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G-Junioren-Funino-Turnier beim SC Rinteln

G-Junioren-Funino-Turnier beim SC Rinteln

Foto: Mit großer Begeisterung jagen die jüngsten Nachwuchskicker dem runden Leder hinterher.


Jugendfußball. Beim SC Rinteln waren die Kleinsten die Größten. Beim Funino-Turnier der G-Junioren traten neben den Gastgebern noch die SG Blau-Rot-Weiß, die JSG Liekwegen/Obernkirchen, die JSG Hevesen/Hespe und der VfR Evesen mit Mannschaften auf dem Steinanger an. Auf fünf Feldern jagten insgesamt zehn Teams dem runden Leder mit großer Begeisterung hinterher. Jedes Tor wurde von den „Stars von Morgen“ ausgiebig gefeiert und von den Eltern, Großeltern, Trainern und Mitspielern lauthals bejubelt. Und Tore gab es ganz, ganz viele.


Bildergalerie: Galerie – G-Junioren-Funino-Turnier beim SC Rinteln


Funino ist die neue Spielform im Kinderfußball. Es wird drei gegen drei gespielt, auf vier kleine Tore und ohne Torwart. Das Spielfeld hat die Maße von circa 25 x 30 Meter, es gibt eine Schusszone in der nur Tore erzielt werden können und nach jedem Tor wird ausgewechselt. Denn der Nachwuchs soll durch Funino nicht nur die Wahrnehmung und Spielintelligenz verbessern, sondern auch mehr Ballkontakte und Spielzeit haben, mehr Dribblings machen, mehr Pässe spielen, mehr Spielpositionen durchlaufen und mehr Tore schießen.



Die Mannschaften spielten nach dem Champions-League-Modus. Der Sieger rückte ein Feld auf, der Verlierer ging ein Feld zurück. So kam der Nachwuchs in der 90-minütigen Spielzeit auf viele Spiele gegen die anderen Mannschaften. Ergebnisse werden bei dieser Spielform allerdings nicht notiert und einen Turniersieger gibt es auch nicht. Ohne Ergebnisdruck sollen die jüngsten Fußballer mit Spaß bei der Sache sein und sich fußballerisch entwickeln können. Ob Mädchen oder Junge, jede Spielerin oder jeder Spieler soll auf die gleiche Spielzeit kommen.

Und jedes Tor wird ausgiebig gefeiert.