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Wladislav Feiser ist die Tormaschine des SV Goldbeck

Wladislav Feiser ist die Tormaschine des SV Goldbeck

Foto: Und drin ist der Ball: Wladislav Feiser ist die Tormaschine des SV Goldbeck.

Fußball. Auf seine Tore kann sich der SV Goldbeck jedes Jahr verlassen. Wladislav Feiser ist eine echte Tormaschine. Jahr für Jahr holt sich der 24-Jährige die Torjägerkanone in seiner Spielklasse. „Er ist einer der besten Stürmer in Schaumburg und ich bin sehr froh, ihn in meiner Mannschaft zu haben“, sagt sein Trainer Marcel Herrmann. Der pfeilschnelle Angreifer lernte das Fußballspielen beim SC Rinteln, kickte beim FC LaSi und geht nun schon seit vielen Jahren für den SV Goldbeck auf Torejagd. Der Soldat ist ein Kämpfer, will jedes Spiel gewinnen und immer Tore schießen. „Wladi könnte locker höherklassig spielen, aber er fühlt sich in Goldbeck pudelwohl“, freut sich Herrmann. Auch in der aktuellen Spielzeit führt „Wladi“ – wie ihn seine Freunde rufen – die Torschützenliste in der 3. Kreisklasse Staffel B mit neun Toren in fünf Spielen an. Aber nicht nur Feiser führt die Rangliste an, auch der SV Goldbeck ist aktuell Tabellenführer. „Ich hoffe, dass Wladi uns mit seinen Toren zum Aufstieg in die 2. Kreisklasse bombt“, erklärt Herrmann. Der Knipser ist sehr wendig, abschlussstark und wenn er seinen Turbo zündet, kommen die gegnerischen Verteidiger nicht mehr mit. Und auch menschlich kommt Feiser bei seinen Mitspielern gut an. „Er ist ein feiner Typ und für jeden ein guter Ansprechpartner. Eigentlich ist Wladi ein ruhiger Kerl, aber er kann auch mal das Zepter in die Hand nehmen und den Jungs einen Anschiss verpassen, wenn es auf dem Platz nicht läuft“, schätzt Herrmann die Führungsqualitäten seines Torjägers. Rinteln-Sport stellt den Reinschießer des SV Goldbeck mit elf persönlichen Fragen näher vor.

Wie bist du zu deiner Sportart gekommen?
Ich bin durch meine damaligen Schulfreunde zum Fußball gekommen. Auf dem Schulhof wurde immer gekickt und die Jungs waren auch alle in einem Verein und so habe ich dann auch die erste Trainingseinheit mitgemacht.

In welchem Alter hast du mit deiner Sportart begonnen?
Ich habe mit circa 13 Jahren angefangen Fußball zu spielen.

In welchem Verein?
Beim SC Rinteln.

Wann bist du in die Herrenmannschaft gewechselt?
Ich habe mit 18 Jahren begonnen bei den Herren zu kicken.

Was sind deine Stärken und Schwächen?
Meiner Meinung nach sind meine Stärken der Abschluss und meine Wendigkeit, aber vor allem mein Tempo. Die Gegenspieler haben oft Probleme, mit meiner Geschwindigkeit mitzuhalten. Meine Schwächen sind Kopfbälle und meine emotionale Spielweise. Ich ärgere mich oft über mich selbst, falls etwas auf dem Platz nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle und fange deswegen an Fehler zu machen. Einige meiner Mitspieler lernen mich dann auch von meiner anderen Seite kennen. Stimmt’s Marc und Albert?

In seiner Jugendzeit spielte „Wladi“ beim SC Rinteln. Das ist die C-1-Junioren-Mannschaft mit den Trainern Olaf Bedey (hinten von links), Thomas Winkler, Helmut Wirausky, Lucas Henschel, Dennis Winkler, Jan-Niklas Everding, Tino Bedey, Umut Bozkurt, Lukas Kütemeyer, Justian Kober, Marko Lackner, Betreuer René Schrader, Dominik Schrader (vorne von links), Domenic Fahrenkamp, Luis Scheermann, Wladislav Feiser, Felix Kaufmann, André Kuhlmann, Adrian Thoben und Yannick Röhr (liegend).
In seiner Jugendzeit spielte „Wladi“ beim SC Rinteln. Das ist die C-1-Junioren-Mannschaft mit den Trainern Olaf Bedey (hinten von links), Thomas Winkler, Helmut Wirausky, Lucas Henschel, Dennis Winkler, Jan-Niklas Everding, Tino Bedey, Umut Bozkurt, Lukas Kütemeyer, Justian Kober, Marko Lackner, Betreuer René Schrader, Dominik Schrader (vorne von links), Domenic Fahrenkamp, Luis Scheermann, Wladislav Feiser, Felix Kaufmann, André Kuhlmann, Adrian Thoben und Yannick Röhr (liegend).

Wer sind deine kongenialen Mitspieler?
Mit Eduard Janzen und Daniel Kiensvater hatte ich sehr starke Mitspieler, die viel Schwung in die Offensive brachten. An dieser Stelle wünsche ich ihnen viel Erfolg und vor allem viel Spaß bei ihrem neuen Verein SC Deckbergen-Schaumburg. Ich harmoniere aber am besten mit meinem Bruder Albert Feiser. Wir sind über die Jahre ein gutes Duo geworden und verstehen uns blind auf dem Platz. Dennoch ist jeder unserer Spieler auf seine eigene Art und Weise genial.

Was war dein sportlich größter Erfolg?
Der Aufstieg in die Landesliga mit dem SC Rinteln!

Gibt es ein sportliches Erlebnis, das dir immer in Erinnerung bleiben wird?
Die besonderen Spiele mit dem SC Rinteln in meiner Jugendzeit. Die Freundschaftsspiele gegen die Junioren des SV Werder Bremen oder das Turnier, bei dem wir gegen die Junioren verschiedener Profimannschaften gespielt haben, werde ich nie vergessen.

Engagierst du dich auch als Trainer und Funktionär? Von wann bis wann und wo?
Nicht direkt: Falls mein Coach Marcel Herrmann verhindert ist und ich zufälligerweise Zeit habe, übernehme ich auch mal gerne das Training und mache eine kleine Einheit mit den Jungs.

Was machst du in deiner Freizeit?
Unter der Woche bin ich in der Kaserne und beschäftige mich mit Kraftsport nach Dienstschluss, da bleibt leider nicht viel Zeit für andere Dinge. An den Wochenenden fahre ich nachhause und genieße meine Zeit mit meiner Familie, Freunden und meiner Freundin.

Wie sieht dein Dream-Team aus?
Meine Traum-Elf besteht natürlich aus den Spielern des SV Goldbeck. Es macht große Freude, mit den Jungs zu kicken. Dennoch erinnere ich mich sehr gerne an meine Jugendzeit beim SC Rinteln zurück. Die B-2-Jugend mit Trainer Michael Lackner war schon eine super Truppe.

Wenn Feiser (Mitte) den Turbo zündet, sehen seine Gegenspieler meist nur seine Hacken.
Wenn Feiser (Mitte) den Turbo zündet, sehen seine Gegenspieler meist nur seine Hacken.