SC Deckbergen-Schaumburg schüttelt den Verfolger TuS Lüdersfeld ab

Foto: Schmerzhaft: SC-Stürmer Michael Deisner wird mit dem Ball am Kopf getroffen.
Fußball. Der SC Deckbergen-Schaumburg hat auf dem Weg zurück in die Kreisliga einen Big Point gelandet. Der Spitzenreiter der 1. Kreisklasse schüttelte nach einem Kraftakt einen starken TuS Lüdersfeld ab. Im Top-Spiel besiegte der SC nach einem 0:1-Rückstand den Verfolger noch mit 2:1.
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Der TuS Lüdersfeld war von Beginn an gut im Spiel, nutzte seine Schnelligkeitsvorteile auf den Außenpositionen und erarbeitete sich in der Anfangsphase gute Torchancen. Einen Volleyschuss von Robin Detering wischte SC-Keeper Peter Braun mit einem Riesenreflex über die Latte (3.). Das zweite Mal glänzte die Nummer eins des SC mit einer starken Fußabwehr gegen den Schuss von Maik Fahlbusch (23.).
Der SC brauchte 20 Minuten, um in die Partie zu kommen. Der Tabellenführer wurde dann von Minute zu Minute stärker. Eduard Janzen (11./24./35.) prüfte TuS-Torwart Philipp Steege mit drei Distanzschüssen. Die beste Möglichkeit für den SC hatte Denis Müller nach 37 Minuten. Der Angreifer tankte sich durch die TuS-Defensive und sein Abschluss kullerte am langen Pfosten vorbei ins Toraus. Kurz vor der Pause verzog Robin-Joel Maxelon (45.) aus guter Position, sodass es in einem guten Kreisklassen-Spiel zur Pause torlos blieb.
In der Halbzeitpause fand SC-Trainer Wilhelm Sieker die richtigen Worte. Der Spitzenreiter riss das Match an sich. „Wir haben in der Defensive nicht mehr viel zugelassen und waren in der Offensive präsenter“, meinte der SC-Coach. Doch zunächst schluckte der SC das 0:1 durch Robin Detering (66.). Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn der SC nicht postwendend ausgeglichen hätte. Nach einer Ecke von Pascal Wellhausen köpfte Lucas Göhmann Marvin-Lukas Maxelon an und vom Lüdersfelder sprang die Kugel zum 1:1 ins Netz (67.).

Danach drückten die Hausherren auf das Siegtor. „In den letzten 20 Minuten sind wir sehr fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen“, monierte Sieker. Michael Deisner und Janzen vergaben. In der 83. Minute fiel dann doch noch das umjubelte 2:1-Siegtor für den SC. Nach einer Kopfballverlängerung überlistete Janzen TuS-Torwart Steege mit einem Chip-Ball. Der TuS warf noch einmal alles nach vorne, aber der SC schaukelte den Dreier nach Hause und vergrößerte damit den Vorsprung auf den Tabellenvierten auf 10 Punkte. „Der TuS war richtig gut und wird noch viele Spiele gewinnen. Für uns war der Sieg ein Big Point“, freute sich Sieker über den schwer erkämpften Heimerfolg.
SC: Peter Braun, Julius Stemme, Denis Müller (60. Robin Speisekorn), Michael Deisner (86. Leon Requardt), Caspar Prasuhn, Eduard Janzen, Pascal Wellhausen, Tim-Aaron Wagner, Erik Ole Helck (46. Lucas Göhmann), Moritz Seedorf, Nino Kirasic.
TuS: Philipp Steege, Maximilian Stender (60. Finn-Jonas Urbansky), Maik Fahlbusch (72. Dustin-Philip Schönen), Jan Van-Ohlen (60. Fynn Gorray), Robin Detering, Robin-Joel Maxelon, Tizian Hainke, Nils Schröder, Matthias Hartmann (60. Michael Gross), Marvin-Lukas Maxelon, Steffen Schönbeck (83. Jascha Wilms).
