Now Reading
Duell um die Stadtkrone: TSV Steinbergen bittet SC Rinteln zum heißen Tanz

Duell um die Stadtkrone: TSV Steinbergen bittet SC Rinteln zum heißen Tanz

Foto: Der SC Rinteln mit Bendik Kruska (vorne) geht als Favorit ins Endspiel um den Rintelner Sparkassen-Fußball-Cup gegen den Kreisligisten TSV Steinbergen.


Fußball. Es ist angerichtet: Das Duell um die Stadtkrone steigt am Freitag, 1. August, um 19 Uhr in Engern. Der Sportplatz des SV Engern ähnelt einem Bundesliga-Rasen. Für die Verpflegung der Zuschauer ist seitens des Kreisligisten bestens gesorgt. Im Finale des Rintelner Sparkassen-Fußball-Cups 2025 trifft der TSV Steinbergen auf den SC Rinteln. Und der Kreisligist verspricht dem Favoriten einen heißen Tanz. Der Eintritt ist frei. Ab 18:30 Uhr bittet Frank Rasche, langjähriger Stadionsprecher bei Hannover 96, die beiden Trainer Dean Rusch (TSV Steinbergen) und Rolf Bartram (SC Rinteln) zum Interview.

Der Artikel wird euch präsentiert von der Sparkasse Schaumburg.

Der SC Rinteln hat sein Mindestziel erreicht und ist ins Finale des Rintelner Sparkassen-Fußball-Cups eingezogen. Der Bezirksligist wurde im bisherigen Turnierverlauf seiner Favoritenrolle gerecht und blieb bislang in beiden Spielen ohne Gegentor. Im Viertelfinale besiegte der SCR den TSV Krankenhagen mit 7:0, im Halbfinale den TSV Eintracht Exten mit 4:0. Doch in beiden Partien wusste der SC Rinteln nur phasenweise zu überzeugen. „Das Finale gegen den TSV Steinbergen wird kein Selbstläufer. Die Steinberger besiegten in der Vorsaison zweimal den Bezirksliga-Aufsteiger TuS Jahn Lindhorst und spielten in der Vorbereitung gegen den Landesligisten SV Arminia Hannover unentschieden. Das sollte Warnung genug sein. Bei uns ist das alles eine Kopf- und Einstellungssache. Wenn wir das Tempo hoch halten, dann werden wir das Endspiel gewinnen“, ist sich Trainer Rolf Bartram sicher.

SCR-Innenverteidiger Mika Höfemann (links) gewann gegen den TSV Eintracht Exten um Issouf Doumoy gefühlt jeden Zweikampf.

Im Halbfinale gegen die Eintracht aus Exten gab der SCR keine 100 Prozent. Immer wieder hatten die Offensiv-Aktionen zu wenig Präzision und zu wenig Geschwindigkeit. In der Abwehr wusste Mika Höfemann zu gefallen. Der Innenverteidiger gewann gefühlt jeden Zweikampf. Mit dieser Körpersprache und Präsenz müssen alle Rintelner im Endspiel auflaufen. Neben den Verletzten Justian Kober, Niklas Klappauf und Philipp Walter fehlen auch Jonas Kütemeyer und Max Gahr. Dafür kehren Julian Bedey, Jannik Bartram und Fynn Flentge ins Team zurück. Die Marschroute des SCR ist klar: Der Titel soll in die Kernstadt gehen.

Der Außenseiter um Marten Hußmann (rechts) verspricht dem SC Rinteln einen heißen Tanz.

Der TSV Steinbergen setzt weiter auf seinen Elfmetertöter im Kasten. Feldspieler Johannes Ellenbeck muss wieder zwischen die Pfosten, da die beiden Stammkeeper Lars Holm (Urlaub) und Florian Mehrens (verletzt) ausfallen. Der Kreisligist verfügt über italienische Gene und kann richtig gut verteidigen. „Wir müssen griffig sein, die Räume eng machen und die Umschaltmomente konsequent ausspielen, dann sehe ich gute Chancen, dem Favoriten SC Rinteln einen heißen Tanz zu liefern“, glaubt TSV-Trainer Dean Rusch.

Marcel Kasseck und Alexander Pfohl stehen nicht zur Verfügung. Lukas Kasseck und Sven Steep kehren dafür in den Kader zurück. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Jannik Selchow. Der quirlige Offensivmann hat eine schmerzhafte Prellung im Oberschenkel. Sein Ausfall würde den TSV Steinbergen hart treffen. „Der SC Rinteln kann gerne das Spiel machen. Wir brauchen einen Sahne-Tag, um den Favoriten zu schlagen“, weiß Rusch.   

Der TSV Steinbergen bangt um den Einsatz von Offensivkraft Jannik Selchow (vorne).