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Pokalsensation: SC Rinteln düpiert VfL Bückeburg mit 4:2

Pokalsensation: SC Rinteln düpiert VfL Bückeburg mit 4:2

Foto: Die C-Junioren des SC Rinteln feiern den Kreispokalsieg. Der Kreisliga-Vizemeister VfL Bückeburg wird mit 4:2 geschlagen.


Jugendfußball. Die C-Junioren des SC Rinteln haben im Kreispokal-Endspiel in Hagenburg für eine Sensation gesorgt. Das Neunerteam aus der 1. Kreisklasse avancierte erneut zum Favoritenkiller und besiegte den Kreisliga-Vizemeister VfL Bückeburg II mit 4:2. Nach dem Abpfiff kannte der Jubel im SCR-Lager keine Grenzen. Die Pokalsieger-T-Shirts wurden übergestreift und dann ging die Party ab.


Eine Bildergalerie mit 78 Fotos könnt ihr euch auf der Bildergalerie-Seite ansehen.


Das Video zum Spiel ist online und könnt ihr euch auf der Video-Seite ansehen.


Der Artikel wird euch präsentiert von den Stadtwerke Rinteln.

Der SC Rinteln war von Beginn hellwach, haute sich in jeden Zweikampf und tauchte immer wieder gefährlich vor dem VfL-Tor auf. Bückeburg hatte große Probleme, sich vom Großfeld auf die kleinere Spielfläche umzustellen. Gespielt wurde von Sechzehner zu Sechzehner und auch die Seitenlinien wurden auf beiden Seiten um vier Meter nach innen verschoben.

Bereits in der 3. Minute vergab der SCR die erste Top-Chance. Leon Lohmeier mit einem Steckpass, Fynn Harwardt scheiterte aber am Bückeburger Schlussmann. Leider ist die Aufstellung des VfL Bückeburg im Internet verschlüsselt. Alle Spieler sind mit „keine Angabe“ unkenntlich gemacht worden. Aber der VfL-Trainer will morgen die Namen nachreichen.

Frederic Slowik auf dem Weg zum 1:0.

Rinteln trotzte dem Favoriten und setzte auf die Spielweise „Karo einfach“. Ein langer Ball reicht aus, um die unsortierte, hoch aufgerückte und behäbige VfL-Defensive ins Wanken zu bringen. Der SCR schockte die Bückeburger mit einem Doppelschlag. Nach einem Pass in die Tiefe zündete Frederic Slowik seinen Turbo, schüttelte seinen Gegenspieler ab, umkurvte den VfL-Schlussmann und schob das Leder zum 1:0 (13.) in die Maschen.

Nur zwei Minuten später erhöhte Fynn Harwardt auf 2:0 (15.). Einen Freistoß von Leo Oswald ließ der Bückeburger Torwart nach vorne abklatschen, Hardwardt roch den Braten und staubte ab. Erst so langsam fand Bückeburg ins Spiel. Mit dem ersten schönen Angriff verkürzte der VfL auf 2:1 (19.). Keine Angabe vernaschte drei Rintelner Spieler, sah den besser postierten Nebenmann und keine Angabe vollstreckte eiskalt.      

Fynn Harwardt (Mitte) jubelt. Der Rintelner staubt zum 2:0 ab. Erste Gratulanten sind Leon Lohmeier (links) und Frederic Slowik.

Rinteln geriet unter Druck. Aber die SCR-Defensive um Kapitän Gregorios Zekelidis, Louis Lesniak, Louis Pälchen und Dildar Saydo verteidigte aufopferungsvoll. Spielmacher Leo Oswald stopfte unermüdlich die Löcher. Und wenn mal ein Schuss aufs Tor kam, dann war Keeper Nick Lösch zur Stelle. In der 35. Minute parierte Lösch den Abschluss von keine Angabe.

Der SCR verteidigt aufopferungsvoll. Hier stoppen Leo Oswald (links) und Dildar Saydo den Bückeburger Angreifer.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Rinteln wieder den besseren Start. Eine Ecke flog den Bückeburger fast um die Ohren. Leon Lohmeier wurde mit einem langen Ball auf die Reise geschickt, der SCR-Torjäger tankte sich durch und setzte das Leder an den Pfosten (37.). Fredric Slowik (39.) wurde im letzten Moment noch abgedrängt. Rinteln belohnte sich mit dem 3:1 (44.). Zekelidis haute den Ball nach vorne, der schnelle Lohmeier entwischte und drin war die Kugel. Als dann Slowik in der Schlussminute nach einem Solo gegen die aufgerückte VfL-Defensive auf 4:1 (70.) stellte, stand der Überraschungserfolg der Rintelner fest.

Louis Pälchen (rechts) behauptet sich im Zweikampf mit dem VfL-Stürmer.

Der Treffer zum 4:2 in der 71. Minute durch keine Angabe war nur noch Ergebniskosmetik. Trotz einer satten Nachspielzeit – es gab eine lange Trinkpause – retteten die Rintelner auf der letzten Rille den Sieg nach Hause. Keine Angabe (75.) köpfte eine Ecke neben das Tor. Dann pfiff Schiedsrichter Andreas Thienel das Endspiel ab und der SC Rinteln feierte ausgelassen den Überraschungscoup.

Siegerkreis: Die Rintelner holen nach der Staffelmeisterschaft auch den Kreispokal.

SC Rinteln: Nick Lösch, Dildar Saydo, Louis Lesniak, Fynn Harwardt, Leon Lohmeier, Leo Oswald, Louis Pälchen, Grigorios Zekelidis, Frederic Slowik; Dilgash Silo, Siyar Dag, Ugur Bulut, Abdulrahman Alsatam Alali; Trainer: Artur Lesniak, Finn Requardt, Niko Zekelidis.

Schiedsrichterteam: Andreas Thienel, Jonas Bahe, Jannes Böhme.

Schiedsrichter Andreas Thienel (Mitte) mit seinen Assistenten Jonas Bahe und Jannes Böhme.