an Herzhaftem. Pommes, Currywurst und Schnitzel sollen dabei natürlich nicht fehlen – schon allein, um die Flugschüler nach einem langen Flugbetrieb wieder mit den liebgewonnenen Leckereien zu einem fairen Preis satt zu bekommen.

Noah bringt bereits einige Jahre Erfahrung im Gastronomiebereich und Service mit und seine Mutter als gelernte Hauswirtschafterin die nötige Planungserfahrung. Das Mutter-Sohn-Duo freut sich darauf, an den Wochenenden im Oktober erste Erfahrungen beim LSV zu sammeln. Ab Ostern der kommenden Saison geht es dann so richtig los. Geplant ist, wie gewohnt an Wochenend- und Feiertagen von etwa 10 bis 18 Uhr die Pforten für Gäste zu öffnen.