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Keine Ausreden mehr: Jetzt muss der SC Rinteln sein wahres Gesicht zeigen

Keine Ausreden mehr: Jetzt muss der SC Rinteln sein wahres Gesicht zeigen

Foto: Der SC Rinteln setzt auf die Torjägerqualitäten von Bendik Kruska. In der letzten Saison endete das Spiel gegen den SV Gehrden auf dem Steinanger mit einem dramatischen 5:5-Unentschieden.


Fußball. Wie stark ist der SC Rinteln? Welche Rolle nimmt der Traditionsverein vom Rintelner Steinanger in der neuen Bezirksliga-Saison ein? Zwei Fragen, auf die es nun Antworten gibt. Der 1. Spieltag steht vor der Tür. Das Team von Neu-Trainer Giuseppe Inserra empfängt am Sonntag, 9. August, um 15 Uhr den SV Gehrden. Die User von Rinteln-Sport haben eine klare Meinung. 74 Prozent tippen auf einen Abstieg des SCR. Nur 22 Prozent glauben an einen Mittelfeldplatz. Was glaubst Du? Bei der Umfrage kannst Du deinen Tipp abgeben.


Was glaubst Du? Wo landet der SC Rinteln in der Bezirksliga-Saison 2026-2027?


Nach einer zweistelligen Zahl an Abgängen wurde der SC Rinteln im Sommer auf links gedreht. Der neue Mann an der Seitenlinie muss ein völlig neues Team formen und auch viele Neuzugänge integrieren. Das geht nicht von heute auf morgen. Eine Mammutaufgabe für Inserra. Der neue SCR-Coach sah sich in den Testspielen alle Spieler genau an, deshalb waren für ihn die Ergebnisse in den Vorbereitungsspielen auch zweitrangig. Es hagelte viele Niederlagen für den Bezirksligisten. Bis zur letzten Woche. Da gab es einen 3:2-Prestigeerfolg im Bezirkspokal beim TSV Eintracht Exten. „Dieser Sieg war für die Stimmung und für die Birne sehr wertvoll“, weiß Inserra. Doch der SCR konnte beim Kreisligisten nur phasenweise überzeugen.

Der Artikel wird euch präsentiert vom Schaumburger Wachdienst.

Die Zeit der Ausreden ist nun vorbei. Jetzt muss der SC Rinteln sein wahres Gesicht zeigen. Bei vielen Experten gehört der SCR nach der Spielerflucht zu den ganz klaren Abstiegskandidaten. Inserra sieht sein Team selbst als Wundertüte an und hofft, dass seine Elf von den Gegnern unterschätzt wird. „Wir sind ja für viele schon abgestiegen“, so der neue Coach.

Die Serie beginnt für den SC Rinteln mit zwei Heimspielen. Erst gastiert der SV Gehrden am Sonntag auf dem Steinanger, dann kommt am Dienstag der TuS Jan Lindhorst zum Schaumburger Derby. Das sind zwei Teams auf Augenhöhe. „Eigentlich wollen wir in den Heimspielen bestimmend auftreten. Doch man muss auch sehen, was der Gegner zulässt“, verrät Inserra. Gehrden kassierte in der Vorbereitung in den Testspielen eine Niederlage nach der anderen und blieb sieglos. Vielleicht gibt es ein Wiedersehen mit Ex-Spieler Felix Kaufmann. Der Offensivmann wohnt in Gehrden und schloss sich nun im Sommer dem SVG an.

Beim SC Rinteln stehen ein paar prominente Namen auf der Ausfallliste. Max Gahr ist verhindert, Volkmar Vöge plagt sich nach wie vor mit einer Entzündung der Achillessehne herum. „Es wird besser. Ich hoffe, ihn spätestens in zwei Wochen wieder einsetzen zu können. Mit seiner Erfahrung ist Volkmar sehr wichtig für die Mannschaft“, erklärt Inserra. Oliver Meinardus brach das Training ab und droht auszufallen.

„Für eine starke Vorbereitung gibt es keine Punkte. Jetzt müssen wir Gas geben und punkten“, weiß Inserra und hofft, dass bei seiner Mannschaft alle Sinne geschärft sind. Nur als echte Einheit könne man den steinigen Weg zum Klassenerhalt bestehen.

Die Ansetzungen: Sonntag, 15 Uhr: SC Rinteln – SV Gehrden, FC Hevesen – TB Hilligsfeld, VfL Bückeburg – MTV Rehren A/R, TSV Barsinghausen – TuS SW Enzen, SV Arnum – FC Springe, FC Bad Pyrmont Hagen – BW Tündern, TSV Kirchdorf – SV Eintracht Afferde, SV Ihme-Roloven – TuS Jahn Lindhorst; spielfrei: TV Jahn Leveste.  

Felix Kaufmann (links) läuft in dieser Serie für den SV Gehrden auf.