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Heimspiele für SV Engern und SC Auetal

Heimspiele für SV Engern und SC Auetal

Foto: Jan-Luca Baake (links) geht keinem Zweikampf aus dem Weg. Der Innenverteidiger des SV Engern ist eine feste Größe. Felix Mehrens will mit dem TSV Steinbergen mit dem dritten Dreier in Folge die Woche perfekt abrunden.


Fußball. Der TSV Eintracht Exten gehört in der Kreisliga zu den Teams der Stunde. Der Abstiegskandidat ist seit sechs Spielen ungeschlagen, sammelte 14 Punkte und kletterte in der Tabelle auf den 11. Tabellenplatz. Trainer Michael Treichel sieht sein Team auf einem guten Weg. „Der Klassenerhalt ist aber noch nicht eingetütet. Wir müssen weiter Gas geben“, fordert der erfahrene Coach weiter volle Konzentration. Bei der SG Bad Nenndorf-Riehe will die Eintracht weiter an ihrer Erfolgsgeschichte schreiben.

SV Engern – SV Victoria Sachsenhagen (Samstag, 17 Uhr): Trainer Marco Gregor nimmt die schlimme Personalsituation beim Tabellenneunten mit einem Achselzucken. Im Duell gegen den Tabellennachbarn fehlt eine komplette Mannschaft. „Wir müssen wie immer das Beste aus dieser Lage machen. Ich werde nicht klagen, sondern die Jungs, die auf dem Platz stehen ermutigen, dass sie alles raushauen“, erklärt Gregor. Zuletzt bot Preißinger-Ersatz Lennart Dieterich zwei super Spiele. „Das hat er sehr souverän gemeistert“, freut sich Gregor über die starken Leistungen des Nachwuchstorhüters. Auch die Abwehrreihe mit Nico Luther, Jan-Luca Baake und Leo Helmert haben in ihrer Entwicklung einen Quantensprung vollzogen. „Sie sprühen vor Trainingsfleiß und haben sich toll entwickelt“, lobt Gregor das Abwehrtrio. Gegen den Tabellenzehnten darf nicht verloren werden.

Zusammen mit Jörn Fickendey-Engels befindet sich Tim Neermann im Surf-Urlaub in Portugal. Das Daumendrücken im Auetal-Trikot hat geholfen, der SCA steht im Pokalfinale.

SC Auetal – TuS Lüdersfeld (Sonntag, 15 Uhr): Wenn der SC Auetal den TuS Lüdersfeld erwartet, ist die Favoritenrolle klar. Der eine ist seit 14 Spielen ungeschlagen (12 Siege, 2 Unentschieden), der andere in höchster Abstiegsnot. Zwar hat der Halbfinal-Einsatz dem SCA am vergangenen Dienstag Kraft gekostet. Doch auch die Lüdersfelder mussten zur gleichen Uhrzeit ran. Dass sie beim TuS Steinbergen erst in der Nachspielzeit das 1:2 kassierten, ist aus TuS-Sicht freilich bitter. Vielleicht sollten sich die TuS-Akteure den Sportplatz an der Obersburg noch mal genau anschauen. Denn manches deutet darauf hin, dass sie bei großer Abstiegsangst so schnell nicht wiederkommen. Überhaupt waren Lüdersfelder Besuche in den letzten Jahren Seltenheit. Das letzte Aufeinandertreffen an der Aue war am 30. September 2018. Damals gab es eine faustdicke Überraschung. Der SCA war wieder einmal hoher Favorit, verballerte jedoch Chance um Chance und sah am Ende konsterniert, wie Ingo Poschlod per Foulelfmeter für Lüdersfeld noch einen Punkt mitnahm (Endstand 1:1). Poschlod ist schon lange weg. Die Abstiegsangst bei Lüdersfeld aber real. „Es wäre schade, wenn wir nicht mehr nach Lüdersfeld zu diesem kleinen, kultigen, gut gepflegten Platz hinfahren dürfen“, hört man aus Spielerkreisen des SCA. „Aber retten muss sich jeder selbst.“ Auch Niklas Brecht, der 19-jährige Verteidiger beim SC Auetal, will Vollgas geben. „Ein Spiel mit angezogener Handbremse gibt es bei uns nicht. Das sind wir uns und allen schuldig.“ Für Trainer Thomas Reh sind die Siege des Tabellenzweiten keine Selbstverständlichkeit. „Wir müssen gegen jeden Gegner ein Hundert Prozent geben“, weiß der Fußball-Fachmann. Das Team dürfe nicht an Spannung verlieren. „Sie sollen sich nicht so anstellen, weiter Gas geben, damit wir vor dem Pokalfinale nicht aus dem Rhythmus kommen“, fordert Reh weiter Vollgas.



ETSV Haste – TSV Steinbergen (Sonntag, 15 Uhr): Die Steinberger sind beim 2:1-Erfolg gegen den TuS Lüdersfeld zu fahrig mit ihren Torchancen umgegangen. „Eigentlich hätten wir zur Pause 4:1 führen müssen“, meinte TSV Manager Bernd Reichelt. Doch Felix Mehrens ließ – für ihn ungewöhnlich – mehrere Hochkaräter liegen. „Eigentlich macht er diese Dinger im Schlaf“, berichtet Reichelt. Für den TSV-Macher ist es das letzte Spiel als Interimstrainer. Dann ist Afrim Sulejmani aus dem Urlaub zurück. Reichelt möchte ungeschlagen abtreten. Die Partie bei den abstiegsbedrohten Hausherren wird kein Zuckerschlecken. „Da müssen die Jungs noch einmal ihren inneren Schweinehund überwinden. Dann holen wir auf jeden Fall einen Punkt“, ist sich Reichelt sicher. Tom Requardt und Henri Mielke stehen wieder zur Verfügung.

SG Bad Nenndorf-Riehe – TSV Eintracht Exten (Sonntag, 15:15 Uhr): Die Eintracht fährt mit breiter Brust zur SG. Der Gastgeber verfügt über eine spiel- und offensivstarke Mannschaft mit großer individueller Klasse im vorderen Bereich. „Wir wollen wie zuletzt kompakt stehen und dann immer wieder Nadelstiche setzen“, fordert Eintracht-Trainer Michael Treichel höchste Konzentration und Disziplin. Auf seiner Retter-Mission hat Treichel ausgerechnet, dass die Eintracht noch vier oder fünf Punkte braucht, um den Klassenerhalt eingetütet zu haben. Serhat Merdoglu fällt mit einer Zerrung aus. Dafür kehren Tim Kaufmann und Kapitän Fabio Hubert zurück in den Kader.

Weitere Spiele:

Sonntag, 15 Uhr: SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten – FC Stadthagen, FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen – SV Victoria Lauenau, TSV Ahnsen – SV Obernkirchen; 15:30 Uhr: FC Hevesen – TuS Niedernwöhren.

Christian Krohn ist der große Rückhalt im Tor des TSV Eintracht Exten. Wenn der Klassenerhalt geschafft ist, wird sein Vorgänger wieder sein Nachfolger und Youngster Sebastian Steinke kehrt ins Eintracht-Gehäuse zurück.